Beiträge von Ned

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    Mag sein, dass in anderen Ländern sowas passiert, aber in Deutschland gibt es strenge Richtlinien seit 2017, die das Recycling oder die Entsorgung von GFK-Rotorblättern regelt.

    Recycling: Wie werden Rotorblätter entsorgt?

    Was geschieht mit ausgedienten Windenergieanlagen? Viele Anlagen der ersten Generation nähern sich demnächst dem Ende ihrer Förder- und Betriebszeit. Werden sie abgebaut, lassen sich viele Teile wiederverwerten. Bei Rotorblättern ist das nicht ganz einfach. Ein Hintergrundpapier des Bundesverbandes Windenergie erläutert die technischen Möglichkeiten zum Recycling von Windradflügeln.

    Mehr als 28.000 Windkraftanlagen sind derzeit bundesweit im Landesinneren und in der Nord- und Ostsee im Einsatz. Darunter sind viele Anlagen der ersten Generation, die demnächst das Ende ihrer Betriebszeit erreichen oder aus der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen. Werden ältere Anlagen der früheren Baureihen stillgelegt oder im Zuge von Repoweringmaßnahmen durch größere, leistungsstärkere Anlagen ersetzt, findet ein Teil der ausgemusterten Gebrauchten auf dem internationalen Zweitmarkt ein zweites Dasein. Die übrigen dauerhaft stillgelegten Anlagen müssen nach dem Ende ihrer Dienstzeit entsorgt werden. Dazu sind die Betreiber von Windenergieanlagen baurechtlich verpflichtet.

    Vielfach können einzelne ausrangierte, technisch einwandfreie Bauteile verkauft werden. Die übrigen Anlagenteile werden dann entsorgt und wiederverwertet. Ein Großteil der Materialien, die in einer Windenergieanlage verbaut werden, wie Kupfer aus den Kabeln, Stahl aus den Türmen und Beton aus dem Fundament, kann recycelt werden. „Für fast alle, in einer Windenergieanlage verwendeten Materialien existieren geeignete Entsorgungswege“, sagt Elisa Seiler vom Fraunhofer Institut für Chemische Technologie (ICT), „wodurch eine Recyclingquote von 80 bis 90 Prozent erreicht werden kann.“ Eine Ausnahme bildet die Entsorgung der großen Rotorblätter.

    Sie werden aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen hergestellt, meistens Epoxidharz mit eingebetteten Glasfasern (GFK). Teils wird auch kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) verwendet. Weil sich die Hybridwerkstoffe durch den Materialmix als Verbund besonders gut an die jeweiligen Anforderungen anpassen lassen, werden sie in den letzten Jahren immer häufiger genutzt. Aufgrund ihrer Eigenschaften wie hohe Festigkeit, Flexibilität und leichte Verarbeitung in der Produktion sind solche faserverstärkten Verbundwerkstoffe vielseitig einsetzbar. Vor allem im Schiffsbau, aber auch in der Automobilindustrie und auch bei der Rotorblattherstellung kommen sie zum Einsatz. Bei älteren Baureihen ist ein einzelner Rotorflügel bis zu 45 Meter lang und wiegt 9 bis 12 Tonnen. Bei jüngeren Anlagen sind die Flügel noch länger und schwerer. Um sie leichter und widerstandsfähiger zu machen, werden im Rotorblattbau auch Füllstoffe wie Holz oder Kunststoffschaum in Sandwichbauweise verbaut.


    Was sie stabil macht, begrenzt jedoch ihre Wiederverwertungsmöglichkeiten. Denn die einzelnen Stoffe lassen sich, durch das Harz fest verklebt, nur mit viel Energieeinsatz wieder trennen. Ein Hintergrundpapier des Bundesverbandes Windenergie erläutert die technischen Möglichkeiten der thermischen Verbrennung und die Entwicklungswege zur Rückgewinnung der eingesetzten Rohstoffe, die die Forschung derzeit unternimmt, damit auch für Rotorblätter ein umweltgerechter und geschlossener Verwertungskreislauf entsteht.

