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Horrus

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Samstag, 5. Januar 2013, 14:43

X-raid mit sieben Autos am Start

Sieben Rennfahrzeuge – sechs Mini ALL4 Racing und ein BMW X3 CC, zehn Servicetrucks und zwei Race-Trucks gingen Ende November auf die Reise nach Peru: mit diesem gigantischen Tross geht das X-raid Team die über 8.300 Kilometer lange Tour durch Südamerika an.Die vier Piloten des Monster Energy X-raid Team sind bereits bestätigt: das französische Sieger-Duo von 2012 Stéphane Peterhansel und Jean-Paul Cottret, Nani Roma/ Michel Périn, die beiden Russen Leonid Novitskiy und Konstantin Zhiltsov sowie der Pole Krzysztof Holowczyc mit Filipe Palmeiro.



Verstärkt wird das X-raid Team durch drei weitere Crews: Das Duo Boris Garafulic/Gilles Picard und die beiden Deutschen Stephan Schott und Holm Schmidt feiern bei der Dakar 2013 ein Debüt: sie treten zum ersten Mal in einem Mini ALL4 Racing an. Den einzigen BMW X3 CC pilotiert der Argentinier Orlando Terranova zusammen mit seinem portugiesischen Teamkollegen Paulo Fiúza.
„In diesem Jahr können wir auf altbekannte Piloten zurückgreifen. Fast alle haben die Dakar 2012 mit uns bestritten. Orlando ist 2011 für uns gefahren“, so Teammanager Sven Quandt.
Die Rallye Dakar startet am 5. Januar 2013 in der peruanischen Hauptstadt Lima. Von dort aus führt die Route entlang der Küste nach Süden. Nach einem kurzen Abstecher durch Chile, fahren die Teilnehmer über die Anden nach Argentinien. Dort findet am 13. Januar in San Miguel de Tucuman der Ruhetag statt. Anschließend passieren die Piloten die berühmten Dünen von Fiambala und überqueren dann die Anden nach Chile. Ziel der Rallye Dakar ist in diesem Jahr am 20. Januar die chilenischen Hauptstadt Santiago.

Rallye Magazin

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Samstag, 5. Januar 2013, 21:10

Hallo zusammen,

auf der Dakar-Seite besteht ein Fehler.
Wenn man die Seite als Deutscher betritt, bekommt man die Daten und Fakten vom letzten Jahr.

Nur die englische und französiche Seite passt.

Meine Auflistung der Mitsubishi-Fahrer unter Rallye Dakar 2013 ist die aktuelle Auflistung. Dort wird auch zu den richtigen Fahrzeugen verlinkt.

Auch Spinelli fährt den Mitsubishi ASX.
Weitere Daten zum dem Racing ASX: Mitsubishi Racing-ASX oder unter Racing ASX
MFG Siggi

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Siggi« (5. Januar 2013, 22:41)

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Samstag, 5. Januar 2013, 22:33

Sainz an der Spitze, Pech für Gordon

Carlos Sainz erobert mit seinem neuen Buggy die Gesamtführung der Rallye Dakar - Robby Gordon verliert auf der ersten kurzen Etappe über zehn Minuten

Der Startschuss für die 35. Ausgabe der Rallye Dakar ist heute in Lima gefallen. Gegen 10:00 Uhr Ortszeit fuhren die Teilnehmer in der peruanischen Hauptstadt über die Startrampe und wurden von tausenden Fans gefeiert. Neben dem starken X-raid-Aufgebot zeigten auch Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah ihre neuen Buggys. Für Aufsehen sorgte einmal mehr Robby Gordon, der gleich eine Kampfansage losschickt: "Ich bin nur hier für den Sieg", sagte der US-Amerikaner in die Mikrophone. Anschließend setzte er seinen Hummer zurück, nahm Anlauf und sprang über die Startrampe. Die Dakar 2013, die zum fünften Mal in Südamerika stattfindet, hatte begonnen.

Auf die Teilnehmer warten in den nächsten zwei Wochen über 8.000 Kilometer auf dem Weg von Peru über Argentinien nach Chile, wo am 20. Januar die Sieger auf dem Podium feiern werden. Zum Auftakt des Marathonklassikers stand eine kurze Aufwärmetappe auf dem Programm. Im Anschluss an die Startzeremonie in Lima machten sich die Teilnehmer auf den Weg Richtung Pisco. Zunächst musste eine 250 Kilometer lange Verbindungsstrecke entlang der Pazifikküste zurückgelegt werden. In der Hafenstadt Pisco gab es anschließend die ersten 13 gezeiteten Kilometer.

Die Autos starteten in der Reihenfolge ihrer Startnummern. Al-Attiyah eröffnete die Speziale demnach mit seiner Startnummer 300. Tagesschnellster war sein Teamkollege Sainz, der gleich beim Auftakt den Speed des brandneuen Buggys, der nur über die Hinterräder angetrieben wird, untermauerte. Sainz, dessen Co-Pilot der erfahrene Timo Gottschalk ist, benötigte für die 13 Kilometer 7:40 Minuten. Um acht Sekunden langsamer war Lucio Alvarez in einem Toyota Hilux des Overdrive-Teams.

Das Feld war an der Spitze bunt gemischt, denn Guerlain Chicherit markierte mit einem SMG-Buggy die drittschnellste Zeit. Auf Platz vier folgte schließlich Al-Attiyah vor dem nächsten SMG-Buggy von Ronan Chabot. Das X-raid-Team stellte sich dahinter an. Krzysztof Holowczyc, Leonid Nowitskiy und Titelverteidiger Stephane Peterhansel markierten exakt die gleiche Zeit und hatten einen Rückstand von 34 Sekunden auf Sainz. Damit reihte sich dieses Trio an den Positionen sechs bis acht ein.

Obwohl der Auftakt sehr kurz war, sorgte die Dakar bereits für ihre erste Schlagzeile. Bei Kilometer vier blieb Gordons Hummer stehen. Das GPS-Signal meldete Stillstand. Nach rund fünf Minuten setzte der US-Amerikaner seine Fahrt fort und erreichte noch das Ziel in Pisco. Auf Sainz büßte Gordon 10:35 Minuten ein. In der Gesamtwertung beträgt sein Rückstand bereits 31:45 Minuten. Wie kommt diese Differenz zustande? Der Rückstand dieser kurzen gezeiteten Prüfung wird für die Gesamtwertung mit dem Faktor drei multipliziert. Bei den Motorrädern ist es der Faktor fünf.

Der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein Navigator Dirk von Zitzewitz absolvierten einen problemlosen Auftakt und sie reihten sich mit ihrem Toyota Hilux an der neunten Stelle ein. "Heute gab es kaum Spielraum für taktische Manöver", kommentiert von Zitzewitz. "Üblicherweise sind so kurze Prüfungen wie heute nicht ausschlaggebend für den Erfolg. Entsprechend vorsichtig agieren die Teams. Durch den Faktor drei, der auf die erzielte Zeit angewendet wird, ist das natürlich ein ganz anderer Schnack."

"Es galt wachsam zu bleiben, keinen Fehler zu riskieren, aber dennoch nah am Limit zu sein. Uns ist es gelungen, eine gute Mischung zu finden." Die Top 10 rundete Joan "Nani" Roma mit einem weiteren X-raid Mini ab. Die deutschen Teilnehmer Matthias Kahle/Thomas M. Schünemann (SAM-Mercedes), Stephan Schott/Holm Schmidt (Mini) sowie Stephanie Manns/Benjamin Zirbus (ProDakar McRae) erreichten alle das Biwak in Pisco.

Am Sonntag stehen die Teilnehmer vor der ersten großen Herausforderung. In der Umgebung von Pisco wartet eine gezeitete Prüfung über 242 Kilometer. Es warten die ersten großen Sandfelder und Wüstendünen. In den vergangenen Jahren sind dort unter anderem auch Topfavoriten steckengeblieben und verloren dabei viel Zeit.

Gesamtwertung nach der ersten Etappe
:

01. Sainz/Gottschalk (Buggy) - 23:00 Minuten
02. Alvarez/Graue (Toyota) +24 Sekunden
03. Chicherit/Garcin (SMG) +30
04. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +30
05. Chabot/Pillot (SMG) +36
06. Holowczyc/Palmeiro (Mini) +1:42 Minuten
07. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +1:42
08. Peterhansel/Cottret (Mini) +1:42
09. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +1:45
10. Roma/Perin (Mini) +1:51

29. ZHOU (CHN) (Great Wall)
31. VAN LOON (NLD) (Mitsubishi)
33. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
38. BAUMGART STROCZYNSKI (BRA) (Mitsubishi)
50. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
59. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
65. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
77. CAMPANA (FRA) (Mitsubishi)
114. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)
137. FRETES (PRY) (Great Wall)
143. ORLANDINI GRISWOLD (PER) (Mitusbishi)

Quelle: Motorsport-total.com
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Samstag, 5. Januar 2013, 23:03

Und denkt drann Eurosport international zeigt ab 23 uhr die Highlihts

Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
Suport ur lokal Hardcore
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Dieser Beitrag wurde bereits 99 mal editiert, zuletzt von »>Joker<« (Morgen, 22:13)

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Sonntag, 6. Januar 2013, 09:28

Dakar Rallye 2013
I. Etappe Lima – Pasco, 250 km Verbindung, 13 km Spezale

Laut Veranstalter sind heute 152 Auto, 183 Motorräder, 38 Quads und 75 LKW’s an den Start gegangen.
Im Ziel waren um Mitternacht Deutscher Zeit (Peru ist 6 Stunden zurück): 150 Auto, 182 Motorräder, 38 Quads und 74 LKW’s.
Erst mussten die Teilnehmer 250 km Verbindungetappe fahren, bis es dann endlich richtig los ging. Nach all der Vorbereitung ist das ein ganz besonderer Moment. Es waren nur 13 km sandige Speziale mit einigen Dünen zu bewältigen. Carlos Sainz hat die erste Etappe gewonnen, allerdings ist das nicht so entscheidend, da die Zeitabstände gering sind bei so einer kurzen Prüfung. Dumm ist nur, wenn man wie Robby Gordon gleich über 10 Minuten verliert und noch dazu am nächsten Tag von Position 137 starten muss. Er blieb in der Stage aus unbekanntem Grund stehen, konnte dann aber weiterfahren. Aus deutscher Sicht ist Beifahrer Dirk von Zitzewitz 9er, Matthias Kahle 28er und die einzige deutsche Frau, Stefanie Manns, auf Position 127.

