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zerrix

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Sonntag, 11. August 2013, 05:46

Jung, Schnell, Tot

Risikogruppe Fahranfänger
Jung, schnell, tot

Junge Autofahrer gelten als Hochrisikogruppe. Jetzt werden neue Ideen diskutiert, wie man dem Problem begegnen könnte – dabei geht es um Nachschulungen und auch ein Anfänger-Kennzeichen.
Es ist eine bisher unendliche Geschichte: Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Fahranfänger und junge Fahrer im Allgemeinen die meist gefährdete Gruppe unter den Verkehrsteilnehmern sind. Fast ebenso lange wird diskutiert und debattiert, was man denn gegen diese Problem machen soll. Getan hat sich wenig: Dann und wann mal eine Aufklärungsaktion der Polizei vor der Dorfdisco, ein warnend erhobener Zeigefinger von Politikerseite. Doch nun kommt neue Bewegung in die Sache – schließlich haben Länder wie Österreich in der Zwischenzeit bewiesen, dass sich etwas gegen das Problem machen lässt.



Wie groß die Gefahr für junge Autofahrer ist, hat die Deutsche Verkehrswacht (DVW) zusammengefasst. Demnach zählt zwar nur jeder zwölfte Deutsche zu den 18- bis 25-Jährigen. In Hinblick auf den Straßenverkehr kommt jedoch jeder fünfte Getötete und Verletzte aus dieser Altersgruppe. Das größte Problem der jungen Fahrer ist die ungute Kombination aus Unerfahrenheit bei gleichzeitiger Risikobereitschaft – man kann hohe Geschwindigkeiten noch nicht einschätzen, kostet sie aber gern einmal aus, man hat noch nie erlebt, wie riskant Müdigkeit am Lenkrad ist, setzt sich daher auch noch nach langer Tanznacht hinter das Lenkrad.
Um dem Problem zu begegnen sind laut dem Verkehrs-Psychologen Ulrich Chiellino vom ADAC verschiedene Wege möglich und vielleicht auch nötig. Chiellino kritisiert zum Beispiel, dass etwa Lehrer in der Schule oft gar nicht genügend geschult sind, um Jugendliche schon früh auf die Probleme des Verkehrsalltags vorzubereiten. Außerdem nimmt er die jungen Fahrer selbst in Schutz: „Das sind ja nicht alles Rowdys, sie sind einfach jung und unerfahren.“ Was vor allem dann zu einem Problem wird, wenn sie die ersten Male allein fahren dürfen und die damit verbundene Euphorie erleben – nicht umsonst gelten die ersten 10.000 Kilometer in einem Autofahrer-Leben als die gefährlichsten. „Diese Zeit und das euphorische Gefühl muss man begleiten und eventuell auffangen.“

Dass sich hinter solchen Worten mehr verbirgt, als reines Wunschdenken, das hat laut Chiellino Österreich längst bewiesen. Dort hat man das alte Prinzip der Fahrausbildung grundsätzlich durch die Mangel gedreht und renoviert. Eines der wichtigsten Standbeine des neuen Systems ist die Mehrphasigkeit. Das bedeutet, dass ein Fahrschüler nach dem Erhalt der Fahrerlaubnis nicht einfach so in die Verkehrswelt entlassen wird.



Vielmehr steht danach noch eine sogenannte Rückmeldungsfahrt auf dem Programm, außerdem ist ein spezielles Fahrsicherheitstraining zu absolvieren, in dem Fahranfänger vor allem erleben, dass es Fahrsituationen gibt, die sich schwer oder gar nicht kontrollieren lassen. Das alles ist zudem mit einem Gespräch mit den Ausbildern kombiniert. Die Ergebnisse sind beachtlich, so Ulrich Chiellino: „Man hat einen Unfallrückgang in dieser Altersgruppe um bis zu 30 Prozent erreicht. Vor allem die besonders gefährlichen Alleinunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrssteilnehmer sind um mehr als 60 Prozent zurückgegangen.“
Einige Ideen für Deutschland orientieren sich an diesem und ähnlichen Vorreitern. So setzt Kay Schulte vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat unter anderem auf lange Lernzeiträume und nicht eine möglichst schnelle Ausbildung in einer Fahrschule: „Ferienfahrschulen sind das wohl Kontraproduktivste, das es in diesem Zusammenhang gibt.“ Seiner Überzeugung nach ist der wirkungsvollste Weg zur Umkehr des Problems junger Fahrer eine möglichst lange Vorbereitung auf die erste Alleinfahrt – eine Idee wäre demnach die Ausdehnung des Prinzips Begleitetes Fahren ab 17 nach unten. Dass also Fahranfänger schon mit 16 ins Lenkrad greifen dürfen, wenn sie von einer erfahrenen Person begleitet werden.



