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Siggi

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Samstag, 12. Januar 2013, 23:30

Tag 8: Regen in Argentinien: Etappe abgebrochen

Die verkürzte achte Etappe der Rallye Dakar musste aufgrund einsetzender Regenfälle abgebrochen werden - Stephane Peterhansel verteidigt Führung knapp

Am Samstag mischte sich das Wetter in die Rallye Dakar ein. Aufgrund starker Regenfälle musste die achte Etappe von Salta nach San Miguel du Tucuman in Argentinien zunächst verkürzt und schließlich abgebrochen werden. In der Automobilwertung wurde der Stand nach Checkpunkt zwei herangezogen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Nasser Al-Attiyah im Buggy die Nase vorne. Stephane Peterhansel (X-raid Mini) hatte bis dahin über zwei Minuten eingebüßt. Der Franzose verteidigte dennoch die Führung der Gesamtwertung, doch sein Vorsprung auf Al-Attiyah ist auf 28 Sekunden geschrumpft. Das Ergebnis ist noch provisorisch, denn Organisator ASO hat es noch nicht offiziell bestätigt.

Die achte Etappe musste aufgrund starker Regenfälle zunächst verkürzt werden. Ursprünglich hätte es auf dem Weg von Salta nach San Miguel du Tucuman eine zweigeteilte Wertungsstrecke geben sollen. Der erste Teil wurde aufgrund des durchweichten Bodens aus Sicherheitsgründen abgesagt. Einige ausgetrocknete Flussbetten hatten sich in reißende Flüsse verwandelt und bestimmte Wegpunkte konnten nicht angefahren werden. Somit stand nach einer langen Verbindungsstrecke nur noch eine 188 Kilometer lange Wertungsstrecke auf dem Programm.

Es war eine komplett neue Route im Dakar-Roadbook und es sollte sich zeigen, dass die Navigation nicht einfach war. Zunächst lagen bei den Wegpunkten alle Topfavoriten eng beisammen. Lediglich Giniel de Villiers (Toyota) konnte das Tempo nicht halten und fiel um drei bis vier Minuten zurück. Schließlich kamen die Automobile zur Abzweigung bei Kilometer 118. Dort hatten sich zuvor einige Motorradfahrer verfahren und waren dem falschen Weg gefolgt. Viele Spuren zeigten in die richtige Richtung, viele allerdings auch in die falsche. Als Al-Attiyah an diese Stelle kam, blieb er für einige Augenblicke stehen, um sich zu orientieren. Schließlich fuhr der Katari in die richtige Richtung.

Während noch viele Motorradfahrer unterwegs waren, erreichte Guerlain Chicherit (SMG-Buggy) als Erster das Ziel. Als die weiteren Topfahrer ankamen, reihten sie sich alle hinter dem Franzosen ein. Chicherit durfte sich aber nur kurz über den Tagessieg freuen, denn später wurde die Etappe abgebrochen. Ins Ziel kamen außerdem noch Orlando Terranova im X-raid BMW, Robby Gordon (Hummer), der sich auf den letzten Kilometern noch einen schleichenden Plattfuss eingefangen hatte, Joan "Nani" Roma (Mini) und Peterhansel. Der Franzose hatte 12:15 Minuten Rückstand auf Chicherit, doch wie sich später zeigen sollte war das bedeutungslos.

Alle warteten auf Al-Attiyah, doch vom Katari fehlte jede Spur. Den Grund dafür meldete schließlich die Rennleitung: Auf den letzten 30 Kilometern gingen plötzlich heftige Niederschläge nieder. Aus diesem Grund entschied sich die Rennleitung dazu, den Schlussteil der Etappe zu neutralisieren. Viele Fahrer wurden aufgrund des Regens und überfluteter Flüsse aufgehalten. Selbst die ersten Fahrer, die es noch ins Ziel geschafft hatten, hatten über Schwierigkeiten bei einer Flussdurchfahrt berichtet.

"Das Wasser stand drei Meter hoch."

Nasser Al-Attiyah


Al-Attiyah kam gar nicht bis ins Ziel: "Es lief alles gut für uns. Wir haben das Pedal bis zum Bodenblech durchgedrückt. Alles war normal. Dann kamen wir zu einem Flussbett, aber das Wasser stand drei Meter hoch", berichtet der Katari. "Wir konnten den Rio nicht überqueren. Deshalb riefen wir die Organisatoren an. Sie sagten uns, dass die Etappe nach Checkpunkt zwei neutralisiert wurde."

Gewertet wurde der Stand nach Checkpunkt zwei. Zu diesem Zeitpunkt hatte Al-Attiyah die Nase vorne. Peterhansel hatte zu diesem Zeitpunkt 2:46 Minuten Rückstand auf seinen härtesten Widersacher. Trotzdem konnte der Franzose die Führung des Gesamtklassements behalten, wenn auch nur knapp. Al-Attiyah hatte zu diesem Zeitpunkt den Rückstand auf 28 Sekunden verkürzt. Giniel de Villiers ist im Toyota Hilux weiterhin Dritter. Sein Rückstand auf die Spitze beträgt 45:51 Minuten.

Der Sonntag ist der einzige Ruhetag der diesjährigen Rallye Dakar. Die verbliebenen Teilnehmer können im Biwak in San Miguel du Tucuman ihre Batterien von den Strapazen der ersten Woche aufladen.

Stand bei Checkpunkt 2 der 8. Etappe(Top 10):
01. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) - 51:40 Minuten
02. Gordon/Walch (Hummer) +13 Sekunden
03. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +36
04. Roma/Perin (Mini) +2:33 Minuten
05. Terranova/Fiuza (BMW) +2:42
06. Peterhansel/Cottret (Mini) +2:46
07. Alvarez/Graue (Toyota) +4:18
08. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +4:19
09. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +4:34
10. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +4:46

Gesamtwertung nach 8 von 14 Etappen (Top 10):

01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 17:18:09 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +28 Sekunden
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +45:51 Minuten
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +50:51
05. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +1:14:55 Stunden
06. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:36:24
07. Roma/Perin (Mini) +1:38:14
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +2:05:44
09. Terranova/Fiuza (BMW) +2:06:34
10. Thomasse/Larroque (Buggy-MD-Rallye) +2:25:42

Quelle motorsport-total.com
MFG Siggi

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Sonntag, 13. Januar 2013, 09:04

Spinelli im Mitsubishi Racing ASX auf dem 12. Gesamtrang und van Loon im Racing-Lancer auf Platz 22..... :K

Sieht nich so dolle aus dieses Jahr. :oh_man :Yp

Interessanter Weise wird spinellis Racing ASX in den wettkampflisten alas "Racing ASX V8" geführt.
Hat der einen V8-Motor drin ?

