PSA und Fiat-Chrysler dürfen fusionieren

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  • Nur drei andere sind größer
    EU erlaubt Fusion von PSA und Fiat Chrysler

    Die EU genehmigt die geplante Megafusion zwischen dem Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler (FCA). Die Zustimmung ist aber an eine Bedingung geknüpft, wie die EU-Kommission mitteilt. Die Wettbewerbshüter der EU haben die geplante Megafusion zwischen dem Opel-Mutterkonzern PSA und Fiat Chrysler (FCA) genehmigt. Die Zustimmung ist aber an die Bedingung geknüpft, dass die Unternehmen Verpflichtungszusagen vollständig umsetzen, wie die EU-Kommission mitteilte. Die Übernahme werde zum viertgrößten Autokonzern der Welt führen. "Wir können den Zusammenschluss von Fiat Chrysler und Peugeot SA genehmigen, da ihre Verpflichtungen den Eintritt und die Expansion neuer Anbieter auf dem Markt für leichte Nutzfahrzeuge erleichtern werden", sagte die zuständige Vizepräsidentin der EU-Kommission Margrethe Vestager.

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    "Auf den anderen Märkten, auf denen die beiden Automobilhersteller derzeit tätig sind, wird der Wettbewerb auch nach dem Zusammenschluss nicht an Dynamik einbüßen." PSA mit den Marken Opel, Peugeot, DS und Citroën und FCA hatten ihre Fusionspläne im Dezember 2019 beschlossen. Sie sollen nach früheren Angaben bis spätestens Ende März kommenden Jahres umgesetzt sein. Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Corona-Krise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und hatten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren 2019 größer. Der künftige Konzern soll vom lateinischen Wort für Stern ("Stella") abgeleitet "Stellantis" heißen. Die einzelnen Markennamen wie Opel, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth oder Dodge sollen aber weiter Bestand haben.

    Die EU-Wettbewerbshüter hatten Mitte Juli eine vertiefte Prüfung der Fusion eingeleitet, weil sie befürchteten, dass der geplante Zusammenschluss den Wettbewerb auf dem Markt für leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen einschränken könnte. In vielen Ländern sei entweder PSA oder FCA Marktführer bei leichten Nutzfahrzeugen, und durch den Zusammenschluss würde dort jeweils einer der wichtigsten Wettbewerber wegfallen, hieß es zur Begründung. Nun müssen die Unternehmen im Wesentlichen zwei Zusagen einhalten. Zum einen soll eine bereits bestehende Kooperation zwischen PSA und Toyota erweitert werden, wonach PSA für Toyota leichte Nutzfahrzeuge für den Verkauf in der EU fertigt. Zum anderen sollen die Reparatur- und Wartungsverträge von PSA und FCA mit ihren Werkstätten geändert werden. So soll etwa nicht mehr vorgeschrieben werden, dass es für FCA-/PSA-Nutzfahrzeuge reservierte Empfangs- oder Wartebereiche gibt. Auch die Verwendung von Werkzeug der beiden Hersteller für die Reparatur leichter Nutzfahrzeuge anderer Marken soll erlaubt werden.
    Quelle: ntv.de, vpe/dpa
    - 21.12.2020



  • VIERTGRÖSSTER AUTOKONZERN
    :
    PSA und Fiat-Chrylser fusionieren zu Stellantis

    Der neue Konzern Stellantis wird zum viertgrößten Autohersteller der Welt. Zu den 14 Marken gehören auch Opel, Peugeot, Jeep und Maserati.
    Die Aktionäre der Autohersteller PSA und Fiat Chrysler (FCA) haben die Fusion ihrer Unternehmen zum neuen Konzern Stellantis mit überwältigender Mehrheit gebilligt. In getrennten Hauptversammlungen habe es am Montag jeweils fast 100 Prozent Zustimmung gegeben, teilten die Firmen mit. "Wir sind bereit für diese Fusion", sagte PSA-Chef Carlos Tavares, zu dessen Konzern die französischen Automarken Peugeot, Citroën und DS sowie der deutsche Hersteller Opel und der britische Hersteller Vauxhall gehören.