Allerdings kann dieses Prinzip auch in Zukunft immer nur einen Option darstellen und nicht – wie teilweise gefordert – zur Pflicht aufsteigen. Denn, darauf weist auch Chiellino hin, nicht jeder junge Mensch hat die Möglichkeit, über zwei Jahre hinweg regelmäßig auf ein Fahrzeug und eine taugliche Begleitperson zurückgreifen zu können.
Eine weitere Idee zur Reduzierung der Unfallzahlen könnte die Kenntlichmachung eines von einem Fahranfänger gelenkten Fahrzeugs sein – so dass Verkehrsteilnehmer etwa durch einen Aufkleber wissen, dass der andere sich noch unsicher durch den Verkehr bewegt. Dabei geht es laut Kay Schulte jedoch nicht allein um die Markierung an sich, sondern auch darum, dass sich die erfahrenen Verkehrsteilnehmer auf den Anfänger einstellen. In Großbritannien sei so eine Kennzeichnung üblich – komme es zu einer Karambolage, müssten alle Beteiligten beweisen, dass sie selbst alle Möglichkeiten genutzt hätten, um den Zusammenstoß mit dem Anfänger zu verhindern.

Insgesamt gibt es also genügend Ideen, mit dem Problem der Risikogruppe junge Fahrer umzugehen. Was nun auch in Deutschland zumindest langsam angegangen wird. So wurde beim Verkehrsgerichtstag in Goslar beschlossen, dass die Möglichkeit des Begleiteten Fahrens ab 16 geprüft wird. Der Vorschlag zur Einführung von Fahrstunden und Fahrtraining nach der eigentlichen Prüfung wie in Österreich fand jedoch keine Mehrheit und wird vorerst nicht weiter verfolgt.


Arcor © Spotpress
Es gibt Besserwisser, die niemals begreifen, daß man Recht haben und doch ein Idiot sein kann ;) :omg

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Sonntag, 11. August 2013, 09:04

Was auch helfen könnte wäre ein Stufenführerschein wie bei Motorrädern. Gibts z.B. in Australien. Dort bekommen Führerscheinneulinge eine sog. "P Plate" und dürfen die ersten paar Jahre nur Autos mit weniger Leistung fahren. Es gibt dort komplette Listen mit Fahrzeugen die ein P-Plater dort nicht fahren darf, siehe z.B. P plate drivers & probationary prohibited vehicles
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Sonntag, 11. August 2013, 09:23

Stimmt, das Fahrsicherheitstraining ist wirklich was hilfreiches. Manche werden sagen, das es quatsch war. Ich hab auch ziemlich alles bestanden, bis auf die Nasse Fahrbahn. Selbst, als der Fahrlehrer meinen Handanker warf in einer Kurve, hab ich die Kiste ohne Probs abgefangen.

Aber man hat echt erschreckende Sachen gesehen. Leute, die das Auto auf dem Slalom kaum über die Zweite Pylone im Slalom brachten. Auf einer schnurgeraden Strecke nicht gerade Bremsen konnten, etc.. Und genau diesen Leuten werden die Augen geöffnet. Die sehen dann erst, was es heisst, mit Tempo unterwegs zu sein. Definitiv ein muss, dachte das is EU-Standard.

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Sonntag, 11. August 2013, 09:54

Ich finde ein Fahrsicherheitstraining auch sehr sinnvoll und wichtig.
Ich finde in der Fahrschule wird auch zu viel rumgeeiert. Wenn ich schon seh Scirocco (super zum rückwärts parken lernen :omg) eiert mit 30 durch den Ort und mit 60 außerhalb. Der da drin hat noch nach der Stunde nie am Verkehr teilgenommen, das ist wie am Rand schwimmen und festhalten.
Vielen fehlt auch massiv das Verständniss für physikalisches Fahrverhalten. Meiner Meinung nach gehört der kammsche Kreis auch gelehrt. ( www.wikipedia.org/wiki/Kammscher_Kreis )
Ich kenn da auch einen der lenk wie ein Profidrifter und hat schon 3 Autos gerollt, so Leute müssten den kammschen Kreis büffeln bis sie es gerafft haben und wenn das passiert ist auf den Fahrsicherheitskurs.

