Beiträge von Pro Logic

November 2021-Gewinne ein Eclipse Cross-Paket - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.

    Weg mit den Geldgeschenken für Elektro-Panzer !


    Der designierte Verkehrsminister will Autofahrer entlasten. Darauf sollte man nicht hoffen. Aber wenn Benzin schon nicht wesentlich billiger wird, müssen wenigstens die bislang reich beschenkten Elektromobilisten ihr grünes Schwarzfahren beenden.

    So einen Satz haben Autofahrer in Deutschland lange nicht mehr gehört: "Mobilität muss bezahlbar bleiben und darf nicht zum Luxus werden", sagt der designierte Verkehrsminister der Ampel, Volker Wissing (FDP). Zuletzt kannten Deutschlands Autofahrer ja nur Blut, Schweiß und Tränen - vor allem an der Zapfsäule: Der Liter Super kostete zeitweise zwei Euro, und die Hauptverantwortung für den extrem kletternden Benzinpreis trägt der Staat mit seinem ultratiefen Steuer-Griff in unser Portemonnaie .

    Autofahren wird wohl nicht viel billiger werden

    Nun ist - ziemlich überraschend - kein Grüner als Verkehrsminister vorgesehen, sondern ein FDP-Mann. Für die Fahrt

    in den Abgrund eines grünen Anti-Auto-Landes voller Pop-Up-Radwege und Tempolimits gibt es also eine Art liberale Leitplanke, die das Schlimmste verhindern könnte.Dass Autofahren wirklich deutlich billiger wird, ist aber eher unwahrscheinlich, denn die Grünen, die das Wirtschaftsministerium in eine Art Klima-Ministerium mit wirtschaftlichem Antlitz verwandeln wollen, werden die festgelegte regelmäßige Erhöhung der CO2-Steuer wohl kaum zurückdrehen. Die Zeiten am Steuer bleiben also hart und beim Tanken kein Auge trocken.

    Wir wuppen mal eben 15 Millionen E-Autos

    Nach echter Planwirtschaft müffelt die Ansage im Koalitionsvertrag, spätestens 2030 mindestens 15 Millionen Elektroautos auf der Straße haben zu wollen. Das macht rund 1,8 neue Stromer pro Jahr. Geht man von durchschnittlich drei Millionen Neuzulassungen in Deutschland pro Jahr aus, davon 600.000 Elektrofahrzeugen (aktuelle Prognose für 2021), müssen also künftig noch 1,2 Millionen Stromer dazukommen. Jedes Jahr, versteht sich. Betankt werden sollen die alle mit Ökostrom.


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    Verkehrsminister in spe Volker Wissing und Wirtschaftsklimaminister (oder heißt es Klimawirtschaftsminister?) Robert Habeck müssen jetzt nur noch eine Art Super-Maschine erfinden, die täglich Windräder in jeden Vorgarten setzt - hierzu empfehle ich den Dokumentarfilm "End of Landschaft" als kleinen Ausblick auf Ihr künftiges Panorama vor dem Fenster- und gleichzeitig Ladesäulen am Fließband produziert. Immer in der Hoffnung, dass der nötige Strombedarf durch den Parallelausstieg aus der Kernkraft (ab 2022) und der Kohle (spätestens 2030) schon irgendwie gewuppt wird. Eigentlich müsste da Annalena Baerbock mit einem ihrer genialen Physik-Überwindungs-Tipps aushelfen ("Das Netz ist der Speicher"), aber die hat sich ja ins Außenministerium verabschiedet und kann sich das Drama dann von weiter weg anschauen.

    Die Hintertür: Neue Klima-Kraftstoffe

    Wenn Sie jetzt sagen "Das kann doch gar nicht funktionieren", haben Sie erstens natürlich recht, müssen zweitens aber auch einen entscheidenden Satz im Koalitionsvertrag bedenken, den viele übersehen: "Außerhalb des bestehenden Systems der Flottengrenzwerte setzen wir uns dafür ein, dass nachweisbar nur mit E-Fuels betankbare Fahrzeuge neu zugelassen werden können."

