Sexismus in der DDR

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  • Gleich vorab, ich hasse es, wenn ein junger Mensch aus den alten Bundesländern mir erklären will, wie ich in der DDR gelebt habe.


    Mir gehts hier um ein Buch der Historikerin Henrike Voigtländer.


    Was man nach ihrer Meinung als Sexismus bezeichnet, gibt mir zu Denken und ich sollte wohl mein Verhalten gegenüber Frauen überdenken.

    Zum einen gab es Sexismus nur gegenüber Frauen?

    Dann sind da Sachen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

    Also wenn ich einer Frau die Tür aufhalte, dann stelle ich zum Beispiel meine Machtposition gegenüber einer Frau zur Schau und zeige ihr deutlich, dass sie vom schwachen Geschlecht ist.

    Frauen in der DDR wurden diskriminiert, es gab fürsorglichen Sexismus. Etwa Frauentagsfeiern in Betrieben, einen Haushaltstag im Monat, usw.

    Oder da hat doch der Kombinatsdirektor von Carl-Zeiss-Jena, als es in der DDR keine Baumwollschlüpfer gab, für die Frauen im Kombinat 20.000 Schlüpfer besorgt. Das ist wohl eine extreme Form von fürsorglichem Sexismus gegenüber Frauen und schlimm, die Frauen haben es nicht einmal gemerkt. Erst nach Gesprächen mit ihr wurde es betroffenen Frauen bewusst.


    Ich werde also keiner Frau mehr die Tür aufhalten oder den schweren Einkauf tragen. :sark

    Elbetreffen seit 2005 immer dabei und immer die Nr.: 05 :gut

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