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Sonntag, 13. Januar 2013, 12:10

Wo hast du diese Zwischenstände her?

Also Spinelli ist mit gestrigem Tag auf Platz 13. Dies gemäß der offiziellen Dakar Homepage.

Erik van Loon ist leider mit Stage 5 ausgeschieden. Auch der offizellen Homepage bzw. der Fahrerseite von Erik van Loon zu entnehmen.

Zu den Fahrzeug-Spezifikationen ist extrem wenig zu finden. Ich suche mir auch schon einen Wolf.
MFG Siggi

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Sonntag, 13. Januar 2013, 14:23

Hab ein paar Bilder heute zum Pausentag.
»zerrix« hat folgende Dateien angehängt:
  • DAKAR2013_001.jpg (44,64 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:29)
  • DAKAR2013_002.jpg (61,14 kB - 4 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:29)
  • DAKAR2013_003.jpg (28,28 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:29)
  • DAKAR2013_004.jpg (47,43 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:29)
  • DAKAR2013_005.jpg (57,81 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:30)
  • DAKAR2013_006.jpg (87,43 kB - 5 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Januar 2013, 12:30)
  • DAKAR2013_007.jpg (49,01 kB - 6 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Januar 2013, 08:23)
  • DAKAR2013_008.jpg (20,15 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Januar 2013, 08:23)
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg

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Sonntag, 13. Januar 2013, 15:37

Das letzte Bild zeigt das Fahrzeug vom Erik van Loon. Es ist sehr stark zerstört.

@zerrix: Hast du da noch mehr Bilder dazu?
MFG Siggi

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Sonntag, 13. Januar 2013, 16:18

Nein - erstmal nicht, aber er ist wohl ausgeschieden. Er wird in keiner Liste mehr geführt.
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg

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Sonntag, 13. Januar 2013, 16:21

Interessanter Weise wird spinellis Racing ASX in den wettkampflisten alas "Racing ASX V8" geführt.
Hat der einen V8-Motor drin ?



Vom Klang her würde ich sagen, ja er hat einen V8 verbaut.
LPG

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Sonntag, 13. Januar 2013, 21:48

Nachtrag Tag 8: Ergebniskorrektur nach Chaos auf Etappe acht

Das Ergebnis der abgebrochenen achten Etappe der Rallye Dakar wurde nachträglich korrigiert - Peterhansel geht mit drei Minuten Vorsprung auf Al-Attiyah in den Ruhetag

index.php?page=Attachment&attachmentID=62524

Nach den turbulenten Ereignissen auf der am Sonntag abgebrochenen achten Etappe der Rallye Dakar entschied die Rennleitung, das vorläufige Ergebnis zu korrigieren. Auf dem von schweren Regenfällen gezeichneten Teilstück sahen in der Auto-Wertung nur fünf Teilnehmer das Ziel in San Miguel de Tucuman: Guerlain Chicherit (SMG-Buggy), Orlando Terranova (BMW), Robby Gordon (Hummer), Stephane Peterhansel und Joan "Nani" Roma (beide X-raid Mini). Alle anderen blieben in einem überfluteten Flussbett stecken, was Organisator ASO zum den Anlass genommen hatte, die Etappe abzubrechen.

Nach eingehender Beratung entschieden die Rennkommissare schließlich, die Zeiten der fünf angekommenen Autos anzuerkennen. Alle anderen Teilnehmer wurden mit der Zeit von Peterhansel, dem letzten Fahrer im Ziel der Etappe, gewertet. Dem Franzosen war auf dem bereits im Vorfeld verkürzten Teilstück derselbe Navigationsfehler wie schon einem Großteil der Motorradfahrer unterlaufen. Der Vorjahressieger der Dakar büßte deshalb zwölf Minuten auf Tagessieger Cicherit im SMG-Bubby ein.

Nasser Al-Attiyah, in der Gesamtwertung der schärfste Verfolger von Peterhansel, konnte jedoch nicht profitieren. Der Katari gehörte zu jenen Piloten, die im überfluteten Flussbett steckenblieben. Im vorläufigen Ergebnis der Etappe, das auf dem Stand des zweiten Wegpunkts basierte, hatte Al-Attiyah einen Rückstand von nur 28 Sekunden. Nach der Korrektur, die den Buggy-Piloten mit der identischen Tageszeit wie den französischen Mini-Fahrer in Diensten des X-raid-Teams sieht, sind es nun wieder 3:14 Minuten wie schon vor Beginn der achten Etappe. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz im Toyota Hilux halten mit einem Rückstand von 44 Minuten auf die Spitze Rang drei.

Der heutige Sonntag markiert den einzigen Ruhetag der diesjährigen Rallye Dakar, bevor am Montag die längste Etappe auf die Teilnehmer wartet. Insgesamt müssen auf dem Weg von San Miguel de Tucuman nach Cordoba 852 Kilometer bewältigt werden, 593 davon als Wertungsprüfung.

Ergebnis der 8. Etappe:
01. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) - 1:55:06 Stunden
02. Terranova/Fiuza (BMW) +4:02 Minuten
03. Gordon/Walch (Hummer) +5:17
04. Peterhansel/Cottret (Mini) +12:15
05. Roma/Perin (Mini) +15:43

Gesamtwertung nach 8 von 14 Etappen (Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 18:31:04 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +3:14 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +44:03
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +48:54
05. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +1:04:50 Stunden
06. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:34:51
07. Roma/Perin (Mini) +1:38:27
08. Terranova/Fiuza (BMW) +1:58:25
09. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +2:02:18
10. Sousa/Ramalho (Great Wall) +2:07:29

13. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
22. ZHOU (CHN) (Great Wall)
38. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
55. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
74. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
81. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
103. CAMPANA (FRA) (Mitsubishi)
104. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

Quelle motorsport-total.com
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Sonntag, 13. Januar 2013, 21:52

Ruhetag: Werkeln vor der längsten Prüfung

Bei schwülem Wetter machten sich die Teams von Speedbrain und KS Tools am heutigen Ruhetag an kleinere Reperaturarbeiten ihrer Fahrzeuge

index.php?page=Attachment&attachmentID=62527

Kein Vergleich zu gestern: Die Teilnehmer der 35. Rallye Dakar erwartete am heutigen Ruhetag in Argentinien schwüles Wetter bei 30 Grad. Nachdem die Etappe gestern aufgrund schwerer Niederschläge abgebrochen werden musste, schien heute so, als sei nichts gewesen. Acht Etappen und rund 4500 Kilometer haben die Teilnehmer bisher absolviert - Zeit, sich ein wenig Ruhe zu gönnen.

