Hyundai wird Sieger im "Deutschen Auto des Jahres 2022"

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  • German Car of the Year 2022

    Klatsche für VW: Elektro-Hyundai wird deutsches Auto des Jahres


    Der Hyundai Ioniq 5 wurde zum German Car of the Year 2022 gewählt. Damit setzt sich das Elektroauto aus Korea gegen Wettbewerber aus dem In- und Ausland durch. VW spielt in der ersten Liga nicht mehr mit, nur Audi und Porsche schafften es in die engere Wahl.


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    Die Jury des German Car of the Year hat gewählt - und wieder ist ein Elektroauto

    zum besten Fahrzeug 2022 gekürt geworden. Der Hyundai Ioniq 5 konnte dabei Wettbewerber wie den Porsche 911 GT3, den Audi E-Tron GT, einen Peugeot 308 oder das Ioniq-Schwestermodell Kia EV6 letztlich hinter sich lassen. Die anderen Fahrzeuge

    hatten jeweils ihre Einzelklasse gewonnen und so setzte sich der Porsche 911 GT3 in der Kategorie Sportwagen durch, während der Audi E-Tron GT das Luxussegment gewinnen konnte.

    Einzelsiege für Audi und Porsche

    Bei den Kompaktwagen siegte der neue Peugeot 308, der Kia EV6 dominierte im Premiumsegment und der spätere Gesamtsieger konnte die Kategorie New Energy für sich entscheiden. Technisch ist der 4,70 Meter lange Kia EV6 eng mit dem 4,63 Meter langen Hyundai Ioniq 5 verwandt, mit dem er sich weit mehr als die neue

    Elektroplattform E-GMP teilt. Wie der Porsche Taycan arbeitet auch der Koreaner mit einer Spannung von 800 statt wie üblich 400 Volt. Das sorgt unter anderem für deutlich schnellere Ladezeiten. Die Akkus sollen binnen unter 20 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden, mit fünf Minuten Ladezeit soll der Ioniq 100 Kilometer weit kommen.

    Solardach gegen Aufpreis

    Als Extra bietet Hyundai ein Solardach an, das unter optimalen Bedingungen über 1500 Kilometer zusätzliche Reichweite - allerdings gerechnet aufs ganze Jahr - produziert. Dazu gibt es die Möglichkeit für bidirektionales Laden. Dabei speist der Ioniq 5 nicht ins Stromnetz ein, sondern gibt Strom an ein anderes Auto ab oder an ein elektrisches Gerät. Sprich: Über das Bordnetz des Ioniq lassen sich Elektrobohrer, Notebooks oder ähnliches betreiben.

    Den Ioniq 5 bietet Hyundai wahlweise mit Allrad- oder Heckantrieb an. Dazu kann man zwischen zwei Akkus wählen. Der kleinere hat 58 kWh und sorgt beim E-Motor für 125 kW/170 PS sowie ein Drehmoment von 350 Nm. Das reicht bei Allradantrieb für eine Beschleunigung von 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und für eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h. Der 72,6 kWh große Speicher liefert eine Systemleistung von 225 kW/305 PS und 605 Nm Drehmoment, das wie bei Elektroautos üblich, ab der ersten Motorumdrehung zur Verfügung steht. Er braucht mit Allradantrieb nur 5,2 s auf 100 km/h und kommt ebenfalls auf abgeriegelte 185 km/h an Höchstgeschwindigkeit. Die maximale Reichweite des großen Hecktrieblers: 481 Kilometer. Die Elektromotoren sind direkt an der jeweils angetriebenen Achse untergebracht.

    Das Kofferraumvolumen selbst gibt Hyundai mit 527 bis zu 1591 Liter an. Außerdem gibt es einen kleinen Kofferraum vorne, dessen Volumen je nach Antriebsart zwischen 25 und 57 Liter liegt. Die Preise beginnen ab 41.990 Euro für die heckgetriebenen Version mit 58 kWh Akkuleistung. Die aktuelle Topversion mit Allrad und 72,6 kWh startet bei 48.900 Euro.

    Hyundai-Erfolg zeigt auch VW-Schwäche

    Der German Car of the Year Award wird von Deutschlands führenden Autojournalisten verliehen, er ist Hersteller-unabhängig und wird vom Zulieferer ZF unterstützt. Neben klassischen Kriterien wie Fahrleistung, Komfort, Preis-Leistung, Design oder Effizienz ist auch die Signifikanz eines Modells ein Bewertungskriterium. Nach dem Jaguar i-Pace (2019) und dem Porsche Taycan (2020) steht erneut ein Elektroauto ganz oben auf dem Treppchen.

    Während es das viertürige Elektro-Coupé Audi etron GT immerhin in die engere Auswahl schaffte und einen Einzelpreis gewinnen konnte, schaffte es kein einziges VW-Modell unter die besten fünf - weder als Verbrenner noch als Elektro-Version.


    https://www.focus.de/auto/neuh…tXaqM-7z3vr6RlErxnMrczvGE

    Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg