Japanische Auto-Alliance

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    Japanische Auto-Alliance

    Japanische Automobilhersteller wollen künftig Teile und Prozesse Teile teilen, um besser auf dem Weltmarkt,
    vornehmlich gegen Chinesische EVs, zu bestehen. Die japanische Automobilindustrie konnte sich auf einen
    großen Schritt einigen, wie ihre Automobilhersteller mit dem chinesischen Nachbarn konkurrieren.

    Der ehemalige CEO von Toyota, Koji Sato, hat argumentiert, dass japanische Automobilhersteller näher
    zusammenarbeiten sollten, indem sie grundlegende Komponenten standardisieren, die Kunden selten sehen,
    wie z.B. Kabelsträne, Stahl-Baugruppen, Flüssigkeitsbaugruppen wie Schläuche oder Röhren und andere
    Bauteile, die meist im verborgenen liegen. Warenkomponenten, die zudem nicht zwangsläufig von den Auto-
    Riesen entwickelt sondern von Zulieferern an alle Hersteller gleichermaßen ausgegeben werden.

    Die Idee ist nicht, jeden Toyota, Honda, Nissan oder Mazda gleich zu machen. Stattdessen könnte die Teilung
    versteckter Komponenten Millionen von Fahrzeugen die Entwicklung und die Lieferkettenkosten verringern,
    sodass Automobilhersteller mehr Geld in Software, Batterien, fortschrittliche Technologien und spezielle Fahrzeuge
    investieren können. Zum Beispiel Sportwagen oder Nieschenmodelle, wo die chinesen derzeit noch nicht so
    überpräsent sind, wie in den breiten Segmenten.

    Und dieses Umdenken ist wichtig. Chinesische EV-Hersteller haben sich schnell bewegt, indem sie wettbewerbsfähige
    Preise mit schnellen Entwicklungszyklen und zunehmend fortschrittlichen Technologien kombiniert haben.
    Für japanische Automobilhersteller könnte die Teilung grundlegender Hardware eine Möglichkeit sein, um effizienter
    zu werden, ohne ihre subjektiven Einzelmerkmale zu verlieren.

    Stellen Sie sich vor, wenn Geld auf Tausende von normalen Komponenten gespart werden würde, dann könnte
    Toyota mehr in seine GR-Linie investieren, Honda könnte das nächste Type R entwickeln oder Mazda könnte
    weiterhin leichte Sportwagen bauen. Mitsubishi könnte mit dem riesigen Background an Konzern-Knowhow wieder
    zum Technologieträger werden, Nissan zur Sportwagen-Ikone zurückfinden.

    Eine endgültige Entscheidung steht hierzu noch aus, aber der Wille zu gemeinsamen Schritten ist bei allen
    Herstellern erkennbar. Der letzte große Coup, den die Japaner quasi gemeinsam bewältigt haben, war der
    Sprung in den beginnenden 70er Jahren, den Heimatmarkt zu verlassen und in die Weltmärkte vorzudringen.
    Auch damals war gemeinsames Handeln der Schlüssel zum Erfolg.

  • Gleiche Plattformen in unterschiedlichen Segmenten , wie es z.B. (VW, Audi, Skoda, Seat und teilweise Ford) und (Kia, Hyundai+Genesis) machen, kann die Kosten schon erheblich senken .... ohne die eigentliche DNA des Herstellers zu verlassen :nick


    Ehrlich gesagt, frage ich mich, warum Sie erst jetzt drauf kommen, sind doch sonst recht hell die japanischen Köpfe ...:dk:Yp


    lizensierter Mitsubishi Old Boy


    Awaken your world ...... IONIQ 6 ....Auto des Jahres 2023

    Einmal editiert, zuletzt von west29 (15. August 2026 um 18:37)

  • Wo möglich, weil viele der japanischen Hersteller bereits mit anderen Konkurrenten verbandelt sind.
    Zum Beispiel Mitsubishi und Nissan mit Renault. Und es gibt weitere dieser Verbindungen.
    Ein Konglomerat aus allen japanischen Herstellern halte ich persönlich auch für sehr sinnvoll.
    Das macht aus meiner Sicht mehr Sinn, als dieser Quatsch mit Renault.

    Die Koreaner haben es sehr gut vorgemacht. Die Japaner müssen nun nur langsam mal in die Puschen
    kommen. Japan kommt mir bisweilen ähnlich gelähmt und träge vor wie Europa. Das können die besser.

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