Dies gilt aber nicht für alle: Mitarbeiter des Speedbrain-Teams von Husqvarna arbeiteten seit früh um sieben, um ihre Fahrzeuge für die morgige Etappe nach Cordoba fit zu bekommen. Zwar gelangen dem Team durch Joan Barreda drei Wertungserfolge in der Motorrad-Kategorie, dennoch liegt der beste Speedbrain-Pilot, Alessandro Botturi, derzeit nur auf Rang zwölf, 36 Minuten hinter dem Führenden.

Projekt-Leiter Berthold Hauser: "Aktuell spiegelt die Gesamtwertung nicht das Potenzial des Teams wider. Die Bikes haben gezeigt, dass sie schnell sind und auch die Fahrer haben ihr Können und ihre Navigationsfähigkeiten unter Beweis gestellt. Unglücklicherweise fahren wir aufgrund technischer Probleme nicht um die Topplätze mit. In der zweiten Hälfte versuchen wir alles Mögliche und unterstützen Alessandro so gut wie jeden anderen unserer Fahrer auf jeder Etappe."

"Die Dakar ist ein einzigartiges Rennen und eine Erfahrung, die unwiederholbar und unvergleichbar mit anderen Rallyes auf dieser Welt ist. Sie ist eine Erfahrung, die man auf jeden Fall anpacken sollte, da sie nur einmal im Jahr vorkommt."

Schott kam der Abbruch ungelegen
Auch beim KS-Tools-Team von Mini weiß man den Ruhetag gut zu nutzen, dennoch erinnert man sich noch an die gestrige Etappe zurück: "Vielleicht so 35 bis 40 Kilometer vor dem Ziel landete ein Hubschrauber auf einer Sandbank in unserem Canyon und informierte uns über den Abbruch", beschreibt Mini-Fahrer Stephan Schott. "Er forderte uns auf, zum CP2 langsam zurückzufahren. Bis dahin lief es bei uns absolut super. Wir hätten auch unheimlich viele Plätze gutgemacht."

"Gerade im zweiten Abschnitt der Prüfung sahen wir eine Menge Fahrzeuge bei denen es nicht mehr weiterging. Wir wurden zwar auch von den Wassermassen überrascht aber Holm (Beifahrer Holm Schmidt, Anm. d. Red.) hatte mich super navigiert. Er hatte irgendwie eine Nase für die richtige Umfahrung der überfluteten Canyons. Er wusste genau, an welchen Stellen wir die Canyons überqueren oder sogar in ihnen fahren konnten. Und das absolut gefahrlos. Also wie er das gemacht hat - Hut ab. Leider wurde das aber nicht belohnt. Andererseits kann ich die Entscheidung der Rennleitung auch verstehen. Sie haben es sich bestimmt nicht einfach gemacht."

Am Mini mit der Startnummer 324 wird heute für morgen zwar alles gecheckt aber im Grunde steht nur eine kleine Durchsicht an. Stephan Schott noch einmal: "Es ist ja bisher kein Kratzer am Auto. Der Mini läuft absolut super. Wäre der dritte Tag nicht, wäre es eigentlich eine nahezu perfekte Dakar bis jetzt. Gut, wer eine große Inspektion samt Kupplungs- und Getriebewechsel in der Prüfung macht kann eben nicht mit einer Topplatzierung rechnen."

Am Montag steht die längste Etappe der diesjährigen Ausgabe mit 852 Kilometer auf dem Programm. Wieder zweigeteilt, müssen 593 Prüfungskilometer auf rallyeähnlichen Pisten absolviert werden.

Quelle: motorsport-total.com
MFG Siggi

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Frische Bilder vom Racing ASX von den ersten 4 Etappen der Dakar 2013
»zerrix« hat folgende Dateien angehängt:
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Montag, 14. Januar 2013, 21:59

Und weitere Bilder :
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Schade, dass das Teil im Schlamm versunken ist. :X
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Dienstag, 15. Januar 2013, 14:15

Tag 9: Desaster für Al-Attiyah, Peterhansel souverän in Führung

Stephane Peterhansel (Mini) führt die Rallye Dakar nach der neunten Etappe mit großem Vorsprung an, denn Nasser Al-Attiyah (Buggy) hatte große Probleme

index.php?page=Attachment&attachmentID=62654

Am Montag startete die Rallye Dakar in die entscheidende Woche und gleich die neunte Etappe könnte eine Vorentscheidung um den Gesamtsieg gebracht haben. Auf dem Weg von San Miguel du Tucuman Richtung Cordoba hatte Nasser Al-Attiyah große Probleme mit seinem Buggy und sehr viel Zeit ein. Für den Gesamtsieg kommt er nicht mehr in Frage. Problemlos lief es dagegen für Stephane Peterhansel (Mini), der hinter seinem X-raid-Teamkollegen Juan "Nani" Roma Zweiter wurde. In der Gesamtwertung hat Peterhansel nun einen komfortablen Vorsprung von 49:31 Minuten auf Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota Hilux.

Die neunte Etappe der Rallye Dakar war mit 852 Kilometern die längste Strecke in diesem Jahr. Die 593 Kilometer lange Wertungsstrecke war in zwei Teile geteilt. Das Fahrkönnen stand heute im Mittelpunkt, denn es gab viele kurvige Streckenteile. Dazu ging es teilweise durch Waldstücke, wo man besonders genau aufpassen musste, denn die Service-Trucks fuhren heute eine andere Strecke. Der erste Abschnitt der Prüfung betrug 226 Kilometer, gefolgt von einem neutralisierten Abschnitt über 127 Kilometer, bevor der letzte Abschnitt über 240 Kilometer auf dem Programm stand. Bis zum Biwak in Cordoba mussten anschließend noch 83 Kilometer zurückgelegt werden.

