World Rallye Championship - NEWS

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    Loeb gewinnt erste Etappe

    Citroen-Pilot Sébastien Loeb ist auf dem besten Weg seinem sechsten Sieg in Folge zu holen. Der Franzose liegt auch nach der ersten Etappe der Rallye Argentinien in Führung. Sein Engster Verfolger bleibt weiterhin Subaru-Pilot Petter Solberg. Der Norweger macht sich jedoch weiterhin Hoffnungen auf den Sieg. Er liegt jedoch bereits 31,3 Sekunden hinter seinem Erzrivalen zurück.

    Mit einer Bestzeit auf der siebten Prüfung festigte Marcus Grönholm seinen dritten Rang. Dem Finnen fehlt knapp eine dreiviertel Minute auf die Spitze. Vierter ist nach 162,34 Prüfungskilometern Toni Gardemeister im Ford.


    Bester Mitsubishi-Pilot bleibt Harri Rovanperä als Fünfter vor Markko Märtin im Peugeot, der am Endes ersten Tages auf Rang sechs liegt. Auf WM-Punkte-Kurs ist weiterhin der Österreicher Manfred Stohl. Der Citroen-Privatfahrer ist Siebter vor seinem Markenkollegen Francois Duval. Der Belgier ging bei seinem Comeback in der Werksmannschaft der Franzosen keine unnötigen Risiken ein.


    Auf Platz neun zurückgefallen ist Subaru-Nachwuchsmann Chris Atkinson, der mit Xavier Pons im zweiten OMV-Citroen die Top Ten vervollständigt. Antony Warmbold ist als Zwölfter bestplatzierter Deutscher. Sein Landsmann Armin Schwarz im Skoda beendete den Freitag der Rallye auf Rang 17.


    In der Gruppe N führt Nasser Al-Attiyah im Subaru mit einem großen Vorsprung von mehr als zwei Minuten vor dem Italiener Angelo Medeghini (Mitsubishi). Auf Rang drei liegt der Brite Mark Higgins, der bereits fast drei Minuten auf den Leader der Kategorie verloren hat.



    Quelle: rallye1.de

  • Stimmen nach der Rallye

    Sechs Rallye-Siege in Folge - Sébastien Loeb hat die WRC-Szene weiter fest im Griff. Was Sieger und Besiegte sagen hat rallye1.de gesammelt.

    Sébastien Loeb, Citroën, 1. Platz:
    "Das war nicht einfach. Das zeigen schon die Abstände. Ich habe wirklich bis zwei Prüfungen vor Schluss ganz schön Gas gegeben. Dabei unterliefen mir zwei Fehler. Garvierend war vor allem am Samstag der Dreher auf der Schleife in den Süden. Einmal mehr aber konnte ich mich auf die absolute Zuverlässigkeit meines Xsara und auf mein Team verlassen. Auch der Michelin BTO-Reifen in der Mischungsvariante 8 war ein wichtiger Baustein und hat unsere Erwartungen erfüllt. Das war unser siebter Sieg in diesem Jahr und er macht Appetit auf noch mehr …"


    Marcus Grönholm, Peugeot, 2. Platz:
    "Es war eine gute Rallye. Der zweite Rang ist ein hervorragendes Ergebnis. Allerdings hätte ich näher an Sébastien Loeb herankommen sollen. Der Peugeot 307 WRC ist sehr gut auf schnellen und breiten Strecken, doch auf schmalen und welligen Prüfungen haben wir noch Verbesserungspotenzial."


    Petter Solberg, Subaru, 3. Platz:
    "Wir hatten mit ein paar Problemen zu kämpfen, aber alles im allen bin ich zufrieden, denn das war eine sehr harte Rallye. In Finnland werde ich erneut versuchen, zu gewinnen. Das bin ich meinen Fans schuldig, die sich zahlreich aus dem nahen Norwegen anreisen werden."


    Toni Gardemeister, Ford, 4. Platz:
    "Ich bin ziemlich stolz auf meinen vierten Platz, denn der Druck auf mich war sehr hoch. Ich musste volles Risiko fahren, um Rovanperä hinter mir zu lassen. Die Bedingungen waren sehr wechselhaft, das machte die Rallye nicht gerade einfach. Es war deutlich rutschiger als noch während der Tests."


    Harri Rovanperä, Mitsubishi, 5. Platz:
    "Es hat viel Spaß gemacht, an der Spitze mitzukämpfen. Unser Lancer lief fehlerlos. Die neue Hinterachsgeometrie ist ein deutlicher Fortschritt, insbesondere in Sachen Handling. Dennoch war es hier nicht immer leicht, die richtige Abstimmung zu finden, da die Schotterstrecken sehr unterschiedlich waren. Von engen und teilweise sogar vereisten Bergpässen bis auf 2000 Meter Höhe über Wasserdurchfahrten bis hin zu Vollgas-Passagen mit Sprungkuppen reichte die Bandbreite."


