Beiträge von Louis Cyphre

MFF - Gewinnspiel "Gewinne ein Deutschland-Paket zum Republikgeburtstag!" - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.

    Dazu sagt die KI:

    Das Ablaufdatum wird im Wesentlichen durch den Verfall von drei Kernkomponenten bestimmt:

    1. Chemische Zersetzung des Feststoffantriebs (Rocket Motor)

    Moderne Abwehrraketen (wie für die Systeme Patriot oder IRIS-T) nutzen Feststofftreibstoff. Dieser Treibstoff enthält chemische Bindemittel.

    • Mit den Jahren wird dieser Stoff durch unaufhaltsame chemische Prozesse porös, brüchig oder nimmt Feuchtigkeit auf.
    • Wenn eine solche Rakete gezündet wird, brennt der Treibstoff nicht mehr gleichmäßig ab. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer unkontrollierten Drucksteigerung und die Rakete explodiert direkt beim Start in der Abschussrampe.

    2. Alterung des Sprengstoffes und der Zünder

    Der hochentwickelte Sprengkopf unterliegt ebenfalls dem Alterungsprozess. Sprengstoffe können mit der Zeit ausgasen, kristallisieren oder chemisch instabil werden. Dadurch reagieren sie entweder gar nicht mehr (Blindgänger) oder werden extrem erschütterungsempfindlich und explodieren zu früh. Auch die filigranen Zündmechanismen können korrodieren.

    3. Verschleiß von Batterien und Elektronik

    Abwehrraketen müssen innerhalb von Millisekunden einsatzbereit sein. Da sie im Lager nicht an das Stromnetz angeschlossen sind, besitzen sie spezielle Thermobatterien. Diese Batterien haben eine begrenzte Lebensdauer und können auslaufen oder an Leistung verlieren. Zudem altern die Platinen, Sensoren (z. B. Infrarot-Suchköpfe) und Lötstellen der Lenkelektronik.

    Was passiert, wenn das Datum erreicht ist?

    Wenn Raketen ihr Ablaufdatum erreichen, werden sie nicht automatisch verschrottet. Die Militärs haben zwei Optionen:

    • Das Verlängerungsprogramm (Recertification): Die Raketen werden stichprobenartig in Speziallabore gebracht und geröntgt. Werden die Treibstoffe und Batterien ausgetauscht („Refurbishment“), kann die Lebensdauer oft um weitere 5 bis 10 Jahre verlängert werden.
    • Der Einsatz im scharfen Konflikt: In der aktuellen geopolitischen Lage (z. B. im Ukraine-Krieg) fordern Politiker und Militärs gezielt die Abgabe von Raketen, deren Haltbarkeitsdatum bald abläuft. Für die Lagerung im eigenen Land sind sie den Armeen zu unsicher, im aktiven Kampfeinsatz vor Ort können sie jedoch oft noch sofort und effektiv verfeuert werden, bevor der chemische Verfall ein kritisches Niveau erreicht.

    Die Usa sind unter Trump unberechenbar geworden und ziehen sich tendenziell aus Europa zurück. Aktuell ist die Schlagkraft der Deutschen Armee ein Witz, daß da was getan werden muß ist offensichtlich und hat nichts mit den Drohnen zu tun.

    Im Übrigen: Um zu verhindern, daß die Regierung völlig unkontrolliert Beschuldigungen erhebt, gibt es in Deutschland gesetzlich verankerte Kontrollgremien wie z.B. das Parlamentarische Kontrollgremium:

    Die Abgeordneten dieses streng geheimen Ausschusses des Bundestages bekommen die echten, unzensierten Beweise und Geheimdienstberichte vorgelegt. Da dort auch Politiker der Opposition sitzen, ist sichergestellt, daß die Regierung die Beweise nicht einfach erfindet.

    Wenn die Opposition nach der Geheim-Sitzung schweigt bzw. die Einschätzung teilt, ist das ein starkes Signal, daß die Beweise solide sind.

    Allerdings ist es auch so, daß man mit einer detaillierten Beschreibung der Beweise meist auch preisgibt, wie man an sie gekommen ist, was dann mitunter für die Informanten tödlich endet ...

    Man kann bei einer solch heiklen Angelegenheit nicht ernsthaft erwarten, daß da alle Details offengelegt werden. Natürlich befeuert das dann bei einigen "Spezialisten" Verschwörungstheorien. Das läßt sich aber nicht vermeiden, wenn man auch zukünftig an solche Infos kommen will.