Guerlain Chicherit (SMG-Buggy) eröffnete den heutigen Tag, gefolgt von Orlando Terranova (BMW) und Robby Gordon (Hummer). Die Topfavoriten mussten die Strecke zunächst nicht eröffnen. Auf der fahrerisch anspruchsvollen Route war de Villiers schnell unterwegs, denn der Südafrikaner markierte bei den ersten Wegpunkten die Bestzeiten. Diese Tendenz setzte sich bis zum Ende des ersten Abschnitts fort. Zu diesem Zeitpunkt hatte de Villiers einen Vorsprung von 42 Sekunden auf Roma. Peterhansel folgte als Dritter und lag schon drei Minuten zurück. Schwierigkeiten hatte Al-Attiyah. Sein Buggy passte nicht perfekt auf die engen und winkeligen Straßen. Deshalb betrug sein Zeitverlust auf de Villiers schon zehn Minuten.

Im zweiten Abschnitt übernahm das X-raid-Team das Kommando. Roma erhöhte das Tempo und feierte schließlich seinen zweiten Tagessieg in diesem Jahr. Die Augen waren aber auf das Duell an der Spitze gerichtet: Peterhansel büßte vier Minuten auf seinen Teamkollegen ein und klassierte sich als Zweiter. Al-Attiyah hatte großen Rückstand. Im Ziel wartete man über eine Stunde vergeblich auf den Buggy. Terranova untermauerte im X-raid BMW ? der bis auf die Silhouette baugleich mit dem Mini ist ? die Vorteile des Allradlers auf der heutigen winkeligen Steckenführung.

Al-Attiyah bleibt mehrmals stehen
Die zweiradgetriebenen Buggies hatten dagegen zu kämpfen. Trotz der engen Strecken wuchtete Gordon den mächtigen Hummer gut durch die Kurven und feierte mit Platz vier einen weiteren positiven Tageserfolg. De Villiers konnte seine guten Zeiten im zweiten Abschnitt nicht bestätigen und büßte noch neun Minuten auf Roma ein. Da sein direkter Konkurrent Leonid Nowitskiy (Mini) weitere zwei Minuten langsamer war, verteidigte sich de Villiers erfolgreich gegen seine Verfolger.

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Und wo war Al-Attiyah? Beim Katari lief es im zweiten Abschnitt nicht rund. Mehrmals musste er anhalten. Nach dem Wegpunkt bei Kilometer 495 blieb sein Buggy endgültig stehen. Mehr als eine Stunde bewegte sich der Wagen nicht vom Fleck. Damit waren seine Sieghoffnungen ausgeträumt. Peterhansel ist nach der neunten Etappe der große Favorit auf den Sieg. Der Franzose hat nun ein komfortables Polster von 49:31 Minuten auf de Villiers, der sich durch das Missgeschick von Al-Attiyah auf Platz zwei geschoben hat. Dem Südafrikaner liegt weiterhin Nowitskiy im Nacken.
"Diese lange Speziale verlangte gute Handling-Fähigkeiten", berichtet Peterhansel im Ziel. "Gegen Ende wird man müde und man verliert speziell an Stellen mit vielen Steinen Aufmerksamkeit. Wir mussten konzentriert blieben und mussten Fehler vermeiden. Man konnte sich leicht einen Reifenschaden einhandeln oder ein Rad brechen. Wir blieben vorsichtig, fuhren aber ein vernünftiges Tempo", erläutert der Franzose seine Taktik. "Auf diesen Strecken ist es nicht überraschend, dass die Buggies Probleme hatten."

Peterhansel bleibt vorsichtig
"Wir hätten auch mehr Zeit herausholen können, aber dann hätten wir Risiken eingehen müssen." Nach der heutigen Etappe kann Peterhansel den Dakar-Sieg nur noch verlieren. Er bleibt aber vorsichtig: "Wir kommen näher, aber es warten noch einige lange Tage, die den Buggies besser liegen. Wir müssen Zeit holen wo wir nur können, denn in Fiambala oder in den Dünen von Copiapo können immer Fehler passieren. So lange konzentriert zu bleiben ist schwierig. Diese Speziale dauerte über fünf Stunden und 40 Minuten."

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Auch de Villiers war im Ziel erschöpft, aber glücklich: "Puh, was für ein Tag, der für uns super begonnen hat. Aber es hat sich mal wieder gezeigt: Die Dakar ist unberechenbar. Es war eine anspruchsvolle Prüfung, die das Material sehr gefordert hat. Trotzdem bin ich mit unserem Toyota Hilux sehr zufrieden. Und dass wir jetzt Platz zwei belegen, freut uns natürlich. Auch an schlechten Tagen kann man stark sein."

Chicherit büßte heute über eineinhalb Stunden ein und fiel in der Gesamtwertung auf Rang sieben zurück. Roma verbesserte sich mit dem Tagessieg auf den vierten Gesamtrang. Matthias Kahle und Thomas Schünemann (SAM-Mercedes) zeigten mit Platz neun eine starke Etappe. Das spülte sie gesamt auf Position 13 nach vor. Stephan Schott und Holm Schmidt sind im X-raid Mini auf Platz 37.
Am Dienstag zieht der Dakar-Tross von Cordoba Richtung La Rioja weiter. Die Wertungsstrecke beträgt 353 Kilometer.

Ergebnis der 9. Etappe(Top 10):
01. Roma/Perin (Mini) ? 5:36:28 Stunden
02. Peterhansel/Cottret (Mini) +4:11 Minuten
03. Terranova/Fiuza (BMW) +6:54
04. Gordon/Walch (Hummer) +8:37
05. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +9:39
06. Sousa/Ramalho (Great Wall) +10:23
07. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +11:20
08. Olholm/Aston (Toyota) +20:23
09. Kahle/Schünemann (SAM-Mercedes) +26:44
10. Alvarez/Graue (Toyota) +27:37

Gesamtwertung nach 9 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) ? 24:11:43 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +49:31 Minuten
03. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +56:03
04. Roma/Perin (Mini) +1:34:16
05. Terranova/Fiuza (BMW) +2:01:08
06. Sousa/Ramalho (Great Wall) +2:13:41
07. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +2:33:52
08. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +2:35: 22
09. Errandonea/Debron (SMG-Buggy)+2:35:40
10. Thomasse/Larroque (Buggy-MD-Rallye) +3:03: 22

Quelle: motorsport-total.com
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Dienstag, 15. Januar 2013, 14:18

Ende aller Buggy-Träume: Al-Attiyah gibt auf

Nachdem er am Montag aussichtslos zurückgefallen war, hat der Katari die Rallye Dakar in der Nacht wegen einer defekten Wasserpumpe endgültig beendet

Am Sonntag war er noch Stephane Peterhansels ärgster Gegner im Kampf um den Gesamtsieg bei der 35. Ausgabe der Rallye Dakar. Am Montag hatte er massive technische Probleme und blieb über eine Stunde stehen. In der Nacht zu Dienstag war das Debakel für Nasser Al-Attiyah perfekt: Der Katari hat das Abenteuer in Südamerika wegen einer defekten Wasserpumpe an seinem Buggy endgültig aufgegeben. Er und sein Beifahrer Lucas Cruz treten zum Start der zehnten Etappe von Cordoba nach La Rioja nicht mehr an.