    Der 62-Jährige wird künftig auch Stellantis führen, den nach der Fusion viertgrößten Autohersteller der Welt mit rund 400.000 Beschäftigten. Der milliardenschwere Zusammenschluss soll bereits am übernächsten Samstag (16. Januar 2021) abgeschlossen werden, teilten die Konzerne weiter mit. Bisher war davon die Rede gewesen, die Fusion bis Ende März abzuschließen.

    "Stellantis wird einer der weltweit führenden Fahrzeughersteller sein", sagte FCA-Verwaltungsratsvorsitzender John Elkann. Noch wichtiger sei, dass ein Unternehmen mit der Größe, den Ressourcen, der Vielfalt und dem Know-how entstehe, "um erfolgreich die Möglichkeiten einer neuen Ära zu ergreifen". Der 44-Jährige soll im neuen Verbund Verwaltungsratschef bleiben - er ist Enkel des legendären Fiat-Patriarchen Giovanni "Gianni" Agnelli (1921-2003).

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    Wegen der Coronabeschränkungen in Frankreich gab es für die Anteilseigner von PSA keine Präsenzveranstaltung. PSA-Aktionäre bekommen laut Unternehmen für einen Anteil 1,742 Stellantis-Anteile. Das neue Unternehmen wird seinen offiziellen Sitz in den Niederlanden haben. Die Aktien sollen vom 18. Januar an in Mailand und Paris gehandelt werden und vom 19. Januar an in New York.
    Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Fusion "unter Gleichen" bereits im Dezember mit Auflagen zugestimmt. Der neue Verbund mit wichtigen Standbeinen in Europa und in Nordamerika wird 14 Marken führen. Neben den fünf PSA-Marken gehören dazu die FCA-Marken Fiat, Abarth, Lancia, Alfa Romeo, Maserati, Chrysler, Jeep, Dodge und Ram Trucks. Sie sollen auch weiter Bestand haben.

    Werden Werke geschlossen?

    Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Coronakrise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und erzielten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Nur noch Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund waren 2019 größer.

    Tavares bestätigte frühere Aussagen, wonach es jährlich Synergien im Umfang von fünf Milliarden Euro geben soll. Vor dem Ausbruch der Coronakrise mit dramatischen Auswirkungen auf die Autobranche hatte er versichert, es sollten keine Werke geschlossen werden.

    Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet jedoch mit dem Abbau von Überkapazitäten. Beide Konzerne hätten zu viele Entwicklungszentren und zu viele Motorenwerke. "Da werden Späne fallen. Für die Opel-Beschäftigten, die seit Jahren die Ärmsten in der Branche sind, dürfte es wenig positiv aussehen", sagte er in einem Interview mit Börse Online. Seiner Ansicht nach wird entscheidend, ob es Stellantis gelingt, in China Fuß zu fassen. "PSA war bisher eine Trauergeschichte in China. FCA war ebenfalls wenig erfolgreich. Wenn es Stellantis in China nicht schafft, steht es auf wackligen Füßen", sagte Dudenhöffer.

    Citroën und Peugeot haben vor allem im Bereich der Kompaktfahrzeuge eine gute Position. In diesem Segment ist Fiat kaum vertreten. Zudem hinken die Italiener bei der Entwicklung von Elektroantrieben hinterher, auch wenn eine elektrische Variante des Fiat 500 demnächst auf den Markt kommen soll.

    FCA könnte hier von PSA profitieren: Der Konzern hat die Plattform e-CMP entwickelt, auf der Opel Corsa-e, der Peugeot e-208 und der DS 3 Crossback E-Tense basieren.

    Geographisch ist PSA klar auf den europäischen Markt fokussiert und verkauft kaum Autos in den USA. Dort ist FCA stark, vor allem mit den Marken Jeep und Dodge Ram.


    T-online-News

  • Beitrag von raptor49 ()

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