Mitsubishi Colt: Der Volumenbringer

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    Der neue Mitsubishi Colt soll den Absatz der Marke in Europa ankurbeln - gerade auch in Deutschland. © Mitsubishi


    Mitsubishi bietet in Deutschland wieder den Colt an. Der Kleinwagen wird dabei auch als Hybrid-Version angeboten. Die Erwartungen an den Kleinwagen sind hoch.

    Das Design des neuen Mitsubishi Colt kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder. Er ist baugleich mit dem Renault Clio. Dem Kunden dürfte es indes zuemlich egal sein, ob der neue Colt als Zwilling des Kleinwagens der Franzosen vorfährt.

    Für sie ist vielmehr entscheidend, was der Colt unter dem Markenlogo von Mitsubishi zu bieten hat – und das ist eine Menge. Dafür verantwortlich ist die Allianz zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi. Sie ist eine Win-Win-Situation für die drei Partner. Die Skaleneffekte sorgen für attraktive Preise

    2000 Euro Frühbucher-Bonus

    Und bezahlbar ist der neue Colt, der nun in der siebten Generation auf den Markt kommt. Mit einem Frühbucher-Bonus in Höhe von 2000 kostet die Basisvariante mit einem 1.0 Liter Dreizylinder-Benziner mit 67 PS und einem manuellen Fünfganggetriebe zum Start nur 15.590 Euro.

    Insgesamt wird der Colt mit drei Antrieben angeboten. Dazu zählen noch ein 1.0 Turbobenziner (91 PS/ab 20.990 Euro) und ein 1.6 Liter großer Hybrid mit 143 PS (ab 25.990 Euro). Insgesamt stehen vier Ausstattungsvarianten (Basis, Plus, Top, Intro Edition) zur Wahl.

    Absatz von 10.000 Einheiten geplant

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    Blick aufs Cockpot des neuen Mitsubishi Colt. Foto: Mitsubishi/Stefan Anker


    Das Gros des Absatzes wird dabei auf die klassischen Benziner entfallen, wie Mitsubishi-Deutschlandgeschäftsführer Werner H. Frey bei der Vorstellung des Kleinwagens sagte. „Wir erwarten, dass die meisten Kunden sich für die Benziner entscheiden und 15 Prozent der Verkäufe auf den Hybrid entfallen.“

    Dem Colt kommt für den deutschen Markt dabei eine herausgehobene Bedeutung zu. Die Kundinnen und Kunden scheinen auf ihn gewartet zu haben. Bereits vor dem offiziellen Marktstart liegen 500 Bestellungen vor. Allein für dieses Jahr erwartet Frey noch 3000 Verkäufe. Für 2024 sind 10.000 Einheiten geplant. Eine Absatzschätzung, die Frey selbst als konservativ bezeichnet. Damit ist Deutschland zugleich der wichtigste Markt für Mitsubishi in Europa. Insgesamt erwartet der Hersteller einen europaweiten Absatz von 20.000 bis 30.000 Einheiten.

    Der Colt ist nach dem ASX (Renault Captur) übrigens das zweite Modell der Allianz. Seit der Markteinführung des Colt in Europa im Jahr 1978 wurden von ihm 420.000 Einheiten allein in Deutschland verkauft, 90.000 davon sind noch auf den Straßen unterwegs.

    Hybrid mit 143 PS Systemleistung

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    Der Mitsubishi Colt wird auch als Hybrid angeboten. Foto: Mitsubishi


    Wie beim ASX wurden auch beim Colt einige kleine optischen Retuschen vorgenommen, um ihm einen leicht anderen Auftritt als dem Clio zu verleihen. Dazu gehören neben dem Markenlogo an der Front und dem Schriftzug am Heck auch einige Chrom-Applikationen.

    Doch vor allem zählen die inneren Werte – und die sind ausgereift, wie unsere Testfahrten von Berlin-Schönefeld nach Bad Saarow mit der Hybridversion zeigten. Sie kommt auf eine Systemleistung von 143 PS, wobei 94 PS auf den Vierzylinder-Benziner und 49 PS auf den Elektromotor entfallen. Die Batterie kommt auf 1,2 kWh. Das komplexe System mit seinen zwei E-Maschinen arbeitet perfekt und die Automatik arbeitet ohne Verzögerungen, Zugkraftunterbrechungen gibt es nicht. Das Gros der Fahrten in der Stadt erfolgt elektrisch, angefahren wird grundsätzlich elektrisch.

    So unterwegs, hinterlässt der knapp über vier Meter lange Colt einen stimmigen Eindruck. Er hängt gut am Gas, einzig beim vehementen Beschleunigen nimmt die Geräuschkulisse etwas zu. Wer mag, der kann mit dem Hybrid in 9,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, die Spitzengeschwindigkeit ist bei 180 km/h erreicht. Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt, schluckt auch schlechte Straßenverhältnisse wie im Umland von Berlin. Die Lenkung könnte indes etwas direkter abgestimmt sein.

    Und wie schaut es mit dem Verbrauch aus? 4,1 Liter werden auf 100 Kilometer nach WLTP in Aussicht gestellt. Diesen Wert haben wir indes nicht erreicht. Bei uns zeigte der Bordcomputer am Ende bei einem hohen Autobahnanteil 4,6 Liter an.

    Guter Qualitätseindruck

    Klar, beim Clio handelt es sich um einen Kleinwagen. Doch das merkt man ihm im Innenraum kaum an. Fahrer und Beifahrer sitzen bequem, nur im Fond geht es für Großgewachsene mit Blick vor allem auf die Beinfreiheit etwas eng zu. Der Kofferraum bietet ein Volumen von bis zu 391 Liter (Hybrid 301 Liter).


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    Ansehnlich auch von hinten: das Heck des Mitsubishi Colt. Foto: Mitsubishi


    Die Anmutung des Innenraums geht unter Qualitätsaspekten in Ordnung, auch dem Trend zur Digitalisierung verschließt sich der Colt nicht. Natürlich gibt es Apple CarPlay und Android Auto, das Cockpit wird von einem 9,3 Zoll großen Hochformat-Touchscreen mit guter Auflösung bestimmt. Die Benutzerführung ist intuitiv. Wer nicht nur Funktionen per Touch bedienen will, findet auch noch Tasten unterhalb des Monitors vor. Ansonsten ist der neue Colt mit einer Vielzahl von Fahrassistenzsystemen unterwegs.

    Dazu gehört u.a. ein Spurwechselassistent ebenso wie eine adaptive Geschwindigkeitsanlage, ein Fernlicht- wie auch ein Totwinkelassistent; auch ein Querverkehrswarner ist im Angebot. Das reicht, um sicher durch den Alltag zu kommen. So, wie der Colt vorfährt, bringt er alles mit, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen.

    Mit dem Colt ist die Modelloffensive bei Mitsubishi übrigens noch nicht vorbei. Ab dem kommenden Jahr kommt der neue Outlander als Plug-in-Hybrid – und für 2025 ist ein reines E-Modell angekündigt.


    Quelle: autogazette.de


    Freundliche Grüße, euer Siggi


    Administrator eures MFF und Lakai von Kai. :gut:TT

    Mein geliebter EVO 9: 663845.png

  • Bedenklich finde ich, dass man immer wieder hört, dass es Lieferschwierigkeiten gibt, die zu langen Wartezeiten führen.
    Die Modellpalette ist nun ohnehin nicht mehr sonderlich breit, das man mit anderen Modellen ausgleichen und kompensieren könnte. Wenn dann das Wunschmodell nicht vorrätig ist und man lange warten soll, wäre das ein Hindernis für die Verkaufsziele.

    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg

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