Damit dürfte Weg für Peterhansel zum insgesamt elften Dakar-Triumph endgültig frei sein. Profiteure des Pechs Al-Attiyahs waren schon gestern Toyota-Pilot Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die auf Rang zwei vorrücken. Allerdings beträgt ihr Rückstand auf den Mini-Star bereits 49:31 Minuten. Der Weg auf das Podium in Santiago de Chile wurde auch für den Russen Leonid Nowistkiy geebnet. Er gehört ebenfalls der X-raid-Mannschaft an.

Die nach einer Änderung des Reglements favorisierten Buggys haben damit ihre zweite Speerspitze verloren. Bereits auf der sechsten Etappe musste Carlos Sainz die Segel ebenfalls mit technischen Problemen streichen. Die bestplatzierten Piloten in den spektakulären Fahrzeugen kommen nun aus den Reihen von SMG: Die Franzosen Guerlain Chicherit und Ronan Chabot sowie Bernard Errandonea aus Andorra belegen die Plätze sieben bis neun in der Gesamtwertung. Ihr Rückstand auf Peterhansel beträgt mehr als zweieinhalb Stunden.

Quelle: motorsport-total.com
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Dienstag, 15. Januar 2013, 14:20

Etappe zehn: Starke Nerven sind gefragt

Die zehnte Etappe der Rallye Dakar verläuft für die Autos und Motorräder auf einer etwas unterschiedlichen Route - Das Terrain ist anspruchsvoll

index.php?page=Attachment&attachmentID=62659

Den verbliebenen Teilnehmern der Rallye Dakar blieb nach der Marathon-Prüfung am Montag nicht viel Zeit zur Erholung, denn am Dienstag zieht der Tross bereits weiter. Die Strecke ist heute allerdings etwas kürzer, doch die Herausforderungen sind weiterhin groß. Die zehnte Etappe führt die Teilnehmer von Cordoba Richtung La Rioja. Für die Motorradfahrer und Quads beginnt der Tag wieder sehr früh, denn sie brechen bereits um 06:45 Uhr (Ortszeit) aus dem Biwak in Cordoba auf. Die Automobile folgen um 09:08 und die Trucks um 10:58 Uhr.

Zunächst muss eine 37 Kilometer kurze Strecke bis zur Startlinie, die sich außerhalb von Cordoba befindet, zurückgelegt werden. Anschließend startet die Wertungsstrecke, die für die Motorräder und Quads leicht anders verläuft als für die Autos und Trucks. Die Motorräder legen 357 Kilometer zurück und die Autos deren 353. Die erste Hälfte der Wertungsstrecke ist für alle vier Klassen gleich. Anschließend biegen die Autos Richtung Süden ab und fahren eine weitere Schleife bis zum Ziel, während die Motorräder einige Flüsse überqueren müssen und die Strecke tendenziell kurviger ausfällt.

Das Terrain ist für alle anspruchsvoll: Es warten feinste Pisten, kurvig und auf hartem Boden, wie sie eigentlich für die Rallye-WM typisch sind. Zwischen Schotter und spitzen Steinen variiert die zehnte Wertungsprüfung nach La Rioja, wie sie 2009, 2010 und 2011 schon ähnlich auf der Agenda standen. Eine Menge echte Handarbeit für den Fahrer also: Neben Motorleistung sind Traktion, stabile Bremsen und Nerven gefragt. "Die Route führt über Hügelketten und Kämme, durch dichte Vegetation und zwischen riesigen Felsen entlang. Viel spektakuläre Landschaft ist wieder garantiert", so Dirk von Zitzewitz.

Und der Deutsche hat schöne Erinnerungen an diese Gegend: Sein Fahrer Giniel de Villiers erinnert sich zurück: "2009 sind wir hier in Formation mit unseren damaligen Teamkollegen Mark Miller/Ralph Pitchford und Dieter Depping/Timo Gottschalk dem Sieg entgegen gefahren." Sportlich gesehen ging es für den Südafrikaner und seinen Co-Piloten aus Deutschland am Vortag vorwärts. Da Nasser Al-Attiyah in der Nacht das Handtuch geworfen hat, verbesserte sich das Duo auf Gesamtrang zwei. Der große Favorit auf den Sieg ist Stephane Peterhansel (Mini), denn sein Vorsprung auf de Villiers beträgt 49:31 Minuten.

Quelle: motorsport-total.com
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Mittwoch, 16. Januar 2013, 09:12

Tag 10: Dreifachsieg für X-raid, Peterhansel auf Kurs

Voller Erfolg für das X-raid-Team auf der zehnten Etappe: Orlando Terranova gewinnt vor Joan Roma und Stephane Peterhansel, der weiterhin überlegen die Dakar anführt

index.php?page=Attachment&attachmentID=62729

Die zehnte Etappe der Rallye Dakar stand ganz im Zeichen der X-raid-Mannschaft. Auf der kurvigen Strecke von Cordoba Richtung La Rioja spielten die Allrad-Fahrzeuge ihren Vorteil aus. Orlando Terranova sicherte sich im BMW X3 CC auf heimischem Boden in Argentinien seinen ersten Tagessieg. Auf den weiteren Plätzen folgten seine Teamkollegen Joan "Nani" Roma und Stephane Peterhansel, die beide am Steuer eines Mini sitzen. X-raid durfte über einen Dreifachsieg jubeln. Giniel de Villiers belegte im Toyota Hilux den vierten Platz. In der Gesamtwertung baute Peterhansel seinen Vorsprung auf de Villiers auf 52:38 Minuten aus.