    Weil seit 2005 die Deponierung von GFK-Abfällen gesetzlich verboten ist, kommt eine Lagerung des Materials nicht in Frage. Rotorblätter werden deshalb geschreddert und darin enthaltene Metallreste abgeschieden. Die übrigen Abfälle werden bislang als Brennstoff und Sandsubstitut in der Zementindustrie thermisch eingesetzt oder in konventionellen Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Allerdings geht das wegen der Struktur der Glasfaser und der komplexen chemischen Reaktionen im Verbrennungsprozess, die die Filter und Verbrennungslinien belasten, nur in kleinen Mengen. Ein Unternehmen in Bremen hat unterdessen eine alternative Lösung entwickelt und vor zwei Jahren auf den Markt gebracht: Die Verbundstoffe ausgedienter Rotorblätter werden durch ein spezielles Verfahren zu einem Ersatzbrennstoff weiterverarbeitet. Dafür wird das Material zerspant und mit sogenannten Spuckstoffen, Reststoffen aus der Papierproduktion, vermischt. In weiteren Verarbeitungsstufen wird das Material weiter aufbereitet und darin noch befindliche Fremdstoffe abgeschieden. Das Endprodukt eignet sich schließlich sowohl als Energielieferant als auch als Substitut für Rohmaterialien. Zum Einsatz kommt es zum Beispiel in der Zementproduktion, beispielsweise zur Herstellung von Klinkersteinen. Dieses Verfahren zur Wiederaufbereitung von GFK-Abfällen ist im letzten Jahr mit dem Umweltpreis GreenTec Award 2017 ausgezeichnet worden. Was früher mal ein Windradflügel war, findet dann eine neue Verwendung beim Hausbau.Unterdessen forschen Wissenschaftler an verschiedenen Instituten wie zum Beispiel beim Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Baden-Württemberg daran, die in einem Rotorblatt verbauten Hybridwerkstoffe zu zerlegen und in unterschiedliche Bestandteile zu trennen. Ziel der Forschungsbemühungen ist es, die in den Verbundstoffen enthaltenen Sekundärrohstoffe zurückzugewinnen und so ihre Wiederverwertung zu ermöglichen. Zudem wird auch an der Entwicklung neuer Materialien für Herstellung und Zusammensetzung von Rotorblättern geforscht – auch im Hinblick auf ihre Recyclingfähigkeit.


    https://www.energieagentur.nrw…W2KEZkTUqXAGqFZOMlOA9gE-4

    Das Fahrzeug ist Entwicklungsstand 2010. Etwas wurde nachgebessert, aber nicht viel. Gib 3000 EUR mehr aus und hol den Eclipse Cross. Der ist den Mitbewerbern technisch eher gewachsen.

    Der ASX ist wie der Galant EA0 ein altes Auto mit frischem Blechkleid.

    Der verkauft sich nur über das Aussehen.

    Die Freigabe für die von SAP und der deutschen Telekom entwickelte Corona-TrackingApp wurde von Apple und Google am vergangenen Freitag erteilt. Ging am Wochenende durch alle Nachrichten.

    Der Launch der App ist nach aktuellem Stand für den 1.Juli geplant. Deshalb will die Bundesregierung die Corona-Beschrankungen auch noch bis 5.Juli verlängern.

    Wenn mit dem neuen IOS da jetzt schon was drauf ist, wird das entweder ne BETA sein oder nicht die deutsche von der Regierung zertifizierte APP sein.

    Das Beispiel BMW macht deutlich, was in diesem Land schief läuft, vor allem auch bei der Corona Krise. Diejenigen, die eh schon vor Geld stinken, kriegen noch mehr in den Hals geschmissen.


    Neben Adidas, Deichmann und H&M, die sich im Zuge der Krise als ziemlich skrupellos und unsolidarisch erwiesen, ist nun auch BMW bei mir voll unten durch. Ich werde nie wieder in ein Auto dieser Marke steigen. Auch nicht als Taxi oder Mitfahrer bei Freunden.

    Sicher dass es da um BMW geht ? Kann da keinen Zusammenhang herstellen.