Quelle : Jutta Kleinschmidts Blog

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Sonntag, 6. Januar 2013, 14:18

Weiss einer was näheres über diesen Wagen ?
Der macht mich neugierig. :!
»zerrix« hat folgende Datei angehängt:
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg

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Sonntag, 6. Januar 2013, 18:30

Tag zwei: Die ersten Dünenketten warten

Bereits am zweiten Tag der Rallye Dakar stehen die Teilnehmer vor großen Herausforderungen: Rund um Pisco warten zwei Dünenketten

Am zweiten Tag warten auf die Teilnehmer der Rallye Dakar große Herausforderungen. In den vergangenen Jahren wurde rund um Pisco in der Endphase des Marathonklassikers gefahren. Große Sanddünen machten die Aufgaben für die Fahrer nicht einfach. Auch die Navigation spielte eine große Rolle. Diesmal wird rund um Pisco schon am zweiten Tag gefahren. Insgesamt müssen alle vier Kategorien 242 gezeitete Kilometer zurücklegen. Dazu gibt es eine Verbindungsstrecke über 85 Kilometer. Es könnte sich bereits die Spreu vom Weizen trennen.

Auf der zweiten Etappe betreten die Teilnehmer teilweise bekanntes Terrain und teilweise Neuland. Die Hitze in der peruanischen Wüste stellt nicht nur den Menschen vor eine Herausforderung, sondern auch die Fahrzeuge. Die Motortemperatur muss genau im Auge behalten werden. Sollte man im Sand steckenbleiben, so sind Schaufeln eine große Hilfe. "Wohl und Wehe liegt in den Dünen stets eng beisammen", weiß Giniel de Villiers, der die Dakar im Jahr 2009 gewonnen hat. "Deswegen darf man auch diese Prüfung definitiv nicht unterschätzen und muss jede einzelne Sekunde hellwach sein."

Sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz ergänzt angesichts der langen Wertungsprüfung, die zwei Dünenketten bereitstellt: "Ich rechne mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad sowohl für Fahrer als auch für uns Navigatoren. Dennoch gilt es, seine Sinne beisammen zu haben und zusätzlich für die folgenden Tage zu schärfen. Denn dann wird es ernst." Auch wenn die zweite Etappe ihre Tücken hat, so ist sie dennoch nur der Auftakt für die erste schwierige Dakar-Woche.

In der Autokategorie haben Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah beim kurzen Auftakt den Speed ihres neuen Buggys unter Beweis gestellt. Da die Vorbereitungszeit mit dem neuen Wagen sehr kurz ausgefallen ist, wird der Sonntag der erste Härtetest unter Wettbewerbsbedingungen sein. Für die Gesamtwertung wird auch das X-raid-Team mit geballter Kraft ihre Stärke zeigen. Bei den Motorrädern ist das Feld ausgeglichen.

Nach dem ersten Tag liegen die Topfavoriten noch eng beisammen. Francisco Lopez (KTM) wird als Erster den Tag vor Frans Verhoeven (Yamaha) eröffnen. Vorjahressieger Cyril Despres hält mit seiner Werks-KTM den fünften Platz. Das Husqvarna by Speedbrain-Team ließ es am Samstag noch ruhig angehen und ist weiterhin in Schlagdistanz zur Spitze.

Quelle: motorsport-total.com

@zerrix: das ist die Nummer 356 vom Raul Orlandini
Leider finde ich nur Seiten wo mein Übersetzer es nicht schafft.
MFG Siggi

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Sonntag, 6. Januar 2013, 21:19

Peterhansel übernimmt das Kommando

Vorjahressieger Stephane Peterhansel gewinnt die zweite Etappe der Rallye Dakar und übernimmt die Führung - Giniel de Villiers sitzt dem Franzosen im Nacken

index.php?page=Attachment&attachmentID=62199

Die zweite Etappe der Rallye Dakar war der erste Härtetest und ein erster Indikator für die kommenden Tage. Souverän absolvierte Stephane Peterhansel mit seinem X-raid Mini die 240 Wertungskilometer im Umland der peruanischen Stadt Pisco. Der Vorjahressieger blieb fehlerfrei und sicherte sich seinen ersten Tagessieg in diesem Jahr. Giniel de Villiers blieb Peterhansel mit dem Toyota Hilux dicht auf den Fersen und büßte nur 2:35 Minuten ein. Der Südafrikaner übernahm auch Platz zwei in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 2:38 Minuten auf Peterhansel.

Nach dem kurzen Auftakt begann die Dakar am Sonntag richtig: Die Teilnehmer mussten zunächst eine 85 Kilometer lange Verbindungsstrecke ins Hinterland der Stadt Pisco absolvieren, bevor die gezeitete Strecke auf dem Programm stand. Über 240 Kilometer ging es zurück ins Biwak nach Pisco. Die Strecke war geprägt von zwei großen Dünenketten, die die Automobile vor Herausforderungen stellten. Das sandige Terrain zeigte die Vor- und Nachteile der Prototypen mit Allradantrieb und der Buggys mit Hinterradantrieb auf.

Die heikle Stelle des Tages befand sich rund um Kilometer 75. Bereits einige Motorradfahrer hatten bei dieser großen Sanddüne ihre Probleme. Bei den Autos erwischte es Carlos Sainz (Buggy). Der Spanier, der den Tag als Erster startete, fuhr zunächst in nördlicher Richtung, bevor er umkehrte und es direkt über die Düne versuchte. Die Auswirkungen dieses Missgeschicks zeigten sich bei Kilometer 100. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sainz 20 Minuten auf Peterhansel verloren.

Auch für seinen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah lief es nicht optimal, denn er büßte bis dahin über zehn Minuten auf den Vorjahressieger ein. "Ich habe Zeit verloren, als ich einen Wegpunkt suchte. Das GPS funktionierte nicht", erläutert der Katari. Mit dem neuen Buggy ist er dafür zufrieden: "Das Auto läuft großartig." Der Tag stand aber klar im Zeichen von Peterhansel. Problemlos pflügte der Franzose durch die Wüste und sicherte sich den Tagessieg.

Damit übernahm der Franzose auch die Führung der Gesamtwertung. "Was für eine gute Etappe, hauptsächlich dank der guten Navigation", lobt Peterhansel seinen Co-Piloten Jean-Paul Cottret. "Wir waren schnell und wir haben auch das Potenzial, um noch schneller zu fahren. Hauptsächlich hat uns heute aber Jean-Pauls Navigation den Tag gerettet." 2:35 Stunden benötigte das erfahrene und eingespielte Duo für den Wertungsabschnitt.

De Villiers dicht hinter Peterhansel

Als Peterhansels härtester Verfolger kristallisierte sich heute de Villiers heraus. Bereits vor dem Start der Dakar hatte Peterhansel den Südafrikaner als größten Gegner ausgemacht. Heute hatte de Villiers einen Rückstand von 2:35 Minuten. "Ich bin gerade zu überrascht, wie anspruchsvoll schon diese Etappe war", meint de Villiers. "Wir hatten erwartet, dass die zweite Wertungsprüfung eher etwas zum Einrollen wird. Denkste. Umso begeisterter sind wir von unserem Hilux: Obwohl wir ein, zwei Momente hatten, wo wir größere Absätze im Gelände erwischt haben, hat er das prima weggesteckt."

index.php?page=Attachment&attachmentID=62200

"Und auch sportlich hätte es besser nicht laufen können. Ich denke, Dirks navigatorische Leistung hat uns heute ebenfalls nach vorn gebracht." Auch Dirk von Zitzewitz bestätigt de Villiers Eindrücke: "Das war eine echte Dakar-Etappe und sie war härter als von vielen erwartet. Etwa bei Kilometer 77 mussten alle Top-Teams nach dem Weg suchen, weil wir wohl in einem falschen Tal waren. Ich habe den Fehler recht schnell bemerkt und konnte uns so Zeit sparen."

"Die ersten Tage einer Dakar liefern auch erste Erkenntnisse über das Auto. Der Hilux läuft einfach klasse, vor allem das Fahrwerk hat uns sehr überzeugt. Das macht Mut für die nahe Zukunft. Da wird die Rallye Dakar noch mehr ihr wahres Gesicht zeigen." Mit der drittbesten Zeit bestätigte der Franzose Ronan Chabot, der einen SMG-Buggy fährt, seine derzeit gute Form. Auch in der Gesatwertung hält Chabot hinter Peterhansel und de Villiers den dritten Platz.

Einige Mitfavoriten in Problemen

Auf den Positionen vier und fünf klassierten sich am Sonntag Orlando Terranova (BMW) und Leonid Nowitskiy im zweiten X-raid Mini. Al-Attiyah lief schließlich als Sechster ins Ziel ein. Die Top 10 komplettierten Lucio Alvarez (Toyota), Krzysztof Holowczyc (Mini), Carlos Sousa (Great Wall) und Bernard Errandonea (SMG-Buggy).

Einige Mitfavoriten mussten schon am zweiten Tag Rückschläge hinnehmen. So kosteten Sainz die Navigationsprobleme 18 Minuten. In der Gesamtwertung ist der Rückstand des zweimaligen Rallye-Weltmeisters schon auf 16:21 Minuten angewachsen, womit er sich derzeit auf Position elf befindet. "Wir müssen uns das GPS ansehen, denn vielleicht ist damit etwas falsch", meint Sainz mit sorgenvoller Miene.

"Wir haben bestimmte Punkte zwei oder drei Mal passiert, aber sie wurden nicht erkannt. Dann dachten wir: 'Was soll's, fahren wir weiter.' Nach 15 Kilometern war dann wieder alles normal. Ich weiß es nicht genau, aber wir müssen uns das genau ansehen." Auch Mini-Fahrer Joan "Nani" Roma verlor am Sonntag 24 Minuten auf seinen X-raid Teamkollegen Peterhansel.