Noch 104 Autos nahmen die zehnte Etappe von Cordoba Richtung La Rioja in Angriff. Zunächst fuhren die Teilnehmer vom Biwak aus 37 Kilometer zur Startlinie für den gewerteten Abschnitt. Der erste Teil der insgesamt 353 Kilometer verlief auf der gleichen Strecke wie jene der Motorräder. Dann bogen die Autos allerdings für eine andere Schleife ab. Nachdem sie das Ziel erreicht hatten, fehlten noch 243 Kilometer bis zum Biwak in La Rioja. Die Prüfungsstrecke fand auf hartem Boden zwischen Schotter und spitzen Steinen statt. Teilweise ging es durch dichte Vegetation, aber auch zwischen riesigen Felsen entlang.

Die Fahrer mussten konzentriert agieren und bei den Boliden standen neben der Motorleistung auch die Traktion und die Bremsen auf dem Prüfstand. Das X-raid-Team eröffnete mit Roma und Peterhansel den Wertungsabschnitt. Auch das heutige Terrain kam den Allradlern mehr entgegen als den Buggies mit Hinterradantrieb. Peterhansel übernahm bei Kilometer 64 auch gleich das Kommando. X-raid flog fast im Formationsflug durch das Gelände. Mit Fortdauer der Etappe setzte sich Terranova bei den Zwischenzeiten an die Spitze. Roma und Peterhansel folgten im Minutenabstand. Auch de Villiers mischte wieder mit.

Der Vorteil der Allrad-Fahrzeuge von X-raid wurde im kurvigen Terrain deutlich. Terranova feierte nach einer Fahrtzeit von knapp vier Stunden seinen ersten Tagessieg. Der Argentinier sitzt am Steuer eines BMW X3 CC, der bis auf die Silhouette baugleich mit dem Mini ist. Roma hatte im Ziel 2:07 Minuten Rückstand und Peterhansel deren 2:19. De Villiers fehlten im Ziel 5:26 Minuten und er belegte den vierten Rang. Dadurch sicherte Peterhansel seine Gesamtführung nicht nur ab, sondern baute sie ein wenig aus.

"Es war heute wieder eine technische Etappe wie in der WRC", vergleicht Peterhansel. "In der Früh änderte ich meine Strategie, denn Nasser musste gestern aufgeben. Deshalb ist mein Vorsprung etwas größer geworden, weshalb ich mehr auf Sicherheit fuhr. Ich fuhr aber zu sehr auf Sicherheit, denn nach 100 Kilometern hatte Terranova zwei oder drei Minuten auf mich aufgeholt und er war direkt hinter mir. Deshalb griff ich gegen Ende wieder etwas an. Wenn man pusht, dann ist man auch konzentrierter", weiß der Franzose aus Erfahrung.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62730

"Für das Rennen, für die Show und die Spannung ist es nicht gut, aber für mich ist es nicht so schlecht, denn es ist gemütlicher. Ich kann das Auto gut kontrollieren. Ich kann zum Beispiel die morgige Etappe und die Etappe bei Copiapo managen, denn in den Dünen wird es noch richtig kompliziert", blickt Peterhansel auf die noch ausstehenden Gefahren voraus. "Wenn ich mehr Vorsprung habe, kann ich das Rennen kontrollieren und die guten Stellen für die Überquerungen der Dünen suchen. Für uns ist es sicherlich besser."

Sein Vorsprung auf de Villiers beträgt nach zehn Etappen komfortable 52:38 Minuten. Dafür verteidigte der Südafrikaner den zweiten Platz, denn Leonid Nowitskiy war nicht so stark unterwegs wie seine X-raid-Teamkollegen und büßte 14 Minuten ein. Damit vergrößerte de Villiers sein Polster auf den Russen auf rund 17 Minuten. "Nach dem spannenden Montag haben wir es heute ruhig angehen lassen. Das war ein gutes Gefühl, denn schon morgen geht es wieder in die Vollen, wenn die Dünen von Fiambala anstehen", blickt de Villiers voraus.

"Für das Rennen, für die Show und die Spannung ist es nicht gut, aber für mich ist es nicht so schlecht."
Stephane Peterhansel


"Obwohl wir heute einige Zeit im Staub hinter Robby Gordon festhingen, sind wir froh, dass wir den Abstand auf Platz drei vergrößern konnten. Das gibt uns Rückendeckung." Auch Gordon hatte mit dem Hummer keine Chance gegen X-raid und belegte in der Tageswertung mit knapp sieben Minuten Rückstand den fünften Platz. Für Matthias Kahle und Thomas Schünemann (SAM-Mercedes) lief es auch am Dienstag gut, denn die Deutschen setzten sich mit Rang neun in Szene. In der Gesamtwertung liegt das Duo auf Platz 13.
Am Mittwoch geht es weiter nach Fiambala. Die Autos müssen eine Wertungsstrecke über 219 Kilometer bewältigen. Es warten wieder knifflige Sanddünen.

Ergebnis der 10. Etappe(Top 10):
01. Terranova/Fiuza (BMW) - 3:57:58 Stunden
02. Roma/Perin (Mini) +2:07 Minuten
03. Peterhansel/Cottret (Mini) +2:19
04. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +5:26
05. Gordon/Walch (Hummer) +6:51
06. Alvarez/Graue (Toyota) +8:43
07. Gadasin/Kuzmich (G-Force Proto) +13:37
08. Wasiljew/Yevtyekhow (G-Force Proto) +13:57
09. Kahle/Schünemann (SAM-Mercedes) +14:19
10. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +14:56

Gesamtwertung nach 10 von 14 Etappen (Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 28:12:00 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +52:38 Minuten
03. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +1:08:40 Stunden
04. Roma/Perin (Mini) +1:34:04
05. Terranova/FIuza (BMW) +1:58:49
06. Sousa/Ramaljo (Great Wall) +2:35:00
07. Olholm/Aston (Toyota) +3:45:07
08. Garafulic/Picard (Mini) +3:47:30
09. Kahle/Schünemann (Sam-Mercedes) +3:53:09
10. Alvarez/Graue (Toyota) +4:51:15

20. ZHOU (CHN) (Great Wall)
30. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
51. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
77. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
81. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
88. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

- Alle anderen Mitsubishi's sind ausgeschieden -

Quelle: motorsport-total.com
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Donnerstag, 17. Januar 2013, 09:46

Tag 11: Heftige Regenfälle: Etappe elf abgebrochen

Die elfte Etappe der Rallye Dakar muss aufgrund starker Regenfälle abgebrochen werden - Stephane Peterhansel liegt weiterhin souverän an der Spitze

index.php?page=Attachment&attachmentID=62799

Die Rallye Dakar wurde auch in der zweiten Woche von heftigen Regenfällen beeinflusst. Nachdem bereits die achte Etappe abgebrochen werden musste, ereilte der elften Etappe von La Rioja nach Fiambala das gleiche Schicksal. Schon am Dienstagabend wurde der gewertete Abschnitt um 30 Kilometer auf 191 Kilometer verkürzt. Die Spitzenfahrer der Motorradwertung kamen noch gut durch und auch das Rennen der wenigen Quads wurde fortgesetzt. Als schließlich die Automobile an der Reihe waren und die ersten Fahrer unterwegs waren, setzten heftige Regenschauer ein.