:prof Nur darf das nicht darin enden das der Führerschein 4tsd€ kostet, dann machen die Jugendlichen nämlich gar keinen mehr. :prof

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Sonntag, 11. August 2013, 10:47

Also das Fahrsicherheitstraining finde ich Super, auch die Methode aus Österreich klingt logisch.
Ich schätze aber auch, dass ein anderer großer Punkt dazu beiträgt, die Fahrkenntnisse zu überschätzen: die lieben Mitfahrer.
Hier mal versuchen zu Driften, da mal mit 100 um die Kurve. Und wenn's dann noch Zuspruch und Anerkennung gibt, naja, ist doch klar was passiert ;)

Ich hab meinen Führerschein auch mit 17 gemacht, hab ihn jetzt bereits 3 Jahre - unfallfrei. Nichtmal ein Knöllchen wegen falsch parken. Mein erstes Auto war ein Citroën ZX mit 75 PS, getunt, mein aller heiligstes. Der hat mich Super durch die Anfangszeit gebracht. Auch 7 Stunden nach Bayern, 0 Problem.
Und ich habe selber nicht die vernünftigsten Freunde und fahre selber gerne mal schneller. Aber ich kann mich und mein Auto einschätzen, auch wenn ich öfter mal "Uncool" war :lool

Langsamere Autos für Anfänger? Klar! Hilft definitiv meiner Meinung nach.
"Ein guter Fahrer ist der, der dich überholt, trotz deiner Bemühungen dies zu verhindern." - Woody Allen

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Sonntag, 11. August 2013, 11:15

Das wurde alles schon vor Jahren diskutiert. Sicher wäre ein fahrsicherheits Training eine gute Sache. Nur gibt es nicht in jeder Stadt passende Strecken und dann kommen da auch wieder nicht unerhebliche kosten dazu. Dann lieber erstmal begleitendes fahren oder eben gestaffelte Führerscheine nach PS Klassen.


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Sonntag, 11. August 2013, 11:17

Fahrsicherheitstraining ist eine geniale Sache.

Ich hatte schon 2 und Franzi auch. Mit dem nächsten Auto mache ich auch direkt wieder eins.

Ich bin dafür so ein Fahrsicherheitstraining verpflichtend für den Erwerb des Führerscheins zu machen. Sicher sind für Fahrschüler auch andere Preise möglich. Denke 150 € für einen Tag ist da machbar, wenns eine gesetzlich verpflichtete Masse ist die daran teil nimmt. :nick

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Sonntag, 11. August 2013, 11:21

Man sollte ja meinen, das das Alter und ein wenig Hirn der Eltern das Cash und die PS für das erste Auto etwas begrenzt.
Aber wenn ich manchmal sehe wie die Kids in Daddy’s Porsche, M3 oder sonstwas rumfahren, da bekommt man schon komische Gefühle.
Daher find ich es auch recht sinnvoll eine Begrenzung nach Leistungsgewicht (!nicht PS!) einzuführen.
Warum nicht PS? Ganz einfach, ein Lotus Elise hat 122PS und ist eine Todesmaschine (wegen 700kg Gewicht). Man weiß nie auf was für Ideen die Eltern kommen. :omg
In ner E-Klasse kann man ruhig 170PS haben und ist immernoch halbwegs untermotorisiert. :nick
Aber all das hilft nix, wenn das Hirn nicht da ist.
Eine Schleuderplatte und eine stark bewässerte Kurve haben ganz sicher die beste Wirkung. Das Hauptproblem ist einfach die fehlende negative Erfahrung. Wie hilflos man sein kann wenn das Auto grade mal nen anderen Richtungswunsch hat wie man selbst usw. Die Gefahr nimmt man erst wahr, wenn man weiß wie es ist wenns schief geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DerBelz« (12. August 2013, 11:43)

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Montag, 12. August 2013, 00:21

Fahrsicherheitstraining wie wir es in Österreich als Pflicht haben sollte man überall einführen.
Sicherlich werden die ein oder anderen Sagen es ist unnötig und sinnlos, mMn hats aber einen Sinn, nämlich den den Fahrer mit den Auto vertraut zu machen.
Nur die wenigstens wissen wie sich ihr Auto in welchen Situationen verhält, das kann man dort legal ausprobieren und erfahren. :richtig

Schilder auf Autos wären tabu, demnach hätte ich (2 Jahre) erst vor 4 Monaten das Schild abnehmen können nach (Damals) über insgesamt 130.000km auf 3 verschiedenen Autos, jetzt sinds schon knappe 150.000km inkl. Motorrad, also Fahranfänger? Würd ich jetzt nicht grade behaupten. :pp