Nach seinen Problemen am Vortag musste Robby Gordon eine Aufholjagd starten. Der US-Amerikaner gab Gas, doch sein Rückstand auf Konkurrent Peterhansel wurde größer. Für die Wertungsstrecke benötigte Gordon um 19 Minuten länger als der Franzose. Damit ist sein Rückstand in der Gesamtwertung bereits auf 49:21 Minuten angewachsen. Guerlain Chicherit (SMG) verlor aufgrund eines Reifenschadens rund eine halbe Stunde und fiel weit zurück.

Morgen ziehen die Teilnehmer von Pisco Richtung Nasca weiter. Es müssen 243 Wertungskilometer zurückgelegt werden.


Ergebnis der zweiten Etappe (Top 10):

01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 2:35:38 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +2:35 Minuten
03. Chabot/Pillot (SMG) +3:52
04. Terranova/Fiuza (BMW) +5:26
05. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +9:33
06. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +11:37
07. Alvarez/Graue (Toyota) +13:45
08. Holowczyc/Palmeiro (Mini) +14:00
09. Sousa/Ramalho (Great Wall) +14:33
10. Errandonea/Debron (SMG) +14:36

Gesamtwertung nach 2 von 14 Etappen (Top 10):

01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 3:00:20 Stunden
02. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +2:38 Minuten
03. Chabot/Pillot (SMG) +2:46
04. Terranova/Fiuza (BMW) +6:26
05. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +9:33
06. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +10:25
07. Alvarez/Graue (Toyota) +12:27
08. Holowczyc/Palmeiro (Mini) +14:00
09. Sousa/Ramalho (Great Wall) +15:48
10. Errandonea/Debron (SMG) +16:15

21. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
22. ZHOU (CHN) (Great Wall)
27. VAN LOON (NLD) (Mitsubishi)
41. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
44. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
48. BAUMGART STROCZYNSKI (BRA) (Mitsubishi)

Quelle: motorsport-total.com
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Dienstag, 8. Januar 2013, 15:40

Al-Attiyah gewinnt, Peterhansel erobert Führung

Nasser Al-Attiyah gewinnt die dritte Etappe der Rallye Dakar und schiebt sich im Gesamtklassement auf Platz zwei - Stephane Peterhansel neuer Führender

Die dritte Etappe der Rallye Dakar veränderte erneut das Bild der Gesamtwertung. Nasser Al-Attiyah gewann mit dem neuen Buggy den 243 Kilometer langen Wertungsabschnitt von Pisco nach Nazca. Sein Teamkollege Carlos Sainz verlor eine halbe Stunde und büßte so die Führung der Gesamtwertung ein. Neuer Spitzenreiter ist Titelverteidiger Stephane Peterhansel im Mini des X-raid-Teams. Der Franzose wurde am Montag hinter Robby Gordon (Hummer) Dritter. In der Gesamtwertung beträgt Peterhansels Vorsprung auf Al-Attiyah 6:33 Minuten.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62229

152 Autos verließen am Montag das Biwak in Pisco und machten sich auf den Weg Richtung Nazca. Nach den Kontroversen um die Zeitgutschrift für Sainz, die er aufgrund einer GPS-Fehlfunktion erhalten hatte, startete der Spanier als Erster die 243 Kilometer lange Wertungsstrecke. Die Startlinie befand sich gleich vier Kilometer außerhalb des Biwaks. Im ersten Drittel warteten die größten Herausforderungen auf die Teilnehmer. Steile und großflächige Wüstendünen machten die Aufgaben für die Fahrer und die Navigatoren nicht einfach.

Gleich bei Kilometer 23 verwandelte sich die Wüste in einen großen Parkplatz. Mehr als zehn Autos blieben stecken. Darunter waren auch Tim Coronel, der Bruder von WTCC-Ass Tom, und Eric Vigouroux. Bei Kilometer 40 verunfallte Krzystof Holowczyc. Hilfskräfte waren sofort am Ort des Geschehens. Laut ersten Informationen hat sich der X-raid-Fahrer den Rücken und einige Rippen angeschlagen. Bei Kilometer 95 verlor Guerlain Chicherit, der bislang zu den schnellsten Fahrern zählte, wertvolle Minuten. Nach einem kurzen Halt konnte der Franzose seine Fahrt fortsetzen.

Sportlich gesehen entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Peterhansel, Sainz und Al-Attiyah. Auch Gordon mischte im Hummer vorne mit. Dagegen hatten Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz im Toyota Hilux Probleme. Zwischen dem zweiten und dritten Wegpunkt ließ der Südafrikaner über 20 Minuten liegen. Den Tagessieg machten sich andere Fahrer untereinander aus. Peterhansel erreichte zunächst als Erster das Ziel. Nach und nach kamen die weiteren Fahrer über die Linie.

Der Franzose wurde noch von zwei Fahrern überflügelt. Al-Attiyah absolvierte die 243 Wertungskilometer in 2:30:14 Stunden und sicherte sich seinen ersten Tagessieg in diesem Jahr. Erstmals meldete sich der Dakar-Sieger von 2011 mit dem neuen Buggy an der Spitze. "Wir haben die Etappe gewonnen und Stephane vier Minuten abgenommen", sagt Al-Attiyah im Ziel. "Es hätte auch besser laufen können, denn wir mussten einige Male stehenbleiben, um Carlos zu helfen."

"Es sah so aus, dass er Probleme mit er Elektronik und Motoraussetzer hatte. Da wir nichts tun konnten, fuhr ich weiter und sah bis zum Ziel keine Autos mehr. Der Sand war heute sehr weich und ich wollte nicht voll fahren, weil das Auto noch sehr neu ist. Wir wisse nicht wie weit wir gehen können, aber bisher hatten wir keine Probleme." Auch Gordon kam erstmals in diesem Jahr richtig in Fahrt und klassierte sich als Zweiter. Sein Rückstand auf Al-Attiyah betrug lediglich 1:18 Minuten. Peterhansel beendete den Tag schließlich als Dritter (+3:52 Minuten).

Gordon hat Sieg noch nicht aufgegeben
Gordon hat die Hoffnungen auf den Sieg noch nicht aufgegeben. "Wir starteten weit hinten und mussten viele Autos überholen. Es war also ein guter Tag für uns", freut sich der US-Amerikaner nach den ersten beiden schwierigen Etappen. "Wir mussten es schaffen, denn wie müssen Zeit auf Peterhansel aufholen. Ich konzentriere mein Rennen auf ihn und wir haben heute nur zwei Minuten aufgeholt. Mein Auto ist schnell, aber das sind die Minis auch. Al-Attiyah ist auch schnell, wie wir heute gesehen haben. Ich fahre immer noch um den Gesamtsieg und werde auf allen Etappen mein Bestes geben."

index.php?page=Attachment&attachmentID=62230

Peterhansel reichte der dritte Platz, um die Gesamtführung zu übernehmen. Nach den Diskussionen um Sainz am Vortag war der Franzose schließlich zufrieden. "Es war eine weitere Etappe bei der wir attackieren konnten, so wie es uns gefällt. Dank Jean-Paul gab es keine Navigationsprobleme", lobt Peterhansel einmal mehr seinen Co-Piloten. "Er agierte perfekt, obwohl viele Spuren der Motorräder im Sand waren, die in alle Richtungen führten. Wir fanden unseren Weg und plötzlich waren Carlos Spuren verschwunden. Wir nahmen an, dass er ein technisches Problem hatte."
Auf den Plätzen vier und fünf liefen am Montag Lucio Alvarez im Toyota Hilux des Overdrive-Teams sowie Joan "Nani" Roma im X-raid Mini ein. Zwei Mitfavoriten ließen dagegen Zeit liegen. Sainz büßte unter dem Strich 30:13 Minuten auf seinen Teamkollegen Al-Attiyah ein. De Villiers verlor 31:16 Minuten auf den Tagesschnellsten.

Das heutige Ergebnis änderte erneut das Bild in der Gesamtwertung. Peterhansel hat sich am Montag an die Spitze des Gesamtklassements gesetzt. Neuer Gesamtzweiter ist Al-Attiyah, der 6:33 Minuten Rückstand auf den Franzosen hat. Nach der zweiten Etappe hatte der Katari zunächst eine Zeitstrafe von einer Stunde ausgefasst, weil er aufgrund von Problemen mit dem GPS einen Wegpunkt ausgelassen haben soll. Diese Strafe wurde später in eine Strafe von 15 Minuten umgewandelt. Einen Teil des Rückstands konnte Al-Attiyah heute wieder aufholen.

Probleme für de Villiers & Sainz
Den dritten Platz hält nach drei Etappen Alvarez vor Nowitskiy. De Villiers ist aufgrund eines Navigationsfehlers von Rang drei auf Position sechs zurückgefallen. "Ein enttäuschender Tag für uns. In den Dünen haben wir einen Offiziellen übersehen, der den richtigen Weg gewiesen hat und sind stattdessen den Spuren der Motorräder gefolgt, die alle falsch gefahren sind", berichtet der Südafrikaner. "Dadurch haben wir 15 Kilometer zu viel in den Dünen verbracht."

index.php?page=Attachment&attachmentID=62231

"Schade, denn das war unser einziger Fehler heute. Aber: Morgen ist ein neuer Tag. Doch jetzt müssen wir fehlerfrei bleiben, um weiter in der Spitzegruppe zu bleiben." Auch sein Co-Pilot von Zitzewitz zeigt sich enttäuscht: "Ein schlechter Tag für uns, nachdem die Rallye Dakar so gut für uns angefangen hatte. Gleich zwischen Kilometer 60 und 62 mussten wir länger nach dem Weg suchen, was uns 20 Minuten gekostet hat."

"Danach lief der Tag wieder erwartungsgemäß. Die Dakar hat zwar gerade erst angefangen und bei dieser Härteprüfung ist immer noch alles drin, dennoch ist dieses Tagesergebnis für uns natürlich enttäuschend. Vor allem, weil es ein klarer Navigationsfehler von mir war. Das frustriert natürlich." Der weitere Verlierer des Tages war Sainz, der seine Führung nach den ersten beiden Etappen verloren hat und derzeit auf Rang fünf liegt.