    Markko Märtin, Peugeot, 6. Platz:
    "Auf der ersten Etappe hatten wir durch unsere späte Startposition mit tiefen Rillen auf der Strecke zu kämpfen. Noch immer fühle ich mich mit dem Peugeot 307 WRC nicht vertraut genug, um bis ans Limit zu gehen. Doch wir haben ein Tempo gefunden, das es uns erlaubt, keine Risiken einzugehen."


    François Duval, Citroën, 7. Platz:
    "Ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich mit meinem Ergebnis bei dieser schwierigen Rallye vollauf zufrieden bin. Aber ich kam ins Ziel – und das ist das Wichtigste. Das war eine Phase, die ich absolvieren musste, um wieder Selbstvertrauen aufzubauen. Das habe ich nun erledigt. Ich freue mich, dass Sven und ich so gut zusammen gearbeitet haben."


    Chris Atkinson, Subaru, 9. Platz:
    "Ich konnte das ganze Wochenende ein gutes Tempo fahren. Und obwohl es wenig Ausfälle gab, konnte ich recht leicht vorne mitmischen. Um noch schneller zu sein, braucht man in Argentinien Erfahrung – und die habe ich jetzt gesammelt. Das Auto lief prima außerdem hatte ich bei der Reifenwahl ein glückliches Händchen. Jetzt will ich in Finnland meinen Lernprozess fortsetzen."


    Armin Schwarz, Skoda, 16. Platz:
    "Ohne den gebrochenen Achsschenkel wäre ein Resultat in den Punkten möglich gewesen. Aber wenigstens habe ich diese Rallye einmal beenden können. Bisher hatte ich hier in Argentinien ja noch nie dieses Glück."


    Gigi Galli, Mitsubishi, Ausfall:
    "Schade, dass wir das Ziel nicht erreicht haben. Aber im Allgemeinen kann ich zufrieden sein, denn wenn wir keine Probleme hatten, konnten wir auf mehreren Prüfungen Top-3-Zeiten erzielen. Das zeigt, dass der Lancer durch die Verbesserungen erneut schneller geworden ist."


    (Quelle : http://www.rallye1.de )

  • 100. Start für Harri Rovanperä



    Die Rallye Argentinien markiert den 100. WM-Start für den Finnen. 1993 - bereits damals mit Beifahrer Risto Pietiläinen - hatte Rovanperä sein Debüt bei der Rallye Finnland gefeiert. In einem Opel Manta.
    Lange Jahre war er Werkspilot bei Dauersieger Peugeot und konnte dort auch einzelne WM-Läufe gewinnen. Rovanperä galt bei den Franzosen als Schotter-Spezialist.
    Als er für die Saison 2005 zu Mitsubishi wechselte fand er sich in einem gewohnten Umfeld wieder. Neben Ex-Peugeot-Teamkollege Panizzi, der 2004 bereits zu Mitsubishi kam, war auch der ehemalige Technikchef der Franzosen bei den Japanern angestellt.



    Rovanperä ist der in der aktuellen Saison bestplatzierte Mitsubishi Werkspilot und genießt den Nr.1-Fahrerstatus im Team, während sich Panizzi und Jungtalent Galli wechselweise das zweite Lancer WRC - Cockpit teilen.
    Derzeit belegt der Finne in Mitsubishi-Diensten in der Fahrerwertung den 6. Gesamtrang mit wenig Abstand auf den vor ihm platzierten Konkurrenten. Wenn der Lancer WRC weiter solche Entwicklungsfortschritte macht könnte Rovanperä nicht nur sein bestes Saisonergebnis ( bei Peugeot ist er nie eine volle Saison gefahren sondern wurde nur selektiv eingesetzt ) einfahren, sondern auch eine gute Empfehlung für die kommende Saison abgeben, denn der Finne hat nur einen 1-Jahresvertrag bei Mitsubishi erhalten.



    Zwar war er in den letzten Läufen meist langsamer als Jungtalent & Teamkollege Gigi Galli, jedoch zeichnet sich Rovanperäs Fahrweise durch viel Erfahrung und Kontinuität aus. Fast immer ist der Finne ins Ziel gekommen und hat gepunktet. Ebenso konnte er im Lancer in der aktuellen Saison schon mehrere Wertungsbestzeiten einfahren.

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