    Dieser Satz ist ein Quell der Hoffnung für alle Autofahrer, die nicht von der E-Mobilität überzeugt sind - und das ist immer noch die große Mehrheit - denn er bedeutet nichts anderes als: Auch nach dem angepeilten Verbrenner-Aus im Jahr 2035 dürften die Hersteller weiter Benzin- oder Dieselautos anbieten, vorausgesetzt, dass diese mit synthetischen Kraftstoffen fahren. Denn die sind in der Öko-Bilanz idealerweise CO2-neutral. Diese Hintertür dürfte sperrangelweit offenstehen, falls die angepeilten Elektro-Ziele dann eben doch nicht erreicht werden. Fast ein bisschen beruhigend, dass die Ampel-Koalitionäre die Realität nicht ganz ausblenden.

    Stellt endlich die Subventionen für Elektro-Panzer ein !

    Das alles ist aber auch nicht viel wert, wenn die Ampel nicht endlich den längst überfälligen Schritt unternimmt, die einseitige Förderung des Elektroautos einzustellen. Denn die kostet uns Steuerzahler pro Fahrzeug bis zu 20.000 Euro, wie jüngst eine Studie der Deutschen Bank berechnete . Tatsächlich fährt die "grüne" Technik E-Mobilität immer noch "schwarz". Das wird nicht nur ein zunehmendes Gerechtigkeitsproblem für die Nicht-Elektrofahrer, sondern auch eins für den Staatshaushalt. Denn wie lange will der als Finanzminister gehandelte Christian Lindner zusehen, wie eine schnell wachsende Zahl von dicken Elektro-SUV zwar Straßen und öffentliche Ladestationen nutzt, ihre Fahrer aber keinen Beitrag dazu leisten?

    Da ist es ein fatales Signal, dass die Ampel die Elektro-Subventionen noch bis mindestens 2022 fortführen will und sich eine weitere Verlängerung bis 2025 offenhält. Denn die E-Mobilität - so hören wir es tagaus, tagein - ist doch angeblich die überlegene Technologie. Das muss sie dann aber auch unter Beweis stellen, ohne dass es einer dauernden Marktverzerrung über Subventionen bedarf.


    Arcor.de

    Riesige Klimaschutzlücke
    Behörde legt Maßnahmen-Liste für Verkehrswende vor - die Pläne haben es in sich


    Im Verkehrsbereich klafft aus Sicht des Umweltbundesamts eine riesige Klimaschutzlücke. Die Behörde legt eine lange Liste mit Reformvorschlägen vor - die es mitten in den Koalitionsverhandlungen in sich haben.

    Das Umweltbundesamt hat sich für einschneidende Maßnahmen ausgesprochen, um Klimaziele im Verkehr zu erreichen - darunter steigende Spritpreise durch einen höheren CO2-Preis. Im Gegenzug solle es einen Ausgleich geben. Außerdem müsse die Pendlerpauschale abgeschafft, ein Tempolimit und eher langfristig

    eine Pkw-Maut eingeführt werden. Der Autofahrerclub ADAC reagierte empört auf die Vorschläge, die geschäftsführende Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ging auf Distanz zum Umweltbundesamt.

    Umweltbundesamt: "Verkehr steuert in die falsche Richtung"

    "Der Verkehr steuert beim Klimaschutz in die falsche Richtung", sagte der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, der Deutschen Presse-Agentur. "Ohne massive Anstrengungen auch dort wird es insgesamt nichts mit dem Klimaschutz." Es seien im Verkehrssektor viel wirkungsvollere Maßnahmen

    notwendig.


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    Verkehr sei einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland - und der Verkehrssektor der einzige Bereich, der seine Treibhausgas-Emissionen gegenüber 1990 nicht gemindert habe. "Was noch schlimmer ist: Wir werden auch die selbst gesetzten Ziele aus dem Klimaschutzgesetz bis 2030 im Verkehrssektor deutlich verfehlen, wenn wir nicht massiv nachsteuern", so Messner. "Mit den aktuell

    beschlossenen Maßnahmen landen wir im Jahr 2025 bei 28 Millionen Tonnen zu viel und liegen im Jahr 2030 sogar 41 Millionen über den gesetzlichen Zielen."

    Sinnvoll, CO2-Preis weiter zu erhöhen

    Diese riesige Lücke könne aber geschlossen werden. Das Umweltbundesamt legte dazu umfassende

    Reformvorschläge vor. So sollte der CO2-Preis ab 2022 im Vergleich zur bisherigen Planung mindestens verdoppelt werden. Das würde deutlich steigende Benzin- und Dieselpreise bedeuten.

