Neue Wagenknecht-Partei kommt - Was denkt ihr darüber ?

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    Linke betrachtet mögliche Wagenknecht-Partei angeblich nicht als Konkurrenz

    Am Vormittag wird Sahra Wagenknecht ihr neues Projekt »Bündnis Sahra Wagenknecht« vorstellen. Linken-Parteichef Schirdewan erwartet eine rechte Ausrichtung des BDW – und droht allen Überläufern mit Rausschmiss.

    Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht stellt am Morgen in Berlin ihr neues politisches Projekt vor. Das »Bündnis Sahra Wagenknecht« ist zunächst als Verein organisiert, dient aber wohl zur Vorbereitung einer eigenen Partei. Damit vollzieht die 54-Jährige den Bruch mit ihrer bisherigen Partei Die Linke.

    Die Linke-Parteispitze will unterdessen gegen Wagenknecht-Mitstreiter vorgehen. Gegen die Beteiligten des Vereins BSW sollen Parteiausschlussverfahren eingeleitet werden, heißt es in einer Beschlussvorlage, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Gegen Wagenknecht läuft ein solches Verfahren bereits. Gemeinsam mit den zuständigen Gliederungen soll geprüft werden, wie Mitgliedsrechte entzogen werden können. Jene Abgeordneten, die sich an dem Verein beteiligt, werden aufgefordert, ihre über die Linke errungenen Mandate niederzulegen.


    Die Parteispitze will zudem eine Mitgliederoffensive starten. Zugleich hat sie nach monatelangen Spekulationen um Wagenknechts Pläne, die die Linke lähmten, nun Klarheit. »Unser Comeback beginnt heute«, heißt es in dem Papier.

    Es soll laut ARD vom Geschäftsführenden Parteivorstand beschlossen werden. Parteichef Martin Schirdewan hat für 13.00 Uhr zu einem Statement geladen. »Es ist doch klar, dass diejenigen, die sich an der Bildung einer Konkurrenzpartei beteiligen, in unserer Partei nichts mehr zu suchen haben und rausfliegen werden«, sagte der Parteichef bereits am Sonntag in der ZDF-Sendung »Berlin direkt«.


    Schirdewan erwartet eine Positionierung des Wagenknecht-Bündnisses im rechten Parteispektrum. »Wenn Sahra Wagenknecht mit ihrem Projekt Erfolg haben will, wird sie sich deutlich rechts aufstellen müssen«, sagte er der »Augsburger Allgemeinen«. »Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass sie genau das zu tun beabsichtigt.« Das sei keine Konkurrenz für die Linke, sondern für andere, sagte Schirdewan, ohne eine Partei explizit zu nennen. »Eine linke Partei muss Menschen solidarisch zusammenführen, und sie darf sie niemals gegeneinander ausspielen.«


    Spiegel, 23.10.2023

    Nasenhaare ausreißen ist der tägliche SM des kleinen Mannes

  • Das könnte die deutsche Parteienlandschaft in Bewegung bringen: Sahra Wagenknecht treibt die Gründung ihres eigenen Projekts voran. Ihre Noch-Partei übt scharfe Kritik. Und auch die AfD schaut interessiert hin.
    Für die Linke wird es womöglich ganz schlimm.

    Du sollst nicht stehlen....,
    Du sollst nicht lügen.....,
    Du sollst nicht betrügen...,
    Du sollst nicht töten....,
    Du sollst nicht mit Drogen handeln...,
    ..... die Regierung deines Landes hasst Konkurrenz !


  • Wenn die neue Wagenknecht-Partei es schafft, den Boris Palmer mit in ihre Reihen zu holen, dann könnte es auch

    für die Grünen eng werden. Dann noch ein gutes Parteiprogramm und die CDU hat einen alternativen und akzeptierten

    Koalitionspartner zur AFD.


    Für die Linke wäre es ohnehin der Totengesang. Ich glaube über die müssen wir überhaupt nicht mehr reden.
    Die letzten Drohungen mit Parteiausschlussverfahren gegen all jene, die sich Wagenknecht anschließen, sind nur

    die letzten Zuckungen eines hilflosen Körpers, dem nichts anderes mehr einfällt. Ich meine, wer zu Wagenknecht überläuft,

    der will doch sowieso nicht bei der Linken bleiben und in dem Moment, wo die neue Wagenknecht-Partei bei der ersten

    Sonntagsfrage mehr Prozente hat als die Linke, und ich traue ihr das von Beginn an zu, hat sich das mit der Drohung dieses

    modernden linken Gebildes sowieso erledigt. Ein Parteiausschlussverfahren dauert mehrere Monate bis zu 1 oder 2 Jahren.

    Bis dahin ist die nächste Bundestagswahl ran. Der Kampf wäre überflüssig, aber schön zu erkennen, wo die Linke ihre

    Prioritäten sieht und womit sie sich offenbar die kommenden Monate beschäftigen will, statt aufzuarbeiten, wie sie überhaupt

    in diese beschissene Situation gekommen ist und was man ändern sollte.

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