"Von Beginn an gab es Motoraussetzer", klagt Sainz und vermutet: "Wahrscheinlich war es ein Elektronikproblem. Der Motor bereitete vom ersten Dünengürtel an Probleme. Je weiter der Tag voranschritt, desto schlimmer wurde es. Schließlich blieb das Auto stehen. Wir schauten uns um und sahen ein Kabel im Cockpit baumeln. Wir steckten es wieder an und das Auto sprang wieder an. Leider stotterte der Motor auch auf den letzten 60 Kilometern." Der neue Buggy von Sainz und Al-Attiyah war im Herbst nur wenig getestet worden.
Hinter Sainz und de Villiers komplettieren Joan "Nani" Roma (Mini), Orlando Terranova (BMW), Bernard Errandonea (SMG-Buggy) und Ronan Chabot (SMG-Buggy) die Top 10 der Gesamtwertung. Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann fuhren mit ihrem SAM-Mercedes eine starke dritte Etappe und verbesserten sich in der Gesamtwertung auf Rang 22. Stephan Schott und Holm Schmidt (Mini) sind auf Platz 50 zurückgefallen. Stefanie Manns rangiert 20 Positionen dahinter.

Im Anschluss an die Wertungsstrecke mussten die Teilnehmer noch eine 96 Kilometer lange Verbindungsstrecke ins Biwak nach Nazca zurücklegen. Dort starteten die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Die vierte Etappe führt die Teilnehmer Richtung Arequipa weiter. Es steht ein Wertungsabschnitt über 288 Kilometer auf dem Programm.

Ergebnis der 3. Etappe(Top 10):
01. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) - 2:30:14 Stunden
02. Gordon/Walch (Hummer) +1:18 Minuten
03. Peterhansel/Cottret (Mini) +3:52
04. Alvarez/Graue (Toyota) +9:36
05. Roma/Perin (Mini) +12:20
06. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +15:29
07. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +16:15
08. Gadasin/Kuzmich (G-Force Proto) +23:25
09. Lavieille/Polato (Proto Dessoude) +24:45
10. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +25:09

Gesamtwertung nach 3 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 5:34:26 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +6:33 Minuten
03. Alvarez/Graue (Toyota) +18:11
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +21:10
05. Sainz/Gottschalk (Buggy) +21:16
06. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +30: 22
07. Roma/Perin (Mini) +32:56
08. Terranova/Fiuza (BMW) +35:13
09. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +38:32
10. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +39:40

17. SOUSA (PRT) (Great Wall)
19. ZHOU (CHN) (Great Wall)
20. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
23. VAN LOON (NLD) (Mitsubishi)
35. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
41. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
53. BAUMGART STROCZYNSKI (BRA) (Mitsubishi)
81. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
95. CAMPANA (FRA) (Mitsubishi)
109. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
119. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

Quelle: motorsport-total.com
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Dienstag, 8. Januar 2013, 15:45

Sainz: Zeitgutschrift aberkannt

Carlos Sainz wurde die Zeitgutschrift wieder aberkannt: Das GPS-Gerät hat auf der zweiten Etappe ordnungsgemäß funktioniert - Damit rutscht er auf Platz zehn ab

Carlos Sainz wurde seine Zeitgutschrift von der zweiten Etappe der Rallye Dakar wieder aberkannt. Der Protest der Teams X-raid und Toyota war somit erfolgreich. Zunächst hatte Sainz am zweiten Tag über 20 Minuten verloren, weil er laut eigener Aussage bei einem Wegpunkt zwar vorbeigekommen ist, das GPS-Gerät diesen Wegpunkt aber nicht ausgelöst hat. Mehrmals sei Sainz an diesem Punkt vorbeigefahren und wäre dann anschließend weitergefahren. Sonntagabend gab es dann im Biwak viele Diskussionen, bis Sainz schließlich eine Zeitgutschrift erhielt.

Diese Zeitgutschrift spülte den Spanier an die Spitze des Tagesklassements und auch an die Spitze der Gesamtwertung. Mehrere Konkurrenzteams legten schließlich Protest gegen diese Entscheidung der Rennleitung ein. Lange herrschte Ungewissheit, wie die endgültige Entscheidung ausfallen würde. Schließlich kamen die Veranstalter Montagabend zu dem Schluss, dass Sainz die Zeitgutschrift wieder aberkannt bekommt.

In der offiziellen Mitteilung der Rennleitung heißt es, dass man nach langen Gesprächen mit dem Renndirektor, dem Fahrer des Autos mit der Startnummer 303 und dem technischen Partner ERTF zu einer Entscheidung kommen ist. Genaue Analysen des Endberichts von ERTF zeigten, dass das GPS ordnungsgemäß funktioniert hat. Der Sieg der zweiten Etappe wurde damit wieder Stephane Peterhansel zugesprochen. In der Gesamtwertung rutschte Sainz auf Platz zehn ab.

Gesamtwertung nach 3 von 14 Etappen (Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) ? 5:34:26 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +6:33 Minuten
03. Alvarez/Graue (Toyota) +18:11
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +21:10
05. De Villiers/Von Zitzewitz (Toyota) +30: 22
06. Roma/Perin (Mini) +32:56
07. Terranova/Fiuza (BMW) +35:13
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +38:32
09. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +39:40
10. Sainz/Gottschalk (Buggy) +42:42

Quelle: motorsport-total.com
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Dienstag, 8. Januar 2013, 15:50

Tag vier: Der Härtetest der ersten Dakar-Woche

Die vierte Etappe der Rallye Dakar wird der härteste Tag der ersten Woche ? Weicher Sand, große Dünen und Kamelgras warten auf die Teilnehmer

index.php?page=Attachment&attachmentID=62233

Der Dakar-Tross zieht unvermindert weiter. Nachdem die verbliebenen Teilnehmer auf der dritten Etappe ins berühmte Nazca weitergezogen sind und dabei schwierige Dünengürtel bewältigen mussten, wartet am Dienstag der Härtetest der ersten Dakar-Woche. Der vierte Tag beginnt wieder im Morgengrauen, denn bereits um 05:45 Uhr Ortszeit brechen die ersten Motorräder und Quads aus dem Biwak auf. Die Motorräder und Trucks machen sich ab 07:32 Uhr Ortszeit auf den Weg Richtung Startlinie. Es wird der bisher längste Tag der diesjährigen Dakar sein, denn bis zum nächsten Biwak in Arequipa müssen 718 Kilometer zurückgelegt werden.

Davon entfallen 289 Kilometer auf die Wertungsprüfung. Sie beginnt direkt am Ortsrand von Pisco. Das Terrain in Peru ähnelt jenem der vergangenen Tage: Es gibt elend weichen Dünensand. Merkmal: Africa-Style. "Die ersten zwei Drittel der Strecken werden wieder sehr ähnlich denen von 2012 sein und damit extrem schwer", glaubt Giniel de Villiers. Der Südafrikaner hat am Vortag aufgrund eines Navigationsfehlers viel Zeit in der Wüste liegengelassen.

Neben den Fahrkünsten sind am Dienstag auch wieder die Navigationskünste gefragt. De Villiers Co-Pilot Dirk von Zitzewitz hat sich ein Bild der vierten Etappe gemacht: "Das Ende der Stage ist neu, denn es geht noch einmal über eine Schleife in die Berge. Das Augenmerk liegt auch heute definitiv auf den unberechenbaren Dünen. Am Start der Speziale erwartet uns vermutlich 40 Kilometer lang Kamelgras, das uns kräftig durchschütteln wird, bevor es in das Dünenmeer geht."

Aus sportlicher Sicht haben die ersten drei Dakar-Tage eine spannende Ausgangsposition geschaffen. Vorjahressieger Stephane Peterhansel (Mini) hat die Führung übernommen und wird die Speziale Richtung Arequipa eröffnen. Dicht auf den Fersen liegt dem Franzosen Nasser Al-Attiyah, der am Vortag das Potenzial des neuen Buggy mit dem Tagessieg untermauert hat. Die große Frage betrifft die Zuverlässigkeit des neuen Wagens, denn Carlos Sainz hatte mit Motoraussetzern zu kämpfen.

Bei den Motorrädern haben sich am dritten Tag ebenfalls die Favoriten an die Spitze gesetzt. Mit all seiner Routine eroberte Titelverteidiger Stephane Peterhansel (KTM) die Gesamtführung, obwohl er in diesem Jahr noch keine Etappe für sich entschieden hat. Die Konstanz war bisher sein Erfolgsgeheimnis. Dagegen glänzte Francisco Lopez (KTM) mit zwei Tagessiegen, aber einem Durchhänger am zweiten Tag. Sein Rückstand auf Despres beträgt lediglich 2:51 Minuten. Nach einem Rückschlag am Vortag (gebrochener Hinterreifen) will auch Husqvarna-Speerspitze Joan Barreda Bort wieder angreifen.

Quelle: motorsport-total.com
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Mittwoch, 9. Januar 2013, 09:14

Al-Attiyah setzt Peterhansel unter Druck

Nasser Al-Attiyah feiert bei der Rallye Dakar seinen zweiten Tagessieg in Folge und knabbert am Vorsprung des weiterhin Gesamtführenden Stephane Peterhansel

index.php?page=Attachment&attachmentID=62246

Am vierten Tag der Rallye Dakar entwickelte sich ein spannender Kampf an der Spitze. Auf dem Weg von Nazca nach Arequipa machte Nasser Al-Attiyah mit seinem neuen Buggy alles richtig und sicherte sich den zweiten Tagessieg in Folge. Titelverteidiger Stephane Peterhansel (X-raid Mini) hielt aber mit und büßte nur 1:17 Minuten auf Al-Attiyah ein. Damit verteidigte der Franzose seine Gesamtführung. Sein Vorsprung auf den Katari ist auf 5:16 Minuten geschrumpft. Pech hatte Robby Gordon. Sein Angriff endete in einem Überschlag des Hummers und seine Sieghoffnungen sind ausgeträumt.

Die vierte Etappe entwickelte sich zu einem wahren Härtetest der ersten Dakar-Woche. Auf dem Weg von Nazca Richtung Arequipa mussten insgesamt 718 Kilometer zurückgelegt werden. Die Wertungsstrecke begann direkt nach dem Biwak in Nazca und führte über 289 Kilometer. Im ersten Abschnitt rüttelte Kamelgras die verbliebenen 136 Autos ordentlich durch. Später folgten große Sanddünen, die hohe Ansprüche an die Fahrkünste und die Navigation stellten. Peterhansel eröffnete als Gesamtführender den Tag, gefolgt von Al-Attiyah. Dessen Teamkollege Carlos Sainz war auf Platz zehn zurückgefallen, weil ihm seine Zeitgutschrift der zweiten Etappe wieder gestrichen worden war.