    "Auch wenn die Spritpreise derzeit sehr hoch sind, sagen die Preise für Benzin und Diesel nicht die ökologische Wahrheit", erklärte Messner. "Aus Klima- und Umweltschutzsicht ist es sinnvoll, den CO2-Preis weiter zu erhöhen. Und das ist auch sozialverträglich möglich, wenn der Staat die zusätzlichen Einnahmen aus der CO2-Bepreisung nutzt, um die EEG-Umlage deutlich zu senken und gleichzeitig klimaverträgliche Antriebstechnologien zu fördern."

    ADAC: "Überbietungswettbewerb" gefährdet Akzeptanz

    Messner sagte weiter: "Mir ist bewusst, dass die aktuellen Spritpreise an den Tankstellen viele davon abschrecken, diese Diskussionen zu führen. Wir müssen uns aber ehrlich machen und alle Optionen diskutieren. Dabei gehören steigende CO2-Preise und Rückzahlungen an die Bürgerinnen und Bürger zusammen."

    Der ADAC äußerte scharfe Kritik. Durch einen ständigen "Überbietungswettbewerb" würde die Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen gefährdet, erklärte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand am Donnerstag. "Derart massive Preissignale treffen die Bevölkerung zu einem Zeitpunkt, an dem sie teilweise bereits an der Belastungsgrenze sind und Alternativen schlichtweg nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen." Denn der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der Ladeinfrastruktur für E-Autos komme nur langsam voran. Außerdem stiegen die Energiepreise marktbedingt auf neue Höchststände: "Dennoch will das Umweltbundesamt die Verbraucher mit einer Abgabenorgie zusätzlich belasten."

    Dieselprivileg soll ab 2023 schrittweise abgeschafft

    Ministerin Schulze reagierte zurückhaltend auf die Vorschläge der Behörde, die zum Geschäftsbereich des Umweltministeriums gehört. "SPD, Grüne und FDP bekommen zurzeit von allen Seiten gut gemeinte Ratschläge, was zu tun sei", sagte die SPD-Politikerin. "Es ist jetzt Sache der Parteien, den Koalitionsvertrag für diese Regierung auszuhandeln. Klar ist: Wir wollen gemeinsam beim Klimaschutz mehr Tempo machen."

    Zu den Vorschlägen des Umweltbundesamtes gehören neben einem höheren CO2-Preis noch andere umstrittene Punkte: Das sogenannte Dieselprivileg solle ab 2023 schrittweise abgeschafft werden - bisher wird Diesel geringer besteuert als Benzin. Die steuerliche "Subventionierung" von Dienstwagen solle ab 2022 schrittweise abgebaut und ein generelles Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf Autobahnen eingeführt werden. Einem Tempolimit haben SPD, Grünen und FDP bereits eine Absage erteilt, mit den Liberalen ist das nicht zu machen.

    Ab 2027 soll Pendlerpauschale abgeschafft werden

    Heftig umstritten sein dürfte auch der Vorschlag des Umweltbundesamts, ab 2027 die Pendlerpauschale abzuschaffen. Sie setze Fehlanreize für den Klimaschutz, so die Behörde. Die Pauschale unterstütze den Trend zu langen Arbeitswegen. Zugleich würden Arbeitswege überdurchschnittlich häufig in Pkw mit nur einem Insassen zurückgelegt. Um soziale Härten abzufedern, sollten Wegekosten in Härtefällen bei der Einkommenssteuer berücksichtigt werden.

    "Natürlich wird man uns wieder vorwerfen, den üblichen "Giftschrank" aufzumachen", sagte Messner. Es ist aber die bittere Wahrheit, dass wir im Verkehrssektor viel Zeit verloren haben und daher nun viele Stellschrauben gleichzeitig bewegen müssen, damit die Klimawende noch gelingt."