Leistungsbeschränkung wäre mMn aber durchaus sinnvoll, ich sehe es an unseren Praktikanten, der hat L17 gemacht, von Mammi und Pappi nen 330er Diesel E46 spendiert bekommen (3l, 6 Zylinder mit 184? PS), der Typ hat die Karre nie unter Kontrolle, wehe es kommt ne Kurve... Da wäre halt das Training sehr sinnvoll, dadurch sollte sich die Fähigkeit das Auto unter Kontrolle zu haben steigern (SOLLTE!!, Muss nicht...) :nick

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Montag, 12. August 2013, 00:39

Also ich denke das auch 90ps ohne hirn tötlich sein kann.weiss nicht wies in Deutschland aussieht.aber derzeit muss ich sagen das so 80% zwischen 17-20jahren bei uns nicht mal den alttag hinbekommen.wenn die besoffen oder unter drogen ins auto einstegen und das noch super finden und ihre freunde mit nehmen...was soll man da noch machen...kann man nur hoffen das keine 2.beteiligten verletzt werden...

:mitsuwww.mitsufreunde.at:mitsu

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Montag, 12. August 2013, 10:53

Wenn einet unter Stoff fährt, dann müsste der nicht xxx€ zahlen sondern 4 Wochenenden im Krankenwagen mitfahren und besoffene aus ihren Wracks schneiden.

Was passiert wenn der Grip aufhört wissen die meisten nur aus Fast und Furious und Ken Block Filmen und ganau dann gehts schief. Daher sollte grade die Schleuderplatte und die bewässerte Kurve geübt werden bis die Hände bluten.
Es ist zwar gut das ESP gibt, aber das verhindert leider auch das man sich damit beschäftigen muss. In ner alten Heckschleuder wird man sich damit beschäftigen und wird es lernen müssen. Mit dem Wissen würde auch im Winter keine 200 auf der AB gefahren werden usw.
Andererseits rettet es natürlich einigen Fahrern den Hals. Wogegen den lernfähigen Fahrern die Chance zum richtig lernen genommen wird.



@Daxy: der E46 330d hat 204PS knapp 400NM und ist absolut nix für Anfänger ohne Plan.
Genau das mein ich. Den Eltern gehört die Zurechnungsfähigkeit entzogen. :omg

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Montag, 12. August 2013, 10:56

Ein Pflicht-Fahrsicherheitstraining halte ich für den einzig gangbaren Weg. Es gibt keine bessere Möglichkeit, den Jungs zu zeigen, das sie Lichtjahre davon entfernt sind, Autofahren zu können. Das Training zeigt ihnen drastisch, welch schrecklichem Irrtum sie da aufsitzen.

Schilder am Fahrzeug bringen gar nix - außer, das nach Möglichkeiten gesucht wird, diesen öffentlichen Pranger loszuwerden (denn als nix anderes werden die Fahranfänger das empfinden). Eine Leistungsbegrenzung bei PKW halte ich auch für wenig sinnvoll. Es ist scheißegal, ob man mit 45 oder 270 PS auf 130 beschleunigt und dann in den Baum kracht.

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Montag, 12. August 2013, 11:54

Ich behaupte von mir recht gut fahren zu können seit Erwerb meines Führerscheins. Aber sei dir sicher, mit 18Jahren und über 200PS, wäre auch ich heute nicht mehr hier. Von wegen auf 130 beschleunigen, da liegt gerade mal der dritte Gang an. Mit 18 muss es immer und überall das maximum sein. Es macht sehr wohl nen riesen Unterschied.
Um im Corsa zu rasen muss das Pedal fest am Boden bleiben und alles passiert bewusster. Die Kiste wankt respekteinflösend in der Kurve und wenn der Grip nachlässt, dann untersteuert es ein wenig, Gas weg und man hat wieder Grip. Beim +200PS Auto liegt man in der Kurve bei viel höheren Geschwindigkeiten noch wie ein Brett. Noch bisschen schneller, bisschen schneller und dann kommt das Heck vom allerfeinsten wie auf der Schleuderplatte. Dann ist es nicht wie beim Corsa mit Gas weg nehmen getan. Dann brauchs das richtige Gegenlenken mit der richtigen Menge Gas und die Pendelbewegung muss man auch verhindern. Wie soll das ein Anfänger managen? Geht gar nicht.
Das seh ich schon als derben Unterschied.

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Montag, 12. August 2013, 18:20

Der Unterschied ist, das heutzutage faktisch alle Autos ein Untersteuern zeigen, ein Übersteuern ist die absolute Ausnahme. Nicht zuletzt, weil auch "Otto Normalfahrer" mit einem ausbrechenden Heck völlig überfordert ist.