Das schwierige Terrain zu Beginn forderte auch gleich ein Opfer. Gordon fuhr auf Attacke und übertrieb es dabei bei Kilometer 29. Sein Hummer landete auf dem Dach. Dem US-Amerikaner und seinem Co-Piloten Kellon Walch war bei dem Überschlag nichts passiert. Der Traum vom Sieg war aber vorbei, denn für über eine Stunde konnte der mächtige Hummer nicht mehr flottgemacht werden. Später fuhr Gordon zwar weiter, doch es gab erneut Probleme. Der Zeitverlust betrug über fünf Stunden.

Sportlich gesehen gaben vier Fahrer das Kommando vor. Neben Peterhansel und Al-Attiyah legte auch Giniel de Villiers (Toyota) ein hohes Tempo an den Tag. Die Bestzeiten an den Wegpunkten markierte Guerlain Chicherit (SMG-Buggy), der den Vorteil hatte, dass er den Spuren der Vorderleute folgen konnte. Seinen zweiten Tagessieg in Folge sicherte sich schließlich Al-Attiyah. Der Katari nutzte die Möglichkeiten seines Buggies perfekt, denn vom Cockpit aus kann Al-Attiyah den Reifendruck verstellen. Das war auf dem heutigen Terrain der entscheidende Vorteil in der spannenden Jagd um den Tagessieg.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62247

"Zu Beginn war es in den Dünen sehr schwierig, die Strecke zu eröffnen", berichtet Al-Attiyah. "Aber jetzt sind wir ohne Probleme im Ziel. Die Zeit ist auch gut, also sind wir glücklich. Natürlich wissen wir, dass das morgige Terrain für die Buggies nicht so einfach wird. Wahrscheinlich werden wir etwas Zeit verlieren, aber da es uns in Chile besser passen wird, mache ich mir keine Sorgen. Wir sind vorne dabei und nicht weit hinter Peterhansel."

Al-Attiyah benötigte für die 289 Kilometer 3:28:46 Stunden und war damit um 36 Sekunden schneller als Chicherit. "Wir sind eine tolle Speziale gefahren", freut sich der Franzose. "Außerdem haben wir keine Zeit verloren, als wir im Staub anderer Autos vorne einen Schlag abbekommen haben. Es hat nicht viel zum Etappensieg gefehlt. Wir kommen näher und ich mache mir keine Sorgen. Das Auto funktioniert gut und ich fühle mich sehr selbstsicher damit. Morgen starten wir als Zweiter und mit etwas Glück können wir gewinnen."

Peterhansel will Fehler vermeiden
Peterhansel belegte heute den dritten Platz und büßte 1:17 Minuten auf Al-Attiyah ein. "Im Moment konzentrieren wir uns nur auf unsere Position, versuchen Fehler bei der Navigation und beim Fahren zu vermeiden. Wir hatten bisher auch keine technischen Probleme, also läuft alles richtig gut", sagt Peterhansel zufrieden. "Außerdem ist heute der eine oder andere Rivale zurückgefallen. Nach Holowczyc hat sich heute Gordon selbst aus dem Kampf um den Sieg eliminiert."

"Man muss wissen, wann man sich zurückhalten muss und wann man Risiken eingehen kann."
Stephane Peterhansel

"Ich möchte nicht so enden wie diese Fahrer, weshalb ich es bevorzuge, mich etwas zurückzuhalten", verrät der Titelverteidiger seine Taktik. "Es ist immer eine Frage der Strategie. Man muss wissen, wann man sich zurückhalten muss und wann man Risiken eingehen kann. Im Moment läuft es für uns nicht so schlecht." De Villiers und sein Co-Pilot Dirk von Zitzewitz erlebten einen problemlosen Tag und das Duo war immer in der Spitzengruppe dabei. 4:17 Minuten fehlten im Ziel auf Al-Attiyah. "Das war heute definitiv die bisher schwerste Etappe der Dakar 2013", streicht de Villiers hervor.

"Die Prüfung war extrem anspruchsvoll: steinig, staubig, mit Löchern, Ecken und Kanten. Wir haben ordentlich Staub schlucken müssen, können aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis sein. Dirk hat bei der Navigation einen tollen Job gemacht, und auch mit dem Setup unseres Toyota Hilux bin ich sehr zufrieden. Morgen liegen die schwierigen Dünen hinter uns, dennoch ist auf der fünften Etappe erneut volle Konzentration gefordert."

Auch Joan "Nani" Roma (Mini) kam nach den zuletzt mühsamen Tagen gut durch und belegte den fünften Rang. Die weiteren Plätze im Tagesklassement nahmen Leonid Nowitskiy (Mini), Nunzio Coffaro (Toyota), Ronan Chabot (SMG-Buggy), Pascal Thomasse (Buggy MD Rallye) und Carlos Sousa im Great Wall ein.

In der Gesamtwertung verteidigte Peterhansel seine Führung, doch es wurde spannend. Al-Attiyah kam dem Titelverteidiger bis auf 5:16 Minuten nahe. Die Dakar entwickelt sich zu einem Zweikampf zwischen diesen beiden Fahrern, denn der Rest des Feldes hat bereits einen großen Rückstand. De Villiers verbesserte sich auf den dritten Rang, doch auf Peterhansel fehlen bereits 33 Minuten.
Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann (SAM-Mercedes) setzten ihre Aufholjagd fort und verbesserten sich auf Gesamtrang 17. Sainz und sein Co-Pilot Timo Gottschalk aus Deutschland ließen heute 2:36 Stunden liegen. Gesamt beträgt ihr Rückstand über drei Stunden. Gordon schaffte es schließlich auch ins Ziel, doch heute hat der US-Amerikaner fünf Stunden verloren.

Im Anschluss an die Zieldurchfahrt musste noch eine Verbindungsstrecke über 469 Kilometer bis ins Biwak nach Arequipa zurückgelegt werden. Morgen wartet auf die Teilnehmer ein etwas kürzerer Tag, denn es müssen "nur" 172 Wertungskilometer zurückgelegt werden.

Ergebnis der 4. Etappe(Top 10):
01. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) - 3:28:46 Stunden
02. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +36 Sekunden
03. Peterhansel/Cottret (Mini) +1:17 Minuten
04. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +4:17
05. Roma/Perin (Mini) +7:27
06. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +13:55
07. Coffaro/Meneses (Toyota) +20:45
08. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +21:07
09. Thomasse/Larroque /Buggy MD Rallye) +24:37
10. Sousa/Ramalho (Great Wall) +26:09

Gesamtwertung nach 4 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 9:04:29 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +5:16 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +33: 22
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +33:48
05. Roma/Perin (Mini) +39:06
06. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +42:32
07. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +59:30
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +1:04:54 Stunden
09. Gadasin/Kuzmich (G-Force Proto) +1: 22:07
10. Thomasse/Larroque (Buggy MD Rallye) +1:23:56

11. SOUSA (PRT) Great Wall
13. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
23. VAN LOON (NLD) (Mitsubishi)
29. ZHOU (CHN) (Great Wall)
35. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
37. BAUMGART STROCZYNSKI (BRA) (Mitsubishi)
59.LEÓN (PER) (Mitsubishi)
88. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
97. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))

Quelle: motorsport-total.com
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Donnerstag, 10. Januar 2013, 09:38

Tag 5: Roma feiert Sieg, Peterhansel baut Führung aus

Voller Erfolg für X-raid: Joan "Nani" Roma gewinnt die fünfte Etappe der Rallye Dakar und Stephane Peterhansel baut die Gesamtführung aus

index.php?page=Attachment&attachmentID=62301

Die fünfte Etappe der Rallye Dakar sorgte für keine entscheidenden Veränderungen im Gesamtklassement. Auf der 172 Kilometer "kurzen" Wertungsstrecke von Arequipa Richtung Arica verlor Nasser Al-Attiyah (Buggy) knapp fünf Minuten auf Stephane Peterhansel (Mini). Dadurch baute der Franzose und Vorjahressieger seine Führung in der Gesamtwertung auf 9:54 Minuten aus. Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz verteidigten im Toyota Hilux den dritten Platz. Der Tagessieg ging an Juan "Nani" Roma im X-raid Mini.

Die ersten vier Tage sorgten für einen Ausfall von insgesamt 22 Autos. Das prominenteste Opfer war am Vortag Krzysztof Holowczyc im Mini. Demnach brachen noch 129 Automobile für die fünfte Etappe aus dem Biwak in Arequipa auf und machten sich auf den Weg ins chilenische Arica. Zunächst musste eine Verbindungsetappe über 284 Kilometer zurückgelegt werden, bevor die Wertungsstrecke über 172 Kilometer auf dem Programm stand. Die Wege waren geprägt vom berühmten "Fesh-Fesh", einem puderartigen Sand unter dem sich unter anderem Steine verstecken konnten.

Zudem durchquerten die Teilnehmer heute viele tiefe Canyons. Das Terrain war von viel Geröll gesäumt. Die großen Wüstendünen Perus wurden endgültig verlassen. Das Teilnehmerfeld lag auf der kurzen Strecke eng beisammen, denn das Terrain war einfacher zu meistern als jenes des Vortages. Nach einer Abfahrt bei Kilometer 70 waren Roma, Al-Attiyah, Carlos Sainz (Buggy), Robby Gordon (Hummer), de Villiers und Peterhansel nur durch eine Minute voneinander getrennt.

Die enge Zeitenjagd setzte sich im Verlaufe der Etappe fort. Peterhansel und Al-Attiyah, die die Strecke eröffneten, büßten ein wenig Zeit auf die nachfolgenden Fahrer ein. Speziell Roma nutzte seinen fünften Startplatz optimal und markierte schnelle Zwischenbestzeiten. Und auch Sainz und Gordon pflügten durch das Feld. Durch ihre Probleme am Vortag spielen beide allerdings keine Rolle mehr im Gesamtklassement.