    Eine Sprengstoff-Drohne mit abgerissenem Zünder im Sicherheitsbereich neben einem Flugzeug zu platzieren ist noch relativ risikoarm. Aber eine ähnliche Drohne im Bereich der Startbahn in die Luft zu bringen ist ein ziemlich unkalkulierbares Risiko. Selbst wenn man dafür sorgt, daß die mitgeführte Sprengladung nicht detoniert, kann die Drohne immer noch in einem der Triebwerke landen und einen Absturz bewirken.

    Das kann ein Vogel sogar....ist das dann ein Russischer Vogel?......:Yp

    Wenn man den Verschwörungstheoretikern glaubt, dann ist das wahrscheinlich so. Tatsächlich arbeiten Vögel aber für niemanden außer sich selbst. Allerdings haben sie dabei manchmal Schwierigkeiten mit der menschengemachten modernen Technik.

    Also: ein unsinniger Vergleich.

    Die Ukraine hat bei der Drohne auch kein plausibles Motiv.


    In diesem Fall glaube ich auch nicht an die Ukrainer, sondern an den eigenen Geheimdienst.
    Denn kurze Zeit später steht plötzlich Geld zur Verfügung, um ein neues Zentrum für die
    Drohnenforschung aufzumachen.

    ...

    Ok, Organisationen wie der Verfassungsschutz stehen tatsächlich vor dem Problem, regelmäßig ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen zu müssen. Hat man sehr anschaulich gesehen bei der Razzia gegen die "Patriotische Union" Ende 2022. Da wurde das Gefahrenpotential dieser Gruppe stark übertrieben.

    Aber: es war nicht frei erfunden, nur aufgebauscht.

    Der Verfassungsschutz ist immer noch eine Behörde, da sind der kriminellen Kreativität Grenzen gesetzt.

    Eine Sprengstoff-Drohne mit abgerissenem Zünder im Sicherheitsbereich neben einem Flugzeug zu platzieren ist noch relativ risikoarm. Aber eine ähnliche Drohne im Bereich der Startbahn in die Luft zu bringen ist ein ziemlich unkalkulierbares Risiko. Selbst wenn man dafür sorgt, daß die mitgeführte Sprengladung nicht detoniert, kann die Drohne immer noch in einem der Triebwerke landen und einen Absturz bewirken.

    Also selbst wenn man dem Verfassungsschutz maximalen Egoismus unterstellt, ist das kein plausibles Szenario. Dazu kommt noch, daß wir im Zeitalter der Whistleblower leben. So einen Anschlag organisiert nicht eine Person alleine, da sind mehrere Experten beteiligt. Das Risiko, daß einer der Beteiligten anschließend den Finger hebt und sagt: "Herr Lehrer, ich weiß was !" ist viel zu groß.

    Gestern auf LinkedIn von einem deutschen Manager gepostet, für gut befunden und hiermit geklaut:

    ...

    Das ist aber nicht nur von den letzten Regierungen verursacht, sondern ist ein allgemeines Mentalitätsproblem der Deutschen in den letzten Jahrzehnten. Den Leuten geht es zu gut, sie haben keinen Hunger mehr und glauben, es könne ewig so weiter gehen.

    Sie übersehen dabei, daß Stillstand Rückschritt ist.

    Das wird aber noch eine Weile dauern und braucht krassere Defizite als den aktuell schlechten Internetausbau, damit die Leute das begreifen. Das werde ich - Jahrgang 1967 - wohl nicht mehr erleben.

    So erdrückend, wie bei der Sprengung der Pipeline die Beweislage in Richtung Ukraine zeigt, so erdrückend zeigt sie jetzt bei der Drohne in Richtung Rußland.

    Die Ukraine hat bei der Drohne auch kein plausibles Motiv. Einem kleinen PR-Gewinn stünde ein katastrophaler Schaden gegenüber, wenn die Ukraine als Urheber herauskommen würden. Dann würde die EU und wahrscheinlich auch die USA die Waffenlieferungen einstellen und das wäre dann das Ende der Ukraine.

    Bei der Drohne ist Rußland als Urheber aber schon die mit großem Abstand plausibelste Erklärung, da paßt alles ins Bild.