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Montag, 12. August 2013, 19:13

Der Unterschied ist, das heutzutage faktisch alle Autos ein Untersteuern zeigen, ein Übersteuern ist die absolute Ausnahme. Nicht zuletzt, weil auch "Otto Normalfahrer" mit einem ausbrechenden Heck völlig überfordert ist.

Und du meinst mit Untersteuern nicht?

Der Grund ist ein anderer: Nach vorne ist schlicht mehr Knautschzone als seitlich vorhanden. Daher soll eher ein Frontaufprall als ein seitlicher Aufprall passieren. ;)

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Montag, 12. August 2013, 19:51

Untersteuern tun heutige sportliche Wagen nur bei statischer Kurvenfahrt. (Also wenn man im Kreisel die Geschwindigkeit steigert) Wenn man mit RWD grob mit dem Gaspedal umgeht und einlenkt kommt das Heck. Da kann man vorne die Stabis so hart machen wie man will. (untersteuernd)
Ich finde aus Sicht von jemanden der Spaß mit dem Auto will als schlecht an, wenn das Auto untersteuert. Man könnte ruhig neutraler abstimmen, das ESP fängt eh alles erstmal auf.


@Brixton: Untersteuernd ist sehr wohl einfacher. Es hört auf wenn man vom Gas geht. Übersteuern erfordert bewusstes richtiges reagieren. Wenn man beim Übersteuern vom Gas geht, gibts Gegenpendler und Lastwechsel. Das führt u.U auch zu Überschlägen.
Die Begründung mit dem Einschlag beim Unfall stinmt aber auch.

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Montag, 12. August 2013, 20:21

Darüber lässt sich streiten. Untersteuern provoziert eigentlich meistens ein Bremsen und noch stärkeres Einlenken...das macht es schlimmer. Jemand der so was noch nie hatte, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht einfach nur vom Gas gehen. ;)

Aber warum auch immer und eigentlich egal ob man den Baum sieht oder hört...wenn man beides schon mal kontrolliert ausprobiert hat, dann ist das immer besser. :nick

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Montag, 12. August 2013, 20:25

Genau, egal wie die Kiste reagiert, man sollte es in kontrollierter Umgebung schonmal erlebt haben bevor es das erste mal im Straßenverkehr passiert.

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Mittwoch, 14. August 2013, 12:45

@Belz: Da muss ich dir recht geben, so ein Auto ist absolut nix für Fahranfänger, aber jeder wie er selber mag, 204PS, 400nm und Heckschleuder als Fahranfänger ist mMn einfach nur :omg :omg :omg :gugg :gugg

Der wird ja min. 1 Jahr und 50.000km brauchen damit er sich an die Kiste halbwegs gewöhnt und weiß wie sie reagiert, das nächste Problem kommt eben auch dann wenn was vorzeitig passiert womit man nicht rechnet, so ein Auto ist ja nicht grade leicht wieder auf die richtige Spur zu bekommen, mir hat in meiner Anfangszeit 1 mal das ESP richtig den A*sch gerettet, bin zu schnell bei nässe um ne Kurve, da gings nurmehr gradaus weiter Richtung Leitplanke, das Untersteuern kriegt das ESP wunderbar hin, bei Übersteuern (stark) denke ich hat das ESP auch so seine Probleme, wenns dann auch plötzlich passiert ists vorbei, da ist nix mehr mit Elektronikhelfer.
Aber da sowas ja nicht gesetzlich geregelt ist kann man ja nur mitn Kopf schütteln welche Eltern ihren Sohn so ein Auto kaufen, bis 150 PS find ichs noch ok (bei gewissen Gewicht natürlich), alles drüber ist mMn kein geeignetes Anfängerauto mehr, wenigstens bisschen was Erfahrung sollte man mitbringen...

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Mittwoch, 14. August 2013, 13:28

Ich glaube nicht, das das ESP dir den Hals gerettet hat. Tatsächlich war das ESP bereits am Ende seiner Möglichkeiten angekommen, als der Wagen nur noch geradeaus fuhr - es hat schon im Vorfeld längst angefangen zu korrigieren.

ESP schiebt den "fühlbaren" Grenzbereich weiter "nach draußen", dafür setzt dann der Abflug in die Botanik umso abrupter ein. Mit Elektronik kann man die Physik nicht überwinden, der "Point of no return" bleibt derselbe - nur ohne ESP merkt man früher, das man diesem Punkt näher kommt.

Ich hoffe, irgendwer begreift, was ich sagen will :TT

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