Al-Attiyah kam schließlich als Erster ins Ziel, doch der Katari hatte Zeit auf seine direkte Konkurrenz verloren. "Es war kein starker Tag. Wir machten bei der Navigation einen Fehler und verfuhren uns ein wenig. Aber wir sind im Ziel", lautet Al-Attiyahs knapper Kommentar. X-raid Mini behielt die Oberhand. Roma sicherte sich nach einer Fahrtzeit von 1:49 Stunden den Tagessieg.

Sein Teamkollege Peterhansel benötigte um 1:23 Minuten länger. Al-Attiyah büßte dagegen sechs Minuten ein. Damit behauptete Peterhansel nicht nur die Führung im Gesamtklassement, sondern baute sie auch auf 9:54 Minuten aus. "Es war kurz, aber intensiv. Wir holten Chicherit rasch ein und er ließ uns nach einigen Warnungen vorbei", erläutert der Franzose seinen Tag. "Es war großartig. Anschließend war es ein langer Weg durch die Berge. Es war recht rutschig, aber aus Fahrersicht sehr schön."

Peterhansel auf Kurs
"Dann beendeten wir die Speziale zwischen Sand und 'Fesh-Fesh'. Es war hart, aber wichtig, den richtigen Weg zu finden. Nasser zu folgen war gut, denn er hat schöne Spuren gelegt. Die Speziale war schön zu fahren. Manchmal war es aber felsig, weshalb wir uns defensiv verhielten. Der Rest war aber gut zu fahren." Für Peterhansel läuft derzeit alles am Schnürchen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62302

De Villiers verteidigte seinen dritten Gesamtrang mit dem heutigen vierten Platz. Auf Roma fehlten 1:51 Minuten. In der Gesamtwertung beträgt sein Rückstand auf Peterhansel 33:50 Minuten. "Im Vergleich zu den Etappen zuvor eine recht unspektakuläre Prüfung, auf der man aber dennoch achtsam sein musste", bewertet der Südafrikaner den Tag. "Wir haben versucht, uns auf dem anfänglich sehr steinigen Abschnitt keinen Plattfuß einzuhandeln, was uns geglückt ist."
"Leider sind in den Canyons unsere Bremsen überhitzt und wir mussten sie abkühlen lassen. Zudem haben wir im Staub von Chicherit Zeit verloren. Erst nachdem wir 'Chichi' überholt hatten, haben wir unseren Rhythmus durchziehen können." Roma machte mit seinem Tagessieg Boden auf die Führenden gut, aber es reichte nicht, um seinen X-raid-Teamkollegen Leonid Nowitskiy vom vierten Rang der Gesamtwertung zu verdrängen. "Es fühlte sich heute Morgen gut an", berichtet Roma.

Sainz und Gordon mischen vorne mit
"Wir sind gut gefahren und versuchten konzentriert zu bleiben. Die Speziale war großartig. Für uns läuft im Moment alles optimal." Guerlain Chicherit (SMG-Buggy) konnte sich heute nicht entscheidend in Szene setzen und büßte eine Viertelstunde ein. Dennoch hält der Franzose weiterhin den sechsten Rang im Gesamtklassement. Die Top 10 komplettieren Ronan Chabot (SMG-Buggy), Bernard Errandonea (SMG-Buggy), Boris Gadasin (G-Force Proto) und Pascal Thomasse (Buggy-MD-Rallye).

Sainz und Gordon setzten sich am Mittwoch wieder mit starken Fahrten in Szene. Gorden wurde Dritter und Sainz Fünfter. In der Gesamtwertung spielen beide aber keine Rolle mehr. Sainz hat 3:20 Stunden Rückstand und Gordon deren 5:52 Stunden. Besser läuft es für das deutsche HS-RallyeTeam. Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann halten Gesamtrang 17.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62303

Im Anschluss an die Wertungsstrecke mussten noch 53 Kilometer nach Arica ins Biwak zurückgelegt werden. Dabei wurde auch die Grenze nach Chile passiert. Am Donnerstag wartet auf die Teilnehmer wieder ein langer Tag auf dem Weg Richtung Calama. Zunächst muss eine Verbindungsstrecke über 291 Kilometer zurückgelegt werden. Anschließend startet die Speziale über 438 Kilometer.

Ergebnis der 5. Etappe (Top 10):
01. Roma/Perin (Mini) - 1:49:40 Stunden
02. Peterhansel/Cottret (Mini) +1:23 Minuten
03. Gordon/Walch (Hummer) +1:41
04. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +1:51
05. Sainz/Gottschalk (Buggy) +3:41
06. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +5:10
07. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +6:01
08. Spinelli/Haddad (Mitsubishi) +6:41
09. Terranova/Fiuza (BMW) +7:15
10. Sousa/Ramalho (Great Wall) +7:54

Gesamtwertung nach 5 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 10:55:32 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +9:54 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +33:50
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +37:35
05. Roma/Perin (Mini) +37:43
06. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +56:34
07. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:10:35 Stunden
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +1:18:17
09. Gadasin/Kuzmisch (G-Force Proto) +1:31:46
10. Thomasse/Larroque (Buggy-MD-Rallye) +1:32:46

11. SOUSA (PRT) (Great Wall)
12. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
22. VAN LOON (NLD) (Mitsubishi)
28. ZHOU (CHN) (Great Wall)
34. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
57. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
92. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)
93. FRETES (PRY) (Great Wall Motor (GWM))
112. CAMPANA (FRA) (Mitsubishi)
114. CHAUBET (FRA) (Mitsubishi)

Quelle: motorsport-total.com
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Donnerstag, 10. Januar 2013, 10:10

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Freitag, 11. Januar 2013, 11:31

Tag 6: Al-Attiyah gewinnt und holt auf Peterhansel auf

Nasser Al-Attiyah gewinnt die sechste Etappe der Rallye Dakar und nimmt Stephane Peterhansel acht Minuten ab - Peterhansels Vorsprung auf eine Minute geschmolzen

index.php?page=Attachment&attachmentID=62341

Die sechste Etappe der Rallye Dakar verschärfte das Duell um die Gesamtführung. Nasser Al-Attiyah (Buggy) entschied die Marathon-Etappe von Arica nach Calama für sich und knöpfte Stephane Peterhansel (Mini) 8:36 Minuten ab. In der Gesamtwertung konnte der Franzose seine Führung behaupten, doch sein Vorsprung ist auf 1:18 Minuten geschmolzen. Giniel de Villiers (Toyota Hilux) büßte weitere Minuten auf die Spitzenreiter ein, behauptete aber Rang drei. Motorprobleme warfen Carlos Sainz endgültig aus dem Rennen.

Im Biwak in Arica herrschte in der Früh eine getrübte Stimmung. Die Nachrichten vom Verkehrsunfall am Mittwochabend, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen waren, saßen tief. Ein Begleitfahrzeug des Race2Recovery-Teams war in den Frontalzusammenstoß nahe der peruanischen Stadt Tacna verwickelt. Drei ehemalige britische Soldaten wurden dabei verletzt und in ein Krankenhaus in Tacna gebracht. Darunter war auch der Fahrer Justin Birchall. Er war bereits an den ersten Tagen aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Das Race2Recovery-Team ist noch mit zwei Fahrzeugen im Rennen und entschloss sich dazu die Dakar fortzusetzen.

Der sechste Tag wurde zu einem Härtetest für die verbliebenen 122 Autos. Die Wertungsstrecke war heute zweigeteilt. Zunächst wurde am Vormittag eine Verbindungsstrecke über 192 Kilometer zurückgelegt, bevor die Stoppuhr für 229 Kilometer tickte. Nach einer Neutralisation über 96 Kilometer standen die letzten 129 Prüfungskilometer auf dem Programm. Erstmals ging es auf chilenischem Boden durch die Atacama-Wüste, dem trockensten Fleck der Erde. Zwei Drittel der Strecke waren von Sand und Wüstendünen geprägt. Im letzten Abschnitt galt es, das berüchtigte "Fesh-Fesh" sowie Geröllhalden zu meistern. Außerdem folgte ein Anstieg auf rund 3.000 Höhenmeter.

Gleich zu Beginn stellte der Sand die Teams vor Probleme. Bei Kilometer 75 blieb Joan "Nani" Roma (Mini) stecken. Der Spanier musste nach seinem gestrigen Tagessieg die Strecke eröffnen und verlor mehrere Minuten. Kilometer 75 stellte sich als Problemstelle für mehrere Fahrer heraus. De Villiers blieb beinahe stecken und verlor ebenfalls mehrere Minuten. Am tiefsten steckte der glücklose Roma fest. Wenige Meter daneben schaufelten Carlos Sousa (Great Wall) und Pascal Thomasse (Buggy-MD-Rallye) ihre Autos frei.

De Villiers konnte weiterfahren, doch sieben Kilometer später stand der Hilux erneut im Sand. Weitere Minuten gingen verloren, aber der Südafrikaner konnte sich abermals befreien und die Fahrt fortsetzen. Das Pech traf heute einmal mehr Sainz. Der Spanier, der nach Problemen am vierten Tag weit zurückgefallen ist, war bei den ersten Wegpunkten vorne dabei. Bei Kilometer 181 blieb sein Buggy schließlich mit Motordefekt liegen. Das Aus für Sainz und seinen Co-Piloten Timo Gottschalk.

Peterhansel büßt fast gesamten Vorsprung ein
Am Ende des ersten Abschnitts lag Al-Attiyah an der Spitze der Zeitenliste. Sein Vorsprung auf Peterhansel betrug zu diesem Zeitpunkt sechs Minuten. Im letzten Stück der Wertungsstrecke ging es bis auf rund 3.000 Höhenmeter hinauf. Die Motoren büßten aufgrund der dünneren Luft Leistung ein. Schließlich erreichte Peterhansel als Erster das Ziel, doch Al-Attiyah war schneller unterwegs. Als der Katari über die Linie kam, wurde klar, dass es weiterhin spannend bleibt. Al-Attiyah sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 3:32:08 Stunden den Tagessieg und nahm Peterhansel 8:36 Minuten ab.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62342

Der Vorsprung des Titelverteidigers schmolz in der chilenischen Hitze dahin. Nur noch eine Minute und 18 Sekunden beträgt Peterhansels Vorsprung nach sechs Etappen. Das Duell um den Sieg war endgültig eröffnet. "Wir haben einen guten Job gemacht und ich bin froh, dass ich hier bin", freut sich Al-Attiyah nach dem Husarenritt. "Es gab keine Fehler, das Auto und die Reifen funktionierten wirklich gut. Ich bin mit allem sehr zufrieden. Wir versuchen so weiterzumachen und näher an Peter heranzukommen."
"Die morgige Etappe könnte nicht gut für uns sein. Aber okay, sollten wir verlieren, dann verlieren wir nur einige Minuten. Wir können die Höhe spüren, aber wir haben eine gute Getriebeübersetzung. Gestern haben wir die Übersetzung so geändert, dass wir immer mit hohen Drehzahlen fahren. Ich bin sehr zufrieden." Dagegen hatte Peterhansel im Ziel Sorgenfalten auf der Stirn. "Heute ist uns in den Dünen um Iquique unser erstes Missgeschick passiert. Der Sand war sehr weich."