    Rückkehr der Pkw-Maut als größter Beitrag zur Straßenfinanzierung

    Damit mehr Menschen vom Auto auf andere Verkehrsmittel umsteigen, müssten der ÖPNV, der Radverkehr und die Schiene mit zusätzlichen Milliarden Euro massiv ausgebaut werden. Ab etwa 2030 solle auch eine Pkw-Maut auf allen Straßen eingeführt werden. "Eine fahrleistungsabhängige Pkw-Maut setzt Anreize, Autofahrten zu verkürzen oder ganz einzusparen oder stattdessen auf klimafreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen", heißt es im Papier. Eine Pkw-Maut würde künftig den größten Beitrag zur Straßenfinanzierung leisten. Dies sei auch nötig, weil eine zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs zu sinkenden Einnahmen durch die Energiesteuer führe. Die Einführung einer Pkw-Maut in Deutschland war 2019 vom Europäischen Gerichtshof gestoppt worden.


    Redaktionsnetzwerk Deutschland


    Seltsame Kfz-Kennzeichen - Hätten Sie das gewusst?
    Darum fährt die Bundeswehr mit Y-Kennzeichen


    Die Fahrzeuge der deutschen Streitkräfte sind durch ein Y auf dem Nummernschild klar als solche gekennzeichnet. Doch nur wenige wissen, wofür dieser Buchstabe überhaupt steht. Wir sagen Ihnen, was das Kürzel bedeutet und wer die Buchstabenkombi BW besetzt hat.

    Nummernschilder der Bundeswehr unterscheiden sich gleich in mehreren Punkten von den zivilen Kennzeichen: Anders als diese sind die Y-Kennzeichen nicht reflektierend und auch in einer anderen Schriftart ausgeführt. Für das Y gibt es einen trivialen, aber kuriosen Grund. Als die Bundeswehr im Jahr 1955 gegründet wurde, wollte man ein einfaches Kennzeichen für alle Fahrzeuge schaffen, schreibt der ADAC dazu.

    Allerdings waren sinnvolle Kürzel wie BW für Bundeswehr sowie alle Buchstaben des Alphabets mit Ausnahme von X und Y bereits vergeben. Deshalb entschied sich der damalige Brigadegeneral Kurt Vogel eben für das Y.


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    Das Kennzeichenkürzel BW, das für die Bundeswehr sehr passend wäre, ist auch vergeben, aber sehr viel seltener zu sehen als das Y-Kennzeichen. Es steht nicht für eine Stadt oder einen Kreis, sondern für Bundes-Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Die Dienst-Kraftfahrzeuge dieser Behörde werden bundesweit dadurch gekennzeichnet.

    Die
    Zahlen nach dem Y geben Aufschluss über Funktion. Die Bundeswehr-Kennzeichen haben nach dem Y einen Bindestrich und zumeist sechs Kennzahlen, die frei und unabhängig von Truppenteil oder Fahrzeugart zugeteilt werden. Bundeswehr-Fahrzeuge, die in den USA erworben wurden, haben nach dem Y lediglich drei Kennzahlen. Inspekteure von Heer, Marine und Luftwaffe haben sogar nur eine Nummer - der Generalinspekteur der Bundeswehr ist etwa mit dem Kennzeichen "Y - 1" unterwegs.

    Und wofür steht das Autokennzeichen X? Auch das X ist bereits belegt und macht Fahrzeuge der NATO kenntlich. Die Dienstfahrzeuge von internationalen Hauptquartieren in Deutschland sind durch diesen Buchstaben erkennbar. In freier Wildbahn sind die X-Nummern allerdings nur mit Glück zu sehen: Lediglich etwa 100 Fahrzeuge sind hierzulande mit dem "X" auf dem Kennzeichen unterwegs.

    Die Zahl der Elektro-Fahrzeuge steigt übrigens bei der Bundeswehr laut Thomas Silberhorn stetig an. Silberhorn ist parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung. Der Geschäftsbereich des Ministeriums verfügte im Sommer 2021 über einen Bestand von 567 elektrisch betriebenen Fahrzeugen, heißt es. Bei über 11.500 ungepanzerten Fahrzeuge ist das natürlich noch ein verschwindend geringer Prozentsatz (5%)

    Freenet.de


    Die App macht deutlich, wie weit der Bund bei der Digitalisierung hinterher hinkt.
    Was soll die App am Ende können, was andere Dienste nicht schon seit Jahren bieten.
    Wahrscheinlich ist es am Ende sowieso nur ein weiterer Dienst der Bewegungsprofile erstellt und Nutzerdaten sammelt.