Beiträge von Zwiebelauge

Gewinnspiel November 2022 - Jetzt wirds kirschig - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.

    Naja, wir wollen mal nicht zu viel verlangen. Sollte es noch ein neues Album geben und dazu eine Tour, werde ich alles daran setzten, DM live zu erleben. Also, schauen wir, was passiert. Es gibt da ja noch einen, der mal zu DM gehörte. Aber das wäre wohl zu viel des guten.

    Nun, Warum sollen Sie aufhören? Bei den Stones ist auch nicht mehr alles Original, bei ACDC sowieso nicht. Metallica haben auch nicht mehr ihre Ursprungsbesetzung. Sie sind irgendwas um die 60 Jahre alt. Bei den Stones kratzt man an der 80, ZZ TOP auch und sie sind noch unterwegs.

    Lass sie das machen, was sie gern machen. Musik. mal sehen, was dabei heraus kommt.

    Guten Morgen. Na dann viel Spaß beim Geburtstagsnachholbrunch.

    Ich hole erst mal Brötchen. Ist ja Sonntag.

    Kann sich eigentlich noch einer daran erinnern, das man früher die Brötchen am Montag und Sonntag nie kaufen konnte?

    Ich werde alt, glaube ich.

    Herzlich Willkommen hier im Forum und herzlichen Glückwunsch zu deinem älteren Herren. Bilder wären cool. Gerade die älteren Fahrzeuge sind hier ja nicht mehr so häufig vertreten.

    Es ist mal wieder so weit.


    Ich habe ja etwas gesammelt, dachte ich, damit kann ich hier wieder etwas zum Besten geben kann. Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwarten sollte.


    Wer beim Elbetreffen 2022 aufgepasst hatte, weil vor Ort, der weiß, dass ich seit einiger Zeit absolute Frischlinge ausbilde. Der LKW und ich, wir haben unsere Beziehung auf Eis gelegt, weil ich mit dem Betreiber des LKW so meine Probleme bekommen habe. Merke: BWL bedeutet wohl doch BetriebsWirtschaftsLEERE. Also leerte sich der Personalbestand und damit die Ausbildungsqualität, was nicht in meinem Interesse lag.


    Nun eben nur noch PKW. Hierbei muss ich sagen, die Mädels sind mir mittlerweile wesentlich lieber als die Jungs.


    Das ich gern mit Frauen arbeite, war ja immer schon so, aber es wird mit den Jungs ja doch besser.


    NICHT!


    Ich nehme jetzt mal ein männliches Exemplar, das in seinem bisherigen Leben wahrscheinlich immer ohne besondere Anstrengungen alles erreicht hatte oder anders formuliert, es gab wohl immer einen leichteren Weg und der wurde dann auch genommen. Dieser junge Mann, ich nenne ihn Taylor. Die Mädels übrigens auch, denn Taylor ist im englischen ja ein Name, der beide Geschlechter bedient.


    Taylor hat sich am Anfang durch eine gewisse Nervosität ausgezeichnet. Die hatte nicht nur er, sondern auch sein Kumpel, Taylor2. Jener Taylor2 hatte schon eine gut ausgeprägte Rechts-Link-Schwäche, welche ihm in seiner Prüfung schon einen Umweg von fast 5km einbrachte, Taylor setzte dem ganzen noch einen drauf. Ich war und bin nicht in der Lage vorherzusehen, wohin die Reise geht. Es gab auch keine Regelmäßigkeit darin zu erkennen, wann er denn jetzt die Fahrtrichtung verwechselte, er machte es einfach. Also, musste ich mich daran gewöhnen, ging aber nicht.


    Taylor lernte das Fahren. Taylor2 übrigens auch, sie waren ja Kumpels. Wobei ich manchmal das Gefühl hatte, so eine Fahrausbildung sollte statt mit einer relativ eindeutigen Faktenlage mit Diskutieren durchgeführt werden. Während sich Taylor2 noch damit abgab, dass er eben nicht so fuhr, wie es in der Prüfung sein sollte, war die Lage bei Taylor etwas anders geartet. Es gab da so ein Problem, in seiner Kindheit. Auf meine Aufforderung: „Mache es dir doch nicht so kompliziert, denke doch einfach mal einfach und simpel“ antwortete er: „Meine Mutter hat mich allein großgezogen, die denkt noch viel komplizierter als ich!“ Mitunter kam noch dazu: „Ich habe das halt nie gelernt, einfach zu denken.“


    Ein hartes Schicksal. Dazu kam seine Berufswahl, Kaufmann für Büromanagement. Er hatte also mehr mit Mädels zu tun, als mit Männern. Ich hatte ihn aufgrund seiner Aussagen und Berufswahl zwischenzeitlich sogar im homosexuellen Bereich verortet, lag da aber falsch.