"Nani überholte uns, aber einige Kilometer später steckte er in einem Loch. Das zeigt, wie kompliziert es ist", streicht Peterhansel hervor. "Anschließend veränderte sich die Straße zu einer schnellen, WRC-artigen Strecke. Es war sehr schön zu fahren. Am Ende gab es viel 'Fesh-Fesh' und viel Staub. Wenn man außerdem die Strecke eröffnet, dann holt man langsame Motorräder und Quads ein. Wir wollten kein Risiko eingehen und ruhig bleiben."

De Villiers verteidigt Rang drei
Mit dem dritten Platz meldete sich Robby Gordon (Hummer) im Spitzenfeld zurück. Da der US-Amerikaner schon einen Rückstand von über fünf Stunden hat, spielt er in der Gesamtwertung keine Rolle mehr. Für Gordon geht es nur noch um Etappensiege. De Villiers und von Zitzewitz erreichten nach den Problemen im ersten Wertungsabschnitt schließlich auf Platz sechs das Ziel. Auf die Spitzenreiter gingen weitere 17 Minuten verloren. Dennoch verteidigte das Toyota-Duo den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Der Rückstand auf die Spitze ist auf 42 Minuten angewachsen. Dafür lauert Druck von hinten. Leonid Nowitskiy (Mini) war um zwei Minuten schneller als de Villiers und verkürzte seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf knapp zwei Minuten. "Eigentlich waren wir gut unterwegs, doch leider blieben wir einmal im Sand stecken, als wir auf einer Dünenkuppe vom Gas gehen mussten", berichtet de Villiers.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62343

"Dahinter stand 'Nani' Roma, der sich festgefahren hatte. Hätte man uns gewarnt - immerhin stand dort bereits ein Offizieller - wären wir locker um die Situation herumgekommen. Als wir wieder Luft in die Reifen gegeben haben, haben wir noch zusätzlich ein Rad gewechselt, denn nach dem Ablassen der Luft ist wohl der Reifen von der Felge gerutscht. Das hat weitere Zeit gekostet. Mit dem Gefahrenen sind wir sehr zufrieden. Das mit der Standzeit war einfach Pech."
In der Tageswertung belegte de Villiers hinter seinem direkten Konkurrenten Nowitskiy Platz sechs. Eine starke Leistung zeigte Orlando Terranova (BMW) mit der viertbesten Zeit. Die Top 10 komplettierten Lucio Alvarez (Toyota), Ronan Chabot (SMG-Buggy), Guerlain Chicherit (SMG-Buggy) und Erik Wevers (Ford). Roma konnte sich nach seinem Missgeschick zu Beginn wieder befreien und das Ziel erreichen. Sein Zeitverlust betrug eine Stunde. In der Gesamtwertung rutschte der Spanier deshalb hinter Chicherit und Chabot auf Position sieben zurück. Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann (SAM-Mercedes) verbesserten sich auf Gesamtrang 16. Stephan Schott/Holm Schmidt (Mini) sind 40.

Am Freitag müssen auf dem Weg Richtung Salta insgesamt 218 Wertungskilometer zurückgelegt werden. Dabei wird die Grenze zwischen Chile und Argentinien passiert. Es geht hoch in die Anden. Der Höhepunkt ist die Überquerung eines Bergpasses auf 4.975 Metern. Die dünne Luft reduziert nicht nur die Leistung der Motoren, sondern ist auch für die Menschen anstrengend.

Ergebnis der 6. Etappe(Top 10):
01. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) - 3:32:08 Stunden
02. Peterhansel/Cottret (Mini) +8:36 Minuten
03. Gordon/Walch (Hummer) +13:52
04. Terranova/Fiuza (BMW) +14:13
05. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +15:48
06. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +17:17
07. Alvarez/Graue (Toyota) +25:36
08. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +25:53
09. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +28:28
10. Wevers/Lurquin (Ford) +30:16

Gesamtwertung nach 6 von 14 Etappen(Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 14:36:16 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +1:18 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +42:31
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +44:47
05. Chicherit/Pillot (SMG-Buggy) +1:16:26 Stunden
06. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:27:52
07. Roma/Perin (Mini) +1:30:52
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +1:50:37
09. Sousa/Ramalho (Great Wall) +2:02:55
10. Terranova/Fiuza (BMW) +2:05:55

14. SPINELLI (BRA) (Mitsubishi)
22. ZHOU (CHN) (Great Wall)
37. NESTERCHUK (UKR) (Mitsubishi)
53. LEÓN (PER) (Mitsubishi)
68. DARIUSZ (POL) (Mitsubishi)

- Alle anderen Mitsubishi sind heute offizell nicht gelistet -

Quelle: motorsport-total.com
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Freitag, 11. Januar 2013, 23:31

Tag 7: Peterhansel baut mit Sieg seine Führung aus

Stephane Peterhansel entscheidet den Sekundenkrimi der siebten Etappe für sich und baut seinen Vorsprung in der Gesamtwertung der Rallye Dakar aus

index.php?page=Attachment&attachmentID=62362

Auch die siebte Etappe der Rallye Dakar bot Spannung pur. Auf der 218 Kilometer langen Wertungprüfung vom chilenischen Calama ins argentinische Salta lagen die Topstars innerhalb von zwei Minuten. Am Ende feierte Titelverteidiger Stephane Peterhansel (X-raid Mini) seinen zweiten Etappensieg in diesem Jahr. Nasser Al-Attiyah büßte mit dem Buggy auf der schnellen Strecke 1:56 Minuten ein. Damit verteidigte Peterhansel nicht nur die Führung der Gesamtwertung, sondern vergrößerte seinen Vorsprung auf 3:14 Minuten. Guerlain Chicherit (SMG-Buggy) und Robby Gordon (Hummer) glänzten am Freitag mit den Plätzen zwei und drei. Rang drei im Gesamtklassement verteidigte Giniel de Villiers (Toyota).

Die siebte Etappe führte die verbliebenen 112 Automobile über die Anden Richtung Argentinien. Zunächst wurde vom chilenischen Calama aus eine Verbindungsstrecke über 417 Kilometer absolviert. Dabei wurde auch ein Bergpass in einer Höhe von 4.975 Metern passiert. Die malerische Anden-Kulisse sorgte für spektakuläre Bilder. Nach dem Grenzübertritt nach Argentinien startete die 218 Kilometer lange Wertungsprüfung. Aufgrund der Höhe büßten die Motoren etwas von ihrer Leistung ein. Das Terrain war zunächst erdig, bevor der Boden im letzten Abschnitt härter wurde.

Hauptsächlich wurde heute auf unbefestigten Straßen und nicht im Gelände gefahren. Die Strecke war geprägt von langen Geraden und nur wenigen Kurven. Deshalb war die Durchschnittsgeschwindigkeit hoch. Es war die schnellste Etappe der diesjährigen Rallye Dakar. Der Start der Wertungsprüfung musste um eine halbe Stunde verschoben werden, bevor Al-Attiyah schließlich die Strecke eröffnen konnte. Die Topstars preschten los und es wurden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h erreicht.

Beim ersten Wegpunkt lagen Chicherit, Al-Attiyah, Gordon und Peterhansel innerhalb von einer Minute. Der spannende Sprint setzte sich auf den weiteren Kilometern fort. Auch de Villiers hielt mit einer Minute Rückstand den Anschluss. Die Spitzenfahrer hatten heute keinerlei Probleme und kamen gut durch. Sekunden entschieden den Tagessieg. Im Ziel hatte Peterhansel hauchdünn die Nase vorne. Der Franzose benötigte für die Wertungsstrecke 1:47:27 Stunden. Um 39 Sekunden langsamer war Chicherit im SMG-Buggy.

Die knappen Abstände setzten sich auf den weiteren Plätzen fort. Rang drei ging an Gordon, dem 1:08 Minuten auf Peterhansel fehlten. Nach einigen erfolgreichen Tagen büßte Al-Attiyah heute wie erwartet etwas Zeit ein. Im Ziel hatte der Katari 1:56 Minuten Rückstand auf Peterhansel. Damit verteidigte der Titelverteidiger die Spitze der Gesamtwertung und vergrößerte seinen Vorsprung auf Al-Attiyah auf 3:14 Minuten. Auch nach der siebten Etappe ist weiterhin alles offen.

Keine Probleme für Peterhansel
"Die Verbindungsstrecke war sehr lang. Wir sind mehr als 4.000 Meter über Seehöhe gefahren", berichtet Peterhansel. "Wir kamen über 4.800 Meter und spürten die Müdigkeit und die Kopfschmerzen, die in so einer Situation auftreten können. Dann startete die Speziale und ich muss zugeben, dass ich die ersten 130 Kilometer voll gefahren bin. Es gab nichts zu tun, denn es kamen nur 15 oder 30 Kurven. Im Durchschnitt sind wir 150 km/h gefahren."

index.php?page=Attachment&attachmentID=62363

"Anschließend waren die letzten 90 Kilometer sehr interessant. Es war kurviger mit einigen Steinen und sehr technisch. Wir hatten heute Spaß und holten einige Sekunden auf Al-Attiyah heraus", freut sich der Titelverteidiger. Al-Attiyah hatte bereits am Freitag angemerkt, dass er heute vermutlich Zeit verlieren wird. So kam es dann auch. "Es war eine schwierige Etappe, die nicht zu unserem Auto gepasst hat", merkt der Sieger von 2011 an. "Okay, wir haben nur eine Minute und 56 Sekunden auf Peter verloren. Das ist kein Problem. Heute war es sehr schnell, sehr eng und technisch. Wir haben gute Arbeit geleistet. Jetzt sind wir hier und das Auto funktioniert nach sieben Tagen sehr gut."

