Fahrschüler vs. Prüfer

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  • Hier mal ein Bericht, aus dem Themenfeld: "Wie treibe ich einen Fahrlehrer und einen Fahrerlaubnisprüfer in den Wahnsinn."


    Bei uns sind mal wieder Prüfungen. Was nichts ungewöhnliches ist in einer Fahrschule, noch dazu, wenn diese in Vollzeit ausbildet. Also muss ein Fahrlehrer seine Fahrschüler auch mal zu eben einer solchen Prüfung vorstellen. Auch noch nicht wirklich späktakulär. Allerdings muss es irgendwo einen Menschen geben, der Fahrschülern vor der Prüfung das Hirn durch eine Tasse Schwachsinn ersetzt. Anders kann ich mir die letzte Prüfung nicht mehr erklären. Ein Fahrschüler von mir, ich nenne ihn mal Martin B. ( Name ist wahrscheinlich total frei erfunden) fährt seine erste Prüfungstour. Durch Erfurt. Dabei entdeckt er am Lenkrad einen Knopf, den er in 5 Wochen Ausbildung geflissendlich ignoriert hatte. Der Knopf für die Motorbremse. Also wer was neues findet, der benutzt es auch. Wenn man bergab fährt, vor Kurven, wenn ein Kind auf dem Gehweg läuft, wenn ein Floh hustet, eine Ameise sich hinkniet, die ISS den Müll zur Erde schickt und der Mann im Mond das Licht zur Sonne zurücksendet, weil es fehlerhaft geliefert wurde. In 60 Minuten hat er diese Motorbremse sage und schreibe 60 mal betätigt. am Knopf. Eigentlich müsste dieser abfallen. Der Kenner weis, dass ein MAN TGA in der Lage ist, beim Tritt auf die Bremse, die Motorbremse mit einzuschalten. Sogar bergauf mit 15 km/h hat er darauf noch rumgedrückt. Ganz nebenbei hatte er dann auch ncoh mehreren Fahrzeugen gleichzeitig die Vorfahrt genommen. ich sage aber jetzt nicht wo, und es geschafft, dass ich während der Fahrt blumen pflücken konnte. Auflage 3 Stunden, was noch sehr gnädig war.
    Also fahre ich die Auflage mit dem Fahrschüler weg. Scheinbar hatte er sein Hirn wiedererhalten.


    Heute nun stellte ich ihn wieder vor. Die Motorbremse hat er verachtet, er war auch an keiner Stelle zu langsam, nee im gegenteil. Er hämmerte mit geschätzten 10cm Abstand an einem Postauto mit 40km/h vorbei. in der Innenstadt. Dann wurde er kurzfristig zu Schnell wo er nur 60 fahren durfte und dann kamen zwei Abbiegevorgänge, die ich so schnell nicht vergessen werde. Einmal wechselte er auf der Kreuzung den Fahrstreifen, ohne eine Gefährdung. An der verkehrsreichsten Kreuzung von ganz Erfurt. Beim zweiten Mal, da musste er linksanbiegen, damit er danach weiterhin linksabbiegen konnte, und somit sich ganz links in einen Fahrstreifen einordnen musste. Bis hierhin alles noch OK doch dann lenkte er einfach mal nach rechts. natürlich waren rechts neben uns Autos... Dass es nicht gekracht hatte, lag daran, weil die Autofahrerein neben uns schlichtweg Angst um Ihr leben hatte und selbst nach rechts fuhr und ich meine Hand ins Lenkrad hielt und mein Fuss auf der Bremse war. natürlich wieder durchgefallen, war ja klar. Jetzt kommt es:
    Mein Fahrschüler fängt an zu weinen ( ach so, er ist 24Jahre alt und eine absolute Großklappe) und meinte doch allen ernstens der Prüfer und ich hätten was gegen ihn und würden Ihn da durchschicken, wo er noch nie gefahren währe (Wass ich Ihm Anhand von Zeugenaussagen ( der zweite Mann in seiner Ausbildungsgruppe)natürlich sofort wiederlegenkonnte) Und dann kam da auch noch der Prüfer, der Ihn fragte, ob er die Fahrerlaubnis nur für die Prüfungstrecke wollte. Darauf steigt der Fahrschüler aus dem LKW und schreit uns an, dass wir absolute Unmenschen sind und die Prüfungsstrecke viel zu schwer gewesen währe. Der Anteil an Autobahnähnlichen Strassen lag bei 55%.


    Was bitte soll man da als Fahrlehrer noch machen?




    PS: Ich wollte nur mal etwas Dampf ablassen....

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