    Ich neige in der Fahrausbildung auch zu einer gewissen Ironie und auch einer gesunden Portion Sarkasmus.


    Beispiel: Taylor2 soll eine Gefahrenbremsung durchführen. Der beschleunigt auf 40km/h, ich sage „Stopp!“, ich zähle 21,22,23, bin fast schon am Zweifeln, ob ich mich wirklich geäußert habe, da setzt die Verzögerung brachial ein. Das Auto steht gerade auf der Straße, der Motor läuft.


    Ich: „Die Verzögerung an sich war sehr gut aber du hast die Reaktionszeit eines Flegmon.“ Taylor2 ziemlich ungläubig: „Ernsthaft, ein Pokémon-Witz?!?“ Ich: „Na wer kam den gerade nicht auf die Bremse, Du oder Ich? Ich dachte schon, ich habe mein Stopp nur geträumt!“



    Bei Taylor hingegen war meistens noch irgendeine Antwort zu finden, die einen Fehler seinerseits abzugeben versuchte. Die beste Antwort, die ich von ihm erhalten hatte war: „Na, wenn Sie auch immer so viel von mir verlangen!“ Nach der 30. Fahrstunde wohlgemerkt. Ich gebe zu, da war ich doch ordentlich verdutzt. Viel verlangen. Ja ernsthaft, in der 30. Fahrstunde verlange ich von so manchem Fahrschüler etwas. Dass er so einige Fahrmanöver im Auto selbstständig umsetzt zum Beispiel. Auch wenn andere Kraftfahrzeuge dabei sind. Und Fußgänger. Und Radfahrer. Und Straßenbahnen, die ja nicht Kraftfahrzeuge im Sinne der STVO sind. Also noch ein paar Runden. Und die Sonderfahrten. Taylor2 hatte mittlerweile seine Prüfung bestanden, mit den 5km Umweg wohlgemerkt.


    Taylor brauchte eben noch. Und dann hatte ich das Gefühl, er kann die Prüfung bestehen.


    Nein, kann er nicht. Er scheiterte in der ersten Prüfung an einem „Verkehrsberuhigtem Bereich“.

    Oft fälschlicher Weise als Spielstraße verschrien, würden an dem viele Autofahrer scheitern. Er fuhr zu schnell. 15km/h statt der erlaubten 4-7km/h. Es wäre nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht ca. 30 Minuten vorher genau in diesem Verkehrsberuhigtem Bereich gewesen wäre.


    In der Vorbereitung auf die nächste Prüfung fuhr er wieder durch dieselbe Stelle. Diesmal mit 16km/h! Aussage von Ihm: „Ich weiß immer nicht, wo die Schilder stehen, ich sehe die einfach nicht!“


    Die stehen, wie fast alle Schilder rechts oben. Am Tag der Prüfung hatte er es richtig erkannt. Ich war begeistert ob dieses Fortschritts, ja wirklich, das hat er gut gemacht.


    Dafür ist hat er einige Male den Blinker vergessen einzuschalten, an einigen Stellen hat er ihn nicht ausgeschaltet. Wir fuhren auf Straßen teilweise zu langsam oder/und zu schnell (ja, das geht durchaus), die Grundfahraufgaben waren auch wackelig, aber noch irgendwie im grünen Bereich, die Vorfahrtsituationen wurden bisweilen auch eher spät verarbeitet. Alles für sich genommen noch kein Grund um Durchzufallen. Aber eben knapp im Gesamtbild.