Einige Flussbetten verwandelten sich in reißende Ströme und wurden unpassierbar. Deshalb entschied sich die Rennleitung aus Sicherheitsgründen für den Abbruch nach Checkpunkt 1. Auch die ersten Trucks befanden sich zu diesem Zeitpunkt schon im Wertungsabschnitt und auch ihr Rennen wurde gestoppt. In der offiziellen Erklärung des Veranstalters heißt es: "Aufgrund von Überschwemmungen bei Kilometer 69 und gleichzeitig bei Kilometer 85 beim Rio Grande, die die heutige Etappe kreuzten, musste die Speziale für die Autos und Trucks aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden."

"Aus sportlicher Sicht nimmt die Rennleitung die Ergebnisse von Checkpunkt 1 als Referenz für die Autos und Trucks zur Hand sowie die Ziellinie für die Motorräder und Quads. All jene Teilnehmer, die diese Punkte nicht erreicht haben, erhalten die gleiche Zeit wie der letzte Teilnehmer der jeweiligen Klasse, der Checkpunkt 1 oder das Ziel erreicht hat." Bei Checkpunkt 1 lag Robby Gordon (Hummer) an der Spitze des Klassements. Auf den weiteren Plätzen folgten Ronan Chabot (SMG-Buggy/+38 Sekunden), Lucio Alvarez (Toyota/+1:47 Minuten), Bernard Errandonea (SMG-Buggy/+3:29), Giniel de Villiers (Toyota/+5:55) und Stephane Peterhansel (Mini/+4:34).

Gordon, Peterhansel, Juan Roma (Mini) und de Villiers fuhren zunächst weiter und wurden dann von der Rennleitung gestoppt. Da Peterhansel mit einem großen Vorsprung von 52 Minuten auf de Villiers in den Tag gestartet war, gab es keine nennenswerten Änderungen in der Gesamtwertung. Fest steht, dass Peterhansel dem Sieg wieder einen Schritt nähergekommen ist.

"Jeder Tag bringt uns dem Ziel näher. Es ist wichtig, dass wir alle Etappen ohne Fehler beenden. Das bringt uns dem Podium näher", meint Peterhansel nach der Absage. "Für uns hat es sich nicht so schlecht ergeben, aber wir sind ruhig gefahren. Wir waren vorsichtig dabei, wo wir unsere Reifen hinsetzten, denn wir wollten vermeiden, dass wir zu tief in die Flussbetten hineinfahren."

"Es ist besser, wenn man einige Sekunden verliert, während man die richtigen Überquerungsstellen sucht, als mehrere Minuten zu verlieren, wenn man im Schlamm oder im Wasser steckenbleibt. Wir haben einiges an Wasser gesehen, aber als wir durchfuhren, war es keine Katastrophe. Es ist so wie vor einigen Tagen. Der Wasserpegel kann sehr rasch steigen und innerhalb von Minuten kann es sehr tief werden."



Morgen geht es weiter von Fiambala nach Copiapo. Die 392 Kilometer lange Verbindungsstrecke führt die verbliebenen Teilnehmer zunächst über die Grenze nach Chile. Dort warten 319 Wertungskilometer, die auch durch die Atacama-Wüste führen.

Ergebnis bei Checkpunkt 1 (Top 10):
01. Gordon/Walch (Hummer) - 50:51 Minuten
02. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +38 Sekunden
03. Alvarez/Graue (Toyota) +1:47 Minuten
04. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +3:29
05. De Villiers/Von Zitzewitz (Toyota) +3:55
06. Peterhansel/Cottret (Mini) +4:34
07. Coffaro/Meneses (Toyota) +4:57
08. Sousa/Ramalho (Great Wall) +5:25
09. Gadasin/Kuzmich (G-Force Proto) +6:52
10. Terranova/Fiuza (BMW) +7:12

Gesamtwertung nach 11 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 29:07:25 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +51:59 Minuten
03. Roma/Perin (Mini) +1:37:09 Stunden
04. Terranova/Fiuza (BMW) +2:01:27
05. Sousa/Ramalho (Great Wall) +2:35:51
06. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +2:56:15
07. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +2:58:56
08. Errandnea/Debron (SMG-Buggy) +3:01:33
09. Olholm/Aston (Toyota) +3:51:38
10. Garafulic/Picard (Mini) +3:54:12

21. ZHOU (CHN) (Great Wall)
30. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
51. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
78. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
83. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
92. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

Quelle: motorsport-total.com
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exed

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58

Freitag, 18. Januar 2013, 06:42

Ich hab ein Hammer Bild vom ASX im Web gefunden
»exed« hat folgende Datei angehängt:
  • wow.jpg (424,26 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 25. Januar 2013, 22:08)
Du sollst nicht stehlen....,
Du sollst nicht lügen.....,
Du sollst nicht betrügen...,
Du sollst nicht töten....,
Du sollst nicht mit Drogen handeln...,
..... die Regierung deines Landes hasst Konkurrenz !


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Alex

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Freitag, 18. Januar 2013, 07:55

Seitdem ist er auch nicht mehr dabei. :TT
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Freitag, 18. Januar 2013, 09:11

Tag 12: Roma gewinnt vor Gordon, Peterhansel souverän

Joan "Nani" Roma (Mini) feiert auf der zwölften Etappe der Rallye Dakar seinen dritten Tagessieg - Giniel de Villiers (Toyota) holt minimal auf Stephane Peterhansel (Mini) auf

index.php?page=Attachment&attachmentID=62844

Die zwölfte Etappe der Rallye Dakar von Fiambala nach Copiapo brachte keine wesentlichen Veränderungen in der Gesamtwertung. Joan "Nani" Roma (X-raid Mini) gewann nach 319 gezeiteten Kilometern vor Robby Gordon (Hummer). Giniel de Villiers (Toyota Hilux) wurde Dritter und war um knapp eineinhalb Minuten schneller als Stephane Peterhansel (X-raid Mini). Das war aber zu wenig, um Peterhansel in der Gesamtwertung gefährlich zu werden. Der Franzose hat zwei Etappen vor dem Ziel einen komfortablen Vorsprung von 50:21 Minuten.