    Wo habe ich sowas ähnliches nur zuletzt schon mal gehört ?

    Achja ich erinnere mich - Anna-Lena Berbock, die Chefin der Grünen hat im Bundestag am 14. Mai 2020 fast 1:1 das gleiche gesagt. Ein Schelm wer jetzt nicht gleich wieder Grün-ideologische Zusammenhänge erkennt :

    O-Ton Anna-Lena Berbock in ihrer Rede :

    Kinder dürfen nicht in die Schule, nicht an ihre Orte, am Baumarkt stehen Schilder „Lassen Sie Ihre Kinder bitte draußen“. Was löst das für Gefühle aus? Was bedeutet das für unsere Demokratie, wenn bei dieser Generation das Vertrauen in die Politik beschädigt wird? Natürlich mussten Kitas und Schulen am Anfang geschlossen werden. Aber es kann jetzt nicht einfach so weiter gehen. Der zerbrechlichste Bereich kann nicht der Bereich sein, der als letztes wieder zu einer neuen Normalität zurückkehrt. Der zerbrechlichste Bereich muss der Bereich sein, wo der Staat alles dafür tut, dass die Rechte eingehalten werden. Sonst gehen Familien kaputt. Sonst zerbrechen Kinder. Das erleben wir alle an den Rückmeldungen, die wir tagtäglich bekommen.

    Deswegen müssen wir den Schutz und die besondere Perspektive von Kindern in den bundesweiten Pandemieplan aufnehmen und damit die Bedürfnisse der Kinder von Anfang an konsequent mitdenken. Wir brauchen ein Gerechtigkeitspaket für faire Bildungschancen, um Kindern aus finanziell benachteiligten Familien umfassende Teilhabe und Unterstützung in der Krise zu gewährleisten; wir müssen sicherstellen, dass kein Kind von digitalem Lernen ausgeschlossen wird; und wir müssen eine zeitnahe Öffnung der Kitas und Kindertagespflegestellen anstreben.

    Weitere Zeichnungen

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    Mit 10,3 Millionen Masken landet die Antonow in Leipzig

    Ukrainische Antonow-Frachtflugzeuge sind weltweit im Corona-Schutzeinsatz. So lässt jetzt etwa die Bundeswehr gut 25 Millionen Masken einfliegen. Auch Frankreich, Polen und sogar die USA sind das Ziel der riesigen Transporter.

    Als das Mega-Transportflugzeug An-225 vor gut 30 Jahren zum ersten Mal abhob, dachte niemand daran, dass es eines Tages im Kampf gegen eine Virus-Pandemie zum Einsatz kommen würde. Das in der Ex-Sowjetunion entwickelte Transportflugzeug transportierte bereits die Raumfähre Buran, Panzer oder tonnenschwere Gasturbinen.

    Doch jetzt landet das vom ukrainischen Hersteller Antonow gebaute weltgrößte und schwerste Transportflugzeug erstmals beladen mit 10,3 Millionen Gesichtsmasken auf dem Flughafen Leipzig-Halle.

    Die Ankunft des Flugzeugs mit sechs Triebwerken und 88 Metern Spannweite ist für den frühen Montag geplant. Es ist ein Flug im Auftrag der Bundeswehr. Daher wird auch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vor Ort sein, wenn der Mega-Flieger aufsetzt. In insgesamt drei Flügen sollen Antonow-Frachtflugzeuge gut 25 Millionen Gesichtsmasken aus China einfliegen.

    Dabei kommt einmal das Mega-Modell An-225 und zweimal die etwas kleinere An-124 zum Einsatz, letztere mit 8,3 sowie 6,6 Millionen Masken im Frachtraum, die in Shanghai abfliegen. Wie ein Bundeswehrsprecher auf Anfrage sagte, werden in der An-225 etwa 613 Kubikmeter des Frachtraums benötigt. Es ist eine Mission, bei der es um ein riesiges Volumen, aber nicht um ein Riesengewicht geht.