    Bis wir an eine Ampel kamen, die gleichzeitig ein Stopp-Schild am Mast hatte. Wir hatten Grün, er fuhr los und warf den Anker. Meinte gleichzeitig: „Was mach ich denn, es ist doch Grün!“ Das hatte dem Autofahrer hinter uns aber relativ wenig genutzt, er hatte seine Mühe, nicht in meinem Auto einzurasten. Das es keinen Unfall gab, lag einzig an der Geistesgegenwart der nachfolgenden Autofahrer. Ich hatte genug und sagte: „Jetzt reicht es aber.“ Der Prüfer war derselben Meinung…


    Bei der Auswertung wurden Taylor die Fehler natürlich entsprechend bewertet. Hauptaussage des Prüfers war: „Sie können eigentlich Autofahren, sonst hätte Sie ihr Fahrlehrer nicht zugelassen. Aber Sie müssen sich konzentrieren und das machen, was Ihnen Ihr Fahrlehrer beigebracht hat, dann wird das auch etwas.“ Taylor: „Das weiß ich ja auch, aber das ist alles so viel, worauf man sich beim Autofahren konzentrieren muss…“


    Ich mache das mit der Fahrschule seit 2007 und habe aus so manches bereits erlebt. Aber das war eine neue Qualitätsstufe der Erkenntnis. Ein Fahrschüler merkt in der Prüfung, das Autofahren mehr als nur Lenkradhalten ist. Und das aber auch erst, nachdem der Prüfer ihm sagt, was er alles falsch gemacht hat. Dinge, die ich ihm während der Fahrausbildung immer und immer wieder versucht habe, auszutreiben. Auch mit Witz, ich hasse schlechte Stimmung im Auto.


    Ich habe auf dem Rückweg kein Wort mit Taylor geredet. Die Worte des Prüfers haben bei ihm genug Wirkung hinterlassen, da musste ich nicht noch weiter einreden.


    Ich habe mich tags darauf mit dem Prüfer über diese Prüfung unterhalten. Wir haben beide festgestellt, dass jungen Menschen nicht gar mehr auf das Leben vorbereitet sind. Die Generation Z, wie sie wohl genannt wird, ist nicht mehr wirklich in der Lage, selber Entscheidungen zu treffen, diese Entscheidung dann auch zu vertreten und mit den Konsequenzen klar zu kommen. Auch hat die Belastbarkeit der Generation Z gegenüber den Jugendlichen von vor 10 Jahren deutlich abgenommen. Das hat viele Gründe, die auch im Elternhaus zu finden sind, aber nicht nur. Da spielen viele Dinge eine Rolle.


    Der Prüfer meinte anschließend nur zu mir: „Lassen Sie nur, gestern hätten noch zwei weitere Kollegen ins Lenkrad beißen können. Aber mit dem gesamten Gebiss, so dass es im Lenkrad stecken bleibt.“

    Die Undichtigkeit sollte sofort beseitigt werden. Du hast jetzt nämlich das kleine Problem, das du diesen Defekt nicht nur bemerkt hast, sondern du hast jetzt ein nicht Verkehrssicheres Fahrzeug, das du in Betrieb nimmst. Im schlimmsten Fall bist du im Straftatbestand, solltest du Aufgrund der defekten Bremsanlage nicht rechtzeitig zum Stehen kommen. Das sei nur mal so angemerkt.

    Ich melde mich jetzt hier auch einmal zu Wort.


    Meine Erfahrungen mit Renault liegen mittlerweile etwas zurück, wird aber immer wieder sporadisch aktualisiert.


    Die Qualität und Zuverlässigkeit der Renault-Fahrzeuge kann mittlerweile mit VW und Co gut mithalten. Das möchte ich aber nicht als Lob für Renault verstanden wissen, sondern zeigt sehr deutlich den Rückschritt des VAG-Konzerns.

    Bei Opel machen sich so langsam aber sicher auch die französischen Marotten breit. Einer meiner Fahrschüler arbeitet als Azubi in einer Opel-Werkstatt und berichtete mir von immer mehr Problemen mit den Motoren und der allgemeinen Qualität. Es ist also kein Renault Problem allein, es ist ein europäisches Problem.


    Was die Zuverlässigkeit der Motoren von Renault betrifft (oder deren Getriebe), dazu kann ich nur sagen, bisher hat mich die Laufkultur der Vierzylindermotoren ( vor allem der Diesel) immer überzeugen können. Auch habe ich selber nie ein Problem mit den Motoren selber beobachten können. Das sah bei meinem Kia ganz anders aus, der nach 96000km einen neuen Motor brauchte, weil sich ein Kolben in seine Bestandteile zerlegte.