    Ob es klug ist, diese Erkenntnis gleich rauszuposaunen und Sanktionen zu verhängen ist wieder eine andere Frage. Angesichts der desolaten eigenen Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der Unberechenbarkeit der Usa wäre es sicher angebracht, sich nicht unnötig Feinde zu machen ...

    Naja - dann gibt es ja zumindest bezüglich seiner Fachkompetenz als Berater zu dem Thema keine Zweifel. Also eine klare Empfehlung für den Hollywood Thriller ... ;)

    Radios haben eine eingebaute Endstufe mit real 12 bis 15 Watt RMS pro Kanal (auch wenn die Prospektangaben oft von bis zu 50 Watt pro Kanal träumen)

    Mit dieser geringen Leistung kann man keine Berge versetzen. Maximalpegel und Druck im Bassbereich sind begrenzt.

    Momentan habe ich genau so eine Kombination verbaut: Serienradio (ein billiges Pioneer) und hochwertige Hertz Mille in den vorderen Türen. Im Vergleich zu den sehr schlechten Serienlautsprechern meines Select (ohne +) ist das eine gewaltige Verbesserung. Maximalpegel und maximaler Bumms im Bassbereich sind aber wie gesagt, begrenzt. Das ganze funktioniert auch nur dann ganz ordentlich, wenn die nachgerüsteten Lautsprecher einen guten Wirkungsgrad haben.

    Hinweis:
    Der Select+ der letzten Produktionsjahre hat ab Werk zwar auch 4 Lautsprecher verbaut wie die Select ohne +, aber diese Lautsprecher sind wesentlich besser als die vom Deutschen Importeur nachgerüsteten im Select ohne +.

    Mein Tip: wenn Du schon das Radio austauscht, dann verbau auch gleich eine kleine Endstufe mit mindestens 2 x 50 Watt RMS, dann stehen Dir bezüglich Lautsprecher alle Optionen offen.

    Die AfD wird, bekannterweise, vom Verfassungsschutz, beobachtet.

    Allerdings ist der Verfassungsschutz keine neutrale Institution und darf auf keinen Fall mit dem Bundesverfassungsgericht verwechselt werden.

    Der Verfassungsschutz ist eine Art Inlands-Spionage und wird vom Innenministerium, mithin der aktuellen Regierung kontrolliert. Die kann den Verfassungsschutz auch beauftragen und anweisen: "Schaut mal, ob Ihr etwas findet, was wir gegen die AfD verwenden können !"

    Und noch etwas ist wichtig zu wissen: wenn der Verfassungsschutz zu der Erkenntnis kommt, die AfD sein in Teilen rechtsextrem, dann mag das zwar richtig sein, aber es bedeutet juristisch nicht viel. Denn ob eine Partei rechtsextrem oder linksextrem oder wasauchimmerextrem ist, stellt kein Kriterium für ein Parteienverbot dar.

    Eine Partei kann verboten werden, wenn sie verfassungsfeindlich ist. Ganz klar verfassungsfeindlich wäre eine Partei, die die Demokratie abschaffen und durch einen Führerstaat ersetzen wollte. Oder eine Islamistische Organisation, die Grundgesetz und Bürgerliches Gesetzbuch durch die Scharia ersetzen will.

    Derartige Ansätze sehe ich aber selbst bei Höcke nicht.

    Ich denke daß man die Sicherheitsprobleme über entsprechende Vorschriften in den Griff bekommen kann.

    Wenn an echten Viren geforscht wird, dann gelangen die ja auch nicht ständig ins Freie und lösen Pandemien aus. Und genauso könnte man KI-Entwicklungen in abgeschlossenen Computer-Netzwerken ohne Verbindung zur Außenwelt betreiben. Ist etwas mehr Aufwand, aber machbar.

    Mich treibt eher die Sorge um, welche Jobs durch KI überflüssig werden. Im Grunde nämlich fast alles was irgendwie mit Beratung zu tun hat. Ich gehe schon heute nicht mehr zu einem Versicherungsmakler und frage nach der besten Versicherung, sondern nutze dafür die KI.

    Auch im beruflichen / technischen Bereich durchforstet die Google KI für mich Datenblätter und schlägt Lösungswege vor.

    Privat recherchiere ich jetzt oft Dinge die mich einfach so interessieren, bei denen mir die herkömmliche Recherche ohne KI aber viel zu aufwendig wäre. Ohne KI hätte ich auf das Wissen verzichtet, jetzt frage ich die KI.