    Die Bundeswehr nutzt zum Transport ihre Zugriffsrechte auf die Antonow-Frachter im Rahmen des sogenannten SALIS-Vertrages. Dieses „Strategic Airlift International Solution“-Abkommen sichert seit 2006 einigen Nato-Staaten Frachtraum für übergroße und schwere Fracht, die schnell zu transportieren ist.

    Auch Hilfsflüge in die USA geplant

    Bei der Vertragsunterzeichnung standen Militärtransporte im Zentrum der Überlegungen, etwa für Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die Flüge werden den Angaben zufolge über die ukrainische Antonow Logistic SALIS GmbH mit der Fluggesellschaft Antonow Airlines durchgeführt. Für das Riesenmodell An-225 ist der Flug nach Deutschland nicht der erste Transport im Rahmen der Corona-Pandemie. Das Flugzeug, das auch „Mrija“ genannt wird, was übersetzt „Traum“ bedeutet, hatte nach einer 18-monatigen Generalüberholung erst jüngst wieder seinen Betrieb aufgenommen und dabei sieben Millionen Schutzmasken aus China nach Polen und Frankreich transportiert. Am 23. April wurden auch 100 Tonnen Corona-Schutz aus China in die Ukraine geflogen.

    Antonow-Modelle mit Corona-Schutz landen bereits auch in den USA. Seit dem 22. April fliegen die etwas kleineren An-124 US-Großstädte an. Nach Angaben des ukrainischen Flugzeugherstellers ist im Mai auch ein Flug des Mega-Transporters An-225 in die USA geplant. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zu den Flügen, dass er darauf stolz sei, „die Position der Ukraine in der Welt zu verändern“. Wörtlich: „Wir bitten nicht nur um etwas, wir helfen auch anderen Ländern.“

    Luftbrücke von China nach Europa

    Für die Ukraine und Antonow hat der Megaflieger An-225 großen Symbolcharakter. Das bislang einzige flugfähige Modell hob 1988 erstmals ab. Von der Spannweite noch größer ist zwar die fliegende Raketenstartplattform des US-Unternehmens Stratolaunch. Dieses Modell mit ebenfalls sechs Triebwerken flog erstmals vor einem Jahr. Das aus Teilen von zwei Jumbojets zusammengebaute Stratolaunch-Modell hat aber keinen Frachtraum und ist auch nicht so schwer wie die Antonow An-225.Beim Transport von Gesichtsmasken aus China ist nicht nur die Bundeswehr als Auftraggeber für Antonow-Flüge engagiert. So landete beispielsweise Anfang April eine Lufthansa-Maschine mit acht Millionen Masken in München, darunter auch höherwertige OP- und FFP2-Masken. Die Lufthansa fliegt derzeit zweimal täglich mit modernen Airbus-A350-Langstreckenflugzeugen Corona-Schutzausrüstung ein.

    Insgesamt würden ab München vier A350-Passagierflugzeuge für den Transport der Schutzausrüstung eingesetzt und sechs weitere Flugzeuge vom Typ Airbus A330 von Frankfurt aus, heißt es bei der Airline. Auch der Flugzeughersteller Airbus hat in einer Art Luftbrücke bereits Millionen Masken aus China nach Europa geflogen.

    Der Bedarf an höherwertigen Gesichtsmasken und einfachem Mund-Nasen-Schutz wird von Experten allerdings auch auf mehrere Milliarden Stück veranschlagt, je nach Ausgestaltung der Tragepflicht. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet damit, dass in der Corona-Krise jährlich bis zu zwölf Milliarden Atemschutzmasken benötigt werden.


    Axel Springer Verlag, 28.April

    Die DTM hat sich zu weit von einer bezahlbaren Sportart entfernt. Sie ist zu elitär geworden und sieht sich selbst als zu besonders.
    Wenn ich hier schon wieder lese, dass man eine Premium-Rennserie bleiben will, obwohl nur noch eine Automarke dabei ist, dann ist das an Dekandenz und Snobismus nicht mehr zu überbieten.

    Und die hier gehören noch dazu

    schöne Bilderserie mit Ford Sierra 4x4 Cosworth