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DerBelz

Mitsu im Herzen

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Dienstag, 14. Mai 2013, 13:13

Die spannenden Rennserien von "früher"..(DTM, Gruppe B etc)

Hallo Freunde.

Da im Formel 1 Thread, dank der aktuellen F1 Reifen Misere, eine kleine Diskussion aufgekommen ist wollte ich die hier mal fort setzen. :nick
Und zwar geht es drum das heute durch die Reglementierungen zu viel ins Renngeschehen eingegriffen wird und so eine Menge Spannung fehlt.

Serien wie die alte DTM findet man heute leider nicht mehr so wirklich. Da gäbe es die WTCC, da dominieren aber auch immer die selben auf Langweiligste Art. Ähnlich sieht es in der WRC auch aus.

Da wurden Stimmen laut, das es heute doch besser ist, weil "schneller" etc. Ich sage nein.
Die WRC hat schonmal nur noch halb so viel PS wie die GruppeB hatte. Klar sind dank Fahrwerkstechnik alle schneller geworden, aber die fast unkontrollierbaren Monster hatten doch nen immens größeren Reiz finde ich. :nick

Hier kann die Diskussion jetzt fortgesetzt werden...

Um den grauen Zellen mal auf die Sprünge zu helfen, hier mal ein - zwei Videos von dem was ich meine. ;)


http://www.youtube.com/watch?v=Gw-AxiVqihM

http://www.youtube.com/watch?v=LMO07qSQYUg

Gruß :win5

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Dienstag, 14. Mai 2013, 14:19

Aus meiner noch älteren Sicht gab es damals nichts besseres als die Gruppe 5: http://www.youtube.com/watch?v=lQpuBBUrsAQ

Normale Straßensilhouetten mit Turbomotoren, trotz überwiegend Blech ultraleicht und selbst geradeaus war man im Grenzbereich. Unvergessliche Duelle, ohne Blechkontakt ging kein Rennen zu Ende, Fahrer wie Hans Heyer, Hans-Joachim Stuck, Manfred Winkelhock, Rolf Stommelen, Bob Wollek, Harald Ertl, Klaus Ludwig, Klaus Niedzwiedz und viele, die mir gerade nicht mehr in den Sinn kommen.
In Diepholz war ich ein paar Mal als Zuschauer dabei, ich glaube es war 1978, als Stuck nach Führung mit einem nur noch auf drei Zylindern laufenden ölspuckenden BMW wie ein Löwe kämpfte, das Auto war gefühlte 12 m breit und noch Rang fünf ins Ziel rettete. Selbst wenn man kein Stuck-Fan war, war er der gefühlte Sieger.

Autos wie der Zakspeed Capri/Escort, Ruf Porsche 93x, Schnitzer BMW 320, Toyota Celica, jeder gegen jeden.

Nach dem Rennen haben die Fahrer noch gemeinsam manchmal mehr als nur ein Fass aufgemacht, die waren noch zum Anfassen. Keine Retortenprodukte, wie später die Schumachers und Vettel/Rosberg usw. Viele dieser Fahrer sind rein zufällig in den Motorsport gekommen, obwohl Geld und Beziehungen auch damals niemandem geschadet haben.

Gruß
Manfred
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Dienstag, 14. Mai 2013, 19:18

Also ich persönlich schaue Motorsport nicht um Unfälle zu sehen... oder kaputte Autos etc.
Die alten Zeiten sind vorbei, Punkt aus Ende.
Sicher war zu Zeiten von Senna und Prost die Formel 1 sehr spannend, wenn auch damals (gerade bei den beiden) viel Politik mitspielte.
Aber müssen wir wirklich wieder Tragödien wie Senna oder Ratzenberger sehen, nur weil es einigen sonst nicht "spannend" genug ist??

Die Autos haben sich weiter entwickelt, sind von der Gesamtperformance um einiges besser als die Alten und vor allem sicherer.
Das in gewissen Rennserien eine handvoll Fahrer die ersten Plätze unter sich ausmachen ist halt so, deswegen ist es trotzdem spannend.

Das ist Rennsport HEUTE:



Zum Thema "gemeinsam ein Fass aufmachen" ich glaube nicht das es das Ziel eines Rennfahrers ist sich sinnlos die Birne zu zusaufen.
In der heutigen Zeit spielt die körperliche Fitness eine viel größere Rolle als in den "guten alten Zeiten".
Außerdem würde ich auch nicht mit meinem Konkurrenten nach dem Rennen einen trinken gehen.
Uhi, ich bin eeeiiinnnnn Geeiiiist. :TT

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Dienstag, 14. Mai 2013, 19:50

Meinetwegen können sie den ganzen sogenannten Rennsport einstampfen. Man darf nur einmal die Spur wechseln, bei Abdrängen/Berührungen gibt es Untersuchungen, wer die Linie an der Boxenausfahrt überfährt...

Die haben sich auch damals nicht besoffen, aber gemeinsam einen Arbeitsabend verbracht. So ein Kasperletheater wie Vettel/Webber gab es nicht, der Bessere war vorn und aus - da konnte man sich am Abend noch in die Augen sehen.