    Ein Dreizylinder ist in meinen Augen eine Zumutung für jedes Fahrerohr. Auch hier durfte ich schon mehrere Fabrikate bewegen, egal wer einen Dreizylinder gebaut hat, die Motoren klingen grundsätzlich rau und fahren entsprechend unkultiviert.


    Meine Meinung zu den neuen Fahrzeugen:


    Wenn das Design und der Preis zueinander passen, dann kommt es vor allem auf die Garantieleistungen an. Und dann hat die Marke Mitsubishi hoffentlich bald auch mal wieder eine Chance auf dem europäischen Markt.

    Für mich stellt Mitsubishi leider noch immer kein Fahrzeug her, was praktisch ist, ohne das ich dafür eine Schrankwand namens SUV durch die Gegend fahren muss. Ich fahre nicht im Gelände, als muss mein Auto auch nicht so aussehen, als ob es das vielleicht könnte.


    Ich habe immer noch die leise Hoffnung, das Mitsubishi doch wieder einmal Autos auf den Markt bringt, die der Marke gerecht werden.

    Im Nutzfahrzeugbereich sind die Automaten dem Handschalter haushoch überlegen.

    Ich mache es mal am Beispiel MAN TGX:

    26.440 16 Gang Handschalter zu

    26.460 12 Gang Automatisiert.


    In ihren Grundfesten waren die Fahrzeuge identisch, natürlich ein paar Jahre auseinander, aber der eigentliche Unterschied war, das ich mit dem Automaten wesentlich schneller die Gänge sortiert bekommen habe und somit auch wesentlich schneller vom Fleck gekommen bin. In der Zeit, wo ich beim Handschalter quasi von 0 auf 25Km/h gekommen bin, war der Automatik bereits kurz vor der 50 zu finden. Die Gangwechsel gingen wesentlich schneller zur Hand und außerdem „wusste“ die Software immer wie schwer wir waren. Von den Verbrauchswerten möchte ich noch gar nicht reden. Der Handschalter war leichter, aber durstiger. Der Automat hatte ungefähr 3-4Liter weniger im Durchschnitt.

    Es gibt derzeit noch genug Autos, die mit Handschaltung auf den Markt kommen. Die Handschaltung wird uns also schon noch ein gutes Jahrzehnt begleiten, bis der 1. und 2. Lebenszyklus der Fahrzeuge in Europa durch ist. Aber dann war es das wirklich. Ob ich davon begeistert bin, jein. Der innere Monk in mir findet das Handschalten in Autos schlichtweg langweilig und nervig. Im LKW und Bus bedauere ich den Wegfall der Handschalter ganz gewaltig. Dort musste man noch was können. Die Busfahrer(m/w/d) mussten das so komfortabel gestalten, das den Fahrgästen der Kaffee nicht aus der Tasse schwappt, die Lkw-Fahrer((m/w/d) ja, ich weigere mich standhaft, irgendwelche Sternchen in Wörter zu pflanzen, die da nicht hingehören) mussten so vorausschauend fahren, das sie den richtigen Gang zur richtigen Zeit gewählt hatten, weil sonst die Fuhre am Berg stand.

    Die Nutzfahrzeuge sind aber so sehr auf Effizienz getrimmt, der Handschalter schafft weder die geforderten Verbrauchswerte noch die damit verbundenen Abgaswerte.

    Und dass ist eben auch die Tendenz im PKW. Mit Euro 7 ist es bei einem Handschalter quasi unmöglich, die Norm zu schaffen. So ist zumindest derzeit mein Kenntnisstand.

    Bei mir ist es die Apple Watch SE geworden. Ich habe nach 4 Jahren eine neue benötigt, weil der Akku den Display aus dem Rahmen gedrückt hat.

    Ich habe noch eine Festina Uhr, die frisst aber die Batterien und muss jedes Mal geprüft werden, weil Wasserdicht. Das war mir dann zu teuer.

    Das die Festina die Batterien frisst, kann ich nur bestätigen. Ist bei meiner auch so. Mindestens einmal im Jahr ist ein Wechsel angesagt.

    Halbjährlich wollte die Uhr eine neue Batterie. Und weil die Uhr Wasserdicht ist, muss sie jedes Mal eingeschickt werden, was mich in Summe 45€ gekostet hat. Also ist die Apple Watch SE ab dem 3.Jahr Laufzeit billiger gewesen…. Das sagt alles, oder :dk