1000km Reichweite keine Utopie mehr

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  • 1000 km Reichweite in Sicht
    Deutscher Batterie-Professor erklärt den Super-Akku

    Ein international renommierter Experte für Batterietechnologie ist sich sicher: Die Akkutechnologie für Elektroautos wird in naher Zukunft große Schritte machen und den 1000-km-Akku in Sichtweite bringen. Das liege vor allem an Entwicklungen in zwei wichtigen Gebieten.

    In einem von Volkswagen veröffentlichten Interview spricht der Akku-Experte Prof. Maximilian Fichtner über Akkutechnologie. Fichtner lehrt Festkörperchemie an der Universität Ulm und leitet die Abteilung für Energiespeichersysteme am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er ist sich sicher: "Elektrische Reichweiten deutlich über 500 Kilometer werden bald selbstverständlich sein. Selbst 1.000 Kilometer Reichweite sind durchaus möglich." Insgesamt sei die Industrie auf einem guten Weg.

    Wichtige Entwicklungssprünge erwartet Fichtner vor allem in zwei wichtigen Gebieten: Zum einen werden sich bei der Akku-Architektur wichtige Optimierungen ergeben. Heutige Akkus bestehen laut Fichtner nur zu 25 bis 30 Prozent aus dem eigentlichen Speichermaterial, der Rest entfällt auf Gehäuse, Verpackung und Zusatzstoffe. Nun bestehe das Ziel darin, den Anteil des Speichermaterials am Akku zu erhöhen. "Hier werden wir in Zukunft große Fortschritte sehen: Künftige Batteriesysteme werden effizienter aufgebaut sein, der Anteil des Speichermaterials könnte sich fast verdoppeln", erklärt Fichtner. "Damit würde der Energiegehalt steigen, die Kosten der Herstellung würden sinken. Ich bin relativ sicher, dass wir dadurch sprunghafte Verbesserungen erleben."

    Branchenpioniere wie Tesla zeigen schon heute, wie das aussehen könnte: Die strukturellen Akkupakete, die Tesla schon heute in einigen seiner Elektroautos verbaut, sind Teil der Karosserie. Sie nehmen im Vergleich mehr Speichermaterial auf, ohne an Stabilität einbüßen zu müssen.


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    Ein weiterer wichtiger Optimierungsfaktor sei das Speichermaterial selbst: "Hier tut sich vor allem auf der Anodenseite viel, wo ein Komposit aus Graphit und Silizium schon bald das reine Graphit ablösen könnte. Da Silizium eine zehnmal höhere Speicherdichte hat als Graphit, würde der Energiegehalt der Batterien damit deutlich steigen."

    Von den lang ersehnten Festkörperakkus erwartet sich Fichtner in näherer Zukunft hingegen nicht so viel. Die Technologie gelte zwar als "heiliger Gral der Batterieforschung", weil sie Reichweitensteigerungen von 30 bis 40 Prozent mit sich bringen würde. Allerdings könnten Festkörperakkus beim heutigen Stand der Technologie schlicht noch nicht in industriellem Maßstab gebaut werden.

    Auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sieht der deutsche Akku-Experte eine wichtige Baustelle. Es brauche flächendeckend leistungsstarke Schnellladesäulen, außerdem müsse man auch Städtern ohne eigene Wallbox ermöglichen, ein E-Auto bequem zu laden. "Und wir müssen die Preisgestaltung beim Laden unterwegs vereinheitlichen. Das Elektroauto hat im Pkw-Bereich die beste Klimabilanz aller Antriebsarten – wir sollten deshalb dafür sorgen, dass sich die E-Mobilität durchsetzt."


    https://efahrer.chip.de/news/1…WxrXPdI5jQvvNxqJ6pLDTXQPk

  • Mann Mann, wo der sich so überall mit auskennt. Gegen Ende ist der Professor für Energiespeicherung auch noch gleichzeitig Volksökonom und kann einen Tipp an den Staat bezüglich nötiger Subventionen für die Ladeinfrastruktur und deren einheitlicher Bepreisung geben.


    Dazu kann ich nur die Frage stellen, warum die Autohersteller diesen Babysitter-Modus so unbedingt brauchen während es alle Mobilfunknetz-Betreiber es ja anscheinend ohne Probleme geschafft haben, ohne jede staatliche Unterstützung ihre Funknetze marktgerecht selber aufgebaut zu haben. Im Gegenteil haben die noch kräftig an die Allgemeinheit geblecht, um die Frequenzen zu bekommen.


    Und es stellt sich ja die Frage bei 1.000 km Reichweite, welche Ladestationen außer zu Hause, im Betrieb und an der Autobahn denn da noch wirtschaftlich sein sollen.

  • Solche Beiträge lese ich seit 3 Jahren jeden Monat.


    Den finde ich besser: E-Sportwagen mit Brennstoffzelle. Und, der fährt schon im realen Leben!

    Mein Freund, der Baum, braucht CO₂, dies geb' ich aus dem Auspuff frei.

    Auf 100 cm² dann 2 € mehr, das mach ich gern, ich bin dabei.


    Es fährt mich ein blauer MItsubishi ASX 1,8 Di-D 4WD
    Meine Eindrücke speichert eine Sony Alpha SLT 77 II

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