Das man was für die Sicherheit getan hat, ist völlig in Ordnung. Deshalb muss man aber nicht gleich die gesamte Serie in den Langeweilemodus schalten. Nun jaulen sie wegen der Reifen, aber fahren nicht alle mit den gleichen Reifen durch die Gegend? Der Eine kann es besser, der Andere nicht ganz so gut. Damals haben die Teams ihre Reifen gekauft und zwar da, wo sie wollten (und man geliefert hat). Heute muss man natürlich sparen, aber gegen die Millioneninvestitionen von heute war das damals Kasperletheater und hat trotzdem wesentlich mehr Emotionen freigesetzt. Die wirklich innovativen Ideen sind in der Regel auch nicht teuer, aber dafür fehlen heute wohl die Hirne.

Die Formel 1 ist nur noch interessant, wenn es regnet. Vorausgesetzt es regnet für die Weicheier nicht zu viel, dann kommt ja der Kollege mit dem Safetycar raus. Ein Niki Lauda ist 1976 im Jahr seines Feuerunfalls im letzten Rennen ausgestiegen, als es wirklich goss - er verlor zwar die WM, aber verdiente dafür Respekt. Das Ganze ist nur noch ein Medienzirkus.

Wer Rennen sehen will, sollte zu kleineren lokalen Veranstaltungen gehen. Da fließt heute auch kein Blut mehr, aber da wird noch gefightet und nicht nur strategisch geplant.

Gruß
Manfred
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Dienstag, 14. Mai 2013, 20:04

Das mit dem Linienwechseln ist schon richtig, es kann ja nicht sein das ein langsamer Fahrer vorne bleibt nur weil er den hinter sich ständig auf der Geraden blockiert und ihm vors Auto fährt.
Die fahren da nunmal kein Auto-Scooter wo man den Gegner einfach von der Strecke rammt, oder rammst du auf der Autobahn den vor dir von der Straße wenn er nicht Platz macht? Bestraft wird auch nicht jeder Rempler, sonder nur die, die absichtlich bzw unnötig waren.

Das mit den Reifen haben se ja gemerkt, in Silverstone soll es neue Mischungen geben, mal sehen.

Das mit dem in die Augen schauen kann man sehen wie man will, wie gesagt Konkurrent ist Konkurrent, würde ich nicht anders machen.

Ab einem gewissen Näßegrad ist so ein Formel 1 Auto eben nicht mehr fahrbar, das hat nix mit Weichei zu tun, außerdem entscheiden das meistens nicht die Fahrer. Außerdem haben wir alle leicht reden, oder bist du schon mal mit einem Formel 1 bzw Rennwagen bei strömendem Regen über den Track gefahren (am Limit)?
Uhi, ich bin eeeiiinnnnn Geeiiiist. :TT

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Montag, 20. Mai 2013, 11:49

Das hat nix mit Autoscooter zu tun. Das ist Racing, nicht das FIA reguliere.
DTM Style, erstes mal anklopfen heißt "ich bin da", zweites mal anklopfen heißt "du weißt schon, das ich vorbei will!?" und dann wird eben gefightet und das meißt sehr spektakulär. So wie beim Kart eben. Da hat man nicht drauf gewartet, das die Reifen abbauen oder das die andere Boxencrew ne Sekunde länger braucht.
Das passiert heute maximal noch in der WTCC.
Mann was war das geil, die sind alle mit schön schmierenden Heck durch die Kurve Spiegel an Spiegel. Manche haben sich aufgestellt an den Curbs - schön auf zwei Reifen durch.
Das muss man doch einsehen können, das was wesentlich interessanter rüber kommt, als perfekte Downforce-Autos mit sämtlichen Helferlein, auch wenn sie mehr Performance bieten.

Es behauptet ja keiner, das die heute nix mehr können. Es ist halt anders. Irgendwie viel technischer und ferngesteuert durch Regelwerk, Rennstall und Einheitstechnik (zb Reifen).

Damals musste man schon etwas durcher sein als heute. Der S1 fuhr nichtmal gradeaus ruhig, man musste mit Linksbremsen um Gas zu geben, damit die 3 Bar Ladedruck nicht zu weit abfallen. Man kämpfte mit Heckantrieb gegen Allrad und man baute die wildesten Prototypen.

Es war einfach anders und für meinen Geschmack einfach besser. Wenn hier irgendjemand lieber F1 von 2013 mag, haben wir da auch nen Thread zu. :clear
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Dienstag, 21. Mai 2013, 12:47

In der DTM wird das mit dem "anklopfen" heute auch noch praktiziert in der ADAC GT Masters genauso.

Aber ich rede von Manövern wie beim DTM Rennen letzten Sonntag (19.05.) das was Roberto Mehri da wieder abgezogen hat mit Glock und Tomczyk ist einfach nur unfair und Auto-Scooter-Style.

Ein guter Fahrer kann auch überholen ohne den anderen dabei "anzubumsen" quasi sauber überholen.
Aber gut das ist halt alles Ansichtssache, ich bin halt generell kein Mensch der vergangen Zeiten ewig nach trauert :opi
Uhi, ich bin eeeiiinnnnn Geeiiiist. :TT

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