Nach dem Abbruch der elften Etappe am Vortag zog der Dakar-Tross am Donnerstag den Anden entgegen und verließ Argentinien. Nach der Überquerung des Paso San Francisco auf über 4.700 Metern über Seehöhe startete die Wertungsprüfung auf chilenischem Boden. 319 gezeitete Kilometer mussten die verbliebenen 94 Automobile bis zum Ziel in Copiapo meistern. Zunächst ging es über erdige und steinige Straßen talwärts in die berüchtigte Atacama-Wüste. In den großen Dünen-Feldern konnten Gefahren lauern. Die Navigation war auch nicht einfach.

Gordon eröffnete nach seinem Sieg auf der verkürzten elften Etappe die heutige Strecke. Hinter ihm folgten Ronan Chabot (SMG-Buggy) und Lucio Alvarez im Toyota Hilux. Es entwickelte sich an der Spitze ein enges Rennen. Bei Kilometer 169 lag Gordon knapp zwei Minuten vor Peterhansel. Roma, de Villiers und Orlando Terranva (BMW) folgten knapp dahinter. Dagegen hatte Guerlain Chicherit mit seinem SMG-Buggy Probleme. Zu Beginn der Prüfung glänzte der Franzose noch mit schnellen Zeiten, doch bei Kilometer 121 stand er still. Der Grund für den unplanmäßigen Stopp war ein Antriebswellenschaden.

Es vergingen wertvolle Minuten bis Chicherit und sein Co-Pilot Jean-Pierre Garcin die Antriebswelle getauscht hatten. Keine groben Probleme hatte dagegen Gordon. Lediglich einmal blieb der US-Amerikaner kurz im Sand stecken. Bis zum Ziel pflügte er mit seinem Hummer durch die Vegetation und erreichte schließlich als Erster den Zielstrich. Nach und nach kamen die weiteren Fahrer ins Ziel, und Gordons Zeit wurde nur noch von einem Konkurrenten geschlagen. Roma benötigte für die Wertungsstrecke 3:36:34 Stunden und feierte seinen dritten Etappensieg in diesem Jahr.

Damit schob sich Roma in der Gesamtwertung an seinem X-raid-Teamkollegen Leonid Nowitski vorbei auf Rang drei. Auch die weiteren Spitzenfahrer kamen heute gut durch. Hinter Gordon, der schließlich um 4:18 Minuten langsamer als Roma war, belegte de Villiers mit seinem Co-Piloten Dirk von Zitzewitz aus Deutschland den dritten Platz (+4:25). Peterhansel wurde Vierter und büßte knapp eineinhalb Minuten auf de Villiers ein. Damit änderte sich die Gesamtwertung nicht wesentlich. Peterhansels Vorsprung auf de Villiers beträgt zwei Etappen vor dem Ziel komfortable 50:21 Minuten.

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"Zu Beginn gab es einige Dünen, sehr schnelle Abschnitte, aber in den letzten Dünen blieben wir stecken und verloren acht oder zehn Minuten. Ich weiß es nicht genau", berichtet Peterhansel von einem Missgeschick. "Es war notwendig den Druck in den Reifen zu senken. Dafür mussten wir die Platten verwenden und wir versuchten das Auto drei, viermal zu bewegen. Das war im Cockpit stressig. Anschließend war es okay." Peterhansel ist auf dem besten Weg zu seinem insgesamt elften Dakar-Sieg.

Dennoch mahnt der Franzose zur Vorsicht: "Natürlich können wir den Sieg riechen, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich die Dakar schon zwei Mal am letzten Tag verloren habe. Wir wissen, dass alles passieren kann. Mir könnte ein Fehler unterlaufen oder es gibt einen technischen Defekt. Es bleiben noch zwei Tage." De Villiers muss auf Fehler bei Peterhansel hoffen, wenn es noch mit dem Sieg klappen soll.

"Ich habe die Dakar schon zweimal am letzten Tag verloren. Alles kann passieren."

Stephane Peterhansel


Wie gewohnt ging es der Südafrikaner auch am Donnerstag besonnen an. "Dass die zwölfte Dakar-Etappe nicht leicht sein würde, wussten wir", meint de Villiers. "Trotzdem war sie anstrengender, als wir vorher dachten. An einer Düne sind wir kurz hängen geblieben, haben aber kaum Zeit verloren. Wir haben nichts riskiert und lieber einen guten Lauf hingelegt, während unser Toyota Hilux perfekt marschiert ist. Der Donnerstag war gut für uns." De Villiers hat nach hinten ebenfalls ein großes Polster, denn der drittplatzierte Roma liegt rund 40 Minuten zurück.
Morgen zieht der Dakar-Tross nach La Serena weiter. Es stehen 441 gewertete Kilometer auf dem Programm.

Ergebnis der 12. Etappe(Top 10):
01. Roma/Perin (Mini) - 3:36:34 Stunden
02. Gordon/Walch (Hummer) +4:18 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +4:25
04. Peterhansel/Cottret (Mini) +6:03
05. Terranova/Fiuza (BMW) +6:26
06. Alvarez/Graue (Toyota) +9:25
07. Sousa/Ramalho (Great Wall) +9:58
08. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +10:18
09. Nowitski/Zhiltsow (Mini) +15:10
10. Zhou/Maimon (Great Wall) +22:48

Gesamtwertung nach 12 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 32:50:02 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +50:21 Minuten
03. Roma/Perin (Mini) +1:31:06 Stunden
04. Nowitski/Zhiltsow (Mini) +1:34:06
05. Terranova/Fiuza (BMW) +2:01:50
06. Sousa/Ramalho (Great Wall) +2:39:46
07. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +3:03:11
08. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +3:42:51
09. Thomasse/Larroque (Buggy-MD-Rallye) +4:14:26
10. Olholm/Aston (Toyota) +4:29:11

20. ZHOU (CHN) (Great Wall)
27. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
46. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
74. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
75. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
83. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

Quelle: motorsport-total.com
MFG Siggi

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