Im Duell um den dritten Gesamtrang behielt de Villiers die Oberhand. Der Südafrikaner war die gesamte Etappe über in den Top 5 zu finden und belegte schließlich hinter Orlando Terranova (BMW/+1:11 Minuten) den fünften Platz (+1:32). Da Leonid Nowitzkiy (Mini/+4:07) Siebter wurde, sind de Villiers und sein Co-Pilot Dirk von Zitzewitz weiterhin Gesamtdritte. Auf Peterhansel beträgt ihr Rückstand schon 44:03 Minuten. Dafür konnte der Vorsprung auf Nowitskiy auf knapp fünf Minuten vergrößert werden.

"Heute sind wir gut durch die Wertungsprüfung gekommen und haben überraschend wenig Zeit auf die Diesel-Fahrzeuge verloren. Die haben in so großer Höhe physikalisch einen Vorteil", vergleicht de Villiers. "Der zweite Teil der Prüfung war kurvig und eng, in etwa so wie Prüfungen in der Rallye-Weltmeisterschaft. Vor der Prüfung hat uns die Nachricht erreicht, dass ein Teilnehmer aus der Motorrad-Wertung auf der Verbindungsetappe tödlich verunglückt ist. Das macht tief betroffen."
Chicherit und Gordon setzen sich in Szene

Chicherit machte die heutige Etappe extrem spannend. Während die ersten Fahrer bereits im Ziel waren, brauste der Franzose mit seinem Buggy heran. Am Ende fehlten nur 39 Sekunden auf Peterhansel. "Es war eine sehr gute Prüfung für uns, denn es war nicht zu knifflig und zu felsig. Das war auch gut für meinen Arm", berichtet Chicherit. Die Schmerzen in den Armen rühren von einem Ausfall der Servolenkung an einem der vorangegangenen Tage.

"Die Strecke war heute sehr, sehr schnell. Für unser Auto war es eine gute Etappe. Es stand nur etwas Staub von den vorangegangenen Autos in der Luft. Deshalb war es schwierig, die anderen Autos zu überholen. Ich bin sehr, sehr glücklich. Unser Auto funktionierte sehr gut, also kann ich mich am Abend freuen." Neben Chicherit meldete sich auch Gordon mit einer schnellen Zeit. In der Gesamtwertung spielt der US-Amerikaner aber keine Rolle mehr.

index.php?page=Attachment&attachmentID=62364

"Es war eine gute Speziale für uns. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber Platz drei ist gut für uns. Ich ärgere mich immer noch über den vierten Tag. Wenn uns das nicht passiert wäre, dann wären wir auf Platz drei der Gesamtwertung", spricht Gordon seinen Überschlag in der peruanischen Wüste an. "Die ersten Fehler hätten noch gereicht, aber der letzte war dann derjenige, der das Schwert in uns umgedreht hat."

Stattdessen duellieren sich de Villiers und Nowitskiy um den letzten Podestplatz. Chicherit gält den fünften Platz. Die Top 10 komplettieren Ronan Chabot (SMG-Buggy), Joan "Nani" Roma (Mini), Bernard Errandonea (SMG-Buggy), Terranova und Carlos Sousa (Great Wall). Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann liegen mit dem SAM-Mercedes auf Gesamtrang 16. Stephan Schott und Holm Schmidt (Mini) sind 57.

Am Samstag bricht der Dakar-Tross Richtung San Miguel de Tucuman auf. Insgesamt müssen die Automobile 842 Kilometer zurücklegen. Die Wertungsstrecke ist zweigeteilt und beträgt insgesamt 419 Kilometer.

Ergebnis der 7. Etappe (Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 1:47:27 Stunden
02. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +39 Sekunden
03. Gordon/Walch (Hummer) +1:08 Minuten
04. Terranova/Fiuza (BMW) +1:11
05. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +1:32
06. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +1:56
07. Wevers/Lurquin (Ford) +3:45
08. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +4:07
09. Sousa/Ramalho (Great Wall) +3:34
10. Alvarez/Graue (Toyota) +6:24

Gesamtwertung nach 7 von 14 Etappen (Top 10):
01. Peterhansel/Cottret (Mini) - 16:23:43 Stunden
02. Al-Attiyah/Cruz (Buggy) +3:14 Minuten
03. De Villiers/von Zitzewitz (Toyota) +44:03
04. Nowitskiy/Zhiltsow (Mini) +48:54
05. Chicherit/Garcin (SMG-Buggy) +1:17:05 Stunden
06. Chabot/Pillot (SMG-Buggy) +1:34:51
07. Roma/Perin (Mini) +1:38:27
08. Errandonea/Debron (SMG-Buggy) +2:02:18
09. Terranova/Fiuza (BMW) +2:06:38
10. Sousa/Remalho (Great Wall) +2:07:29

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Samstag, 12. Januar 2013, 22:19

Dakar: Tödliche Unfälle überschatten erste Woche

Am Freitag ist der französische Motorrad-Pilot Thomas Bourgin als erster Aktiver im Jahr 2013 verunglückt - Eine Sicherheitsdebatte will man deshalb nicht führen

index.php?page=Attachment&attachmentID=62401

Die Nationalstraße 27 im Nordosten Chiles ist eine märchenhafte Route. Von den grauen, staubigen Ebenen der Atacama-Wüste windet sich das langgezogene Asphaltband die Anden hinauf in Richtung Argentinien. Erste Gräser und kleine Sträucher ringen hier der kargen Landschaft wieder etwas Leben ab. Am Freitag wurde diese Idylle auf tragische Weise gestört. Bei der Rallye Dakar verstarb der französische Motorrad-Pilot Thomas Bourgin nach einer Kollision mit einem Polizei-Fahrzeug.

Der 25-Jährige prallte um 8.23 Uhr Ortszeit auf dem Weg zum Grenzübergang mit einem Polizeiauto zusammen, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr. "Das bewegt einen schon gewaltig. Es herrschte erst einmal Stille im Auto. Da fragt man sich schon, was wirklich wichtig ist im Leben", sagt Beifahrer Dirk von Zitzewitz, der mit Toyota-Pilot Giniel de Villiers de die Unfallstelle passiert hatte. Diese befand sich auf dem ersten, nicht gewerteten Teil der siebten Etappe.

Verkehrs-, keine Rennunfälle
Ein Medizinteam konnte nur noch den Tod Bourgins feststellen, der das 62. Todesopfer der Dakar seit dem Jahr 1978 ist. Bereits zuvor war die Rallye von einem Unfall mit Todesfolge überschattet worden. Im peruanischen Tacna waren zwei Menschen ums Leben gekommen und sieben schwer verletzt worden, als ein Service-Fahrzeug des Teams Race2Revocery und zwei Taxis in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Die bei der Dakar stets aufkommende Sicherheitsdebatte will man aus diesem Grund aber vermeiden.

Beide Ereignisse, so die Einschätzung vieler Beteiligten, hätten sich außerhalb des eigentlichen Rennens zugetragen. Die Rallye selbst sei sicher. "Dass dieser Unfall sehr tragisch ist, steht außer Frage. Es ist sehr schlimm", meint Sven Quandt, Teamchef des deutschen Rennstalls X-raid: "Aber letztlich war es ein Verkehrsunfall auf offener Straße. Dass man auf dem Motorrad nicht sehr geschützt ist, darüber brauchen wir nicht reden." Tatsächlich haben die Veranstalter im Sicherheitsbereich aufgerüstet.

Mehr Sicherheit als jemals zuvor
Etwa 50 Sanitäter und Ärzte kümmern sich um die Gesundheit der Teams und Begleiter. Nicht mehr als zehn Minuten soll es dauern, bis ein Rettungshubschrauber im Notfall bei den mit zwei GPS-Sendern ausgestatteten Fahrzeugen landet. Im Vergleich zu vergangenen Jahrzehnten, als eine technische Panne im Nirgendwo von Afrika lebensgefährlich sein konnte, ein Quantensprung.
Dennoch: Die Rallye Dakar bleibt bei allen Maßnahmen noch immer ein riskantes Wagnis.

"Die Dakar ist das härteste Rennen ihrer Art. Der Gefahren sind sich alle Teilnehmer bewusst", sagt Dakar-Direktor Etienne Lavigne. Auch in diesem Jahr haben bereits zahlreiche Fahrer verletzt aussteigen müssen. Für Timo Gottschalk, Beifahrer im mittlerweile ausgeschiedenen Qatar-Buggy von Ex-Champion Carlos Sainz, sorgt gerade bei den Motorrädern die Unerfahrenheit vieler Fahrer für zusätzliche Gefahr. "Ich denke, viele überschätzen sich und merken nach zwei oder drei Tagen, dass sie Probleme bekommen, wollen es aber dann durchziehen", so Gottschalk.

"Man sieht, dass viele Motorradfahrer nach den Prüfungen völlig fertig sind. Dann kommen solche langen Etappen vom Veranstalter, die Höhe, du fährst ewig in der Kälte über eintönige Strecken - klar ist sowas traurig, aber gänzlich vermeiden kann man das leider nicht." Bourgin stammte aus St. Etienne und nahm zum ersten Mal an der Dakar teil.

Quelle: motorsport-total.com
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Samstag, 12. Januar 2013, 22:22

Tag 8: Dakar: Unwetter verhageln Etappenplan

Kurzarbeit auf der achten Etappe ist angesagt für die Teilnehmer der Rallye Dakar. Am Samstag brach der Tross Richtung San Miguel de Tucuman auf, die Wertungsprüfung für Autos, Motorräder und Quads wurde jedoch drastisch verkürzt. Statt der ursprünglich geplanten 419 gezeiteten Kilometer nehmen die Stars auf zwei und vier Rädern nur das zweite, 130 Kilometer lange Teilstück in Angriff. Die Prüfungen für die Lkw wurden gänzlich gestrichen. Weil über Argentinien heftige Regenfälle niedergehen, sah sich die Rallyeleitung zu dieser Maßname gezwungen.

Quelle motorsport-total.com

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