    Momentan ist die KI für mich eine tolle Sache und ich hoffe, daß die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt erst durchschlagen, wenn ich schon in Rente bin.

    Vielleicht müsste die Qualifikation auch runter um normal zu denken.

    Zumindest sehe ich ein Maler eher am Volk wie ein ehemaliger Black Rock Man.

    Das Problem ist nicht die Qualifikation, sondern das völlige Fehlen von echter Berufserfahrung.

    Der typische Bundestagsabgeordnete hat BWL oder Jura studiert, war während des Studiums schon in einer Partei aktiv, hat nach dem Abschluß vielleicht noch ein halbes Jahr der Form halber in einer Anwaltskanzlei oder ähnlichem gearbeitet und ist seitdem Berufspolitiker.

    Diese Leute haben noch nie in ihrem Leben einen echten Job gemacht und mußten noch nie reale Probleme lösen. Die haben ihr ganzes Erwachsenen-Leben lang nur Selbst-Darstellung und Macht-Erhalt gelernt.

    Das ist der Standard-Lebenslauf der meisten Berufs-Politiker und daraus resultieren eben professionelle Dummschwätzer.

    Man müßte als Eingangs-Voraussetzung für Abgeordnete und alle Ämter eine Mindestzeit von 15 oder 20 Jahren fordern, in der die Bewerber hauptberuflich in einer nicht-politischen Tätigkeit unterwegs waren und so ausreichend Erfahrung im "Echten Leben" gesammelt haben.

    Eine solche Regelung käme aber für den Großteil der Bundestagsabgeordneten einem Berufsverbot gleich, das wird also nie jemand beschließen ...

    Und nun zum Thema China-Reifen. Das habe ich, in jungen Jahren, auch probiert.
    Aber nur als Sommerreifen. Und die waren nicht gut. Vielleicht hat sich aber in der Zwischenzeit was geändert...

    Ja, hat es sich.

    Ich hab in den 80ern während meiner Lehre und ständiger Finanznot auch Experimente gemacht mit Runderneuerten, DDR-Reifen (Pneumant) und Fernost Billigware.

    Von 4 Runderneuerten sind mir 2 hochgegangen

    Die Pneumant hatten auch im Trockenen eine unglaublich schlechte Haftung, was aber ganz lustig war, weil ich sie bei meinem Ascona B nur hinten drauf hatte. Das war "Driften für Anfänger" und hat viel Spaß gemacht.

    Die Toyo etwas später auf meinem Corsa A waren bei Nässe richtig schlecht. Gefährlich schlecht.


    Nach diesen Erfahrungen war ich dann lange Zeit auch gepolt auf "Bloß nicht beim Reifen sparen !"

    Aber die Zeiten ändern sich.

    Mittlerweile können auch die Asiaten gute Reifen herstellen und das gesamte Niveau der Reifen - insbesondere was Naßhaftung angeht - hat sich seit den 80ern drastisch verbessert.

    Mittlerweile sind die Unterschiede zwischen einem Billigreifen, der im Test mit Ach und Krach ein Befriedigend schafft, und einem Testsieger kaum noch praxisrelevant.

    Man zahlt bei den Premiumreifen hauptsächlich für den Namen, sollte sich aber darüber im Klaren sein, daß z.B. Continental schon seit Jahren keine normalen Pkw-Reifen mehr in Deutschland produziert.

    Also warum sollte ich für einen Reifen mehr Geld ausgeben als nötig ... ?

    Ich hatte heute erstmals die Möglichkeit, den Goodride im Nassen zu testen und hab einen Bremstest gemacht und auch mal beim Abbiegen geschaut, was so bezüglich Querbeschleunigung geht.

    Das Ergebnis war absolut ok und der B-Einstufung entsprechend.

    Mit dieser Einstufung ist er übrigens besser als die ursprünglichen Reifen. Die werksseitig montierten Brückensteine haben nämlich nur eine C-Einstufung bei Nässe.

    Das Einzige was jetzt noch schlecht sein könnte, ist der Verschleiß.

    Da kann ich im Moment natürlich noch nichts zu sagen. Aber ok, ich habe mit Montage etc. beim örtlichen Reifenhändler 60€ proGummi gezahlt, also selbst wenn der sich schneller runter rubbeln sollte als ein Premiumreifen - was solls ?