Kapazitätsverlust Fahrakku EC und Outlander - "Degradation"

MFF - Gewinnspiel "Gewinne ein Deutschland-Paket zum Republikgeburtstag!" - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.
  • Erstzulassung
    12. Januar 2022
    Ausstattungsvariante
    Eclipse Cross PHEV - Intro Edition
    Karosserieform
    Limousine
    Kilometerstand
    36.000
    Motorvariante
    2,4 ltr. PHEV
    Getriebevariante
    Automatik

    Frage an die PHEV Eclipse Cross und Outlander-Fahrer!

    Ich fahre den EC etwas über 4 Jahre und stelle nun auch fest, dass die Kapazität des Fahrakkus nachlässt. Die max.-Kapazität des Akkus wird "neu" mit 13,8 kWh angegeben. Am Anfang konnten bei Vollladung noch ca. 10,4 kWh geladen werden (gem. Anzeige Ladungsstatus), jetzt komme ich bei Vollladung nur noch so knapp auf 9 kWh. Klar wirkt sich das auch auf die elektr. Reichweite aus. Und das nach erst 36.000 KM. Schnellladen (CHaDeMo) gar nicht!

    Da ich quasi der "typische" Zielanwender für den EC bin mit hohen elektrischen Fahranteil durch Nahbereichsfahrten, ist mir schon klar, dass der Akku durch häufiges Laden (an der heimischen Wallbox) einem stärken Verschleiß ausgesetzt ist, als mit geringem elektr. Fahranteil und wenigen Ladungen.

    Wie sind da Euere Erfahrungen mit der Batteriedegradation?

    Stutzig bin ich geworden, als ich den ADAC-Test gelesen/gesehen habe mit Vergleich diverser PHEV-Hersteller zur Plug-in-Hybrid-Akku-Alterung, bei dem die Mitsubishi-Akkus bzgl. Kapazitätsverlust im Vergleich nicht so gut bewertet werden.

    Nachfolgend dazu

    link:

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/elektroauto/plug-in-hybrid-akku-alterung/?utm_source=youtube&utm_medium=social_shared&utm_campaign=rem_redaktion&utm_content=youtubevideo


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Mitsubishi: Mitsubishi-Fahrzeuge zeigen bereits bei geringen Fahrleistungen eine deutliche Degradation, die aber im weiteren Lebensverlauf abflacht. Intensive E-Fahrer sind dabei etwas stärker betroffen als weniger intensive Nutzer.


    Ich bin gespannt, was Euere Akku-Erfahrungen mit den PHEV dazu sind!

    Danke & Grüße

  • Beim Outi PHEV kann man ja den Gesundheitzustand/SoH des Akkus mit Watchdog auslesen und protokollieren (geht leider beim EC nicht).

    Angefangen hab ich damit als mein Outi rund 13'000km auf der Uhr hatte (aktuell 118'000km).


    Ja die Batterien degeneriert am Anfang ziemlich schnell, fangen sich aber eigentlich dann bei 80-75% und bauen kaum noch nennnenswert ab aber es gibt da auch ein paar wenige Ausnahmen davon wie meine eigene :rolleyes

    Ich hab vor 1,5 Jahren bei 100'000km eine werksneue Batterie bekommen (alte war bei 65%). :()

    Mitsubishi hat anscheinend so wenige Fälle von defekten Batterien dass sie gar keine Akku-Reparaturwerkstatt dafür betreiben und deshalb gibt es beim Austausch eine Werksneue.


    Auch bei der Neuen sieht man die Degeneration (aktuell 86,5% SoH) allerdings wurde bei ihr bis jetzt noch nie eine Kapazitätsmessung durchgeführt und ich hab mit ihr auch schon knappe 19'000km zurückgelegt.


    Meinen Outi hab ich seit September 2018, ist noch das 2018 Modell mit der kleinen 12kWh-Batterie und dem kleinen 2,0l-Verbrenner.

    Bis ungefähr Frühjahr 2022 konnte ich noch bei der einen Einkaufsmöglichkeit noch kostenfrei Schnellladen so dass ich das einmal in der Woche gemacht habe, nachhher nie mehr (für eine alte Ladesäule die in der Spitze nur maximal 17kW brachte egal was für ein E-Auto dran hing inklusive Tesla aber für den doppelten Preis den ich Zuhause zahlte :blemm war das Thema für mich erledigt).

    Seit dem Lade ich nur noch normal Zuhause aber nicht an einer Wallbox sondern an einem stärkeren Ladegerät dass auch die 3,7kW liefern kann.

    Da ich Vollzeit arbeite wird mein Outi fasst täglich einmal geladen. :rolleyes

    Mein Langzeit-EV-Anteil beträgt rund 75%

  • Bei meinem EC Plus PHEV 2.4 Automatik 5/2022 wurde bei der letzten Wartung 4/2025 noch eine Akku-Kapazität von 88,91 % gemessen (Kilometerstand damals rd. 35 TKM). Im Jahr davor (4/2024) waren es noch 89,8 % bei rd. 23TKM. Im Kapazitätsdatenupload Anhang Wartungsprotokoll) steht der Hinweis, "Der Kapazitätsstatus befindet sich innerhalb der Spezifikation", was auch immer das heißen mag. Seitdem hat sich die Ladekapazität "gefühlt" (nicht nachgemessen) weiter verschlechtert.

    Ich lade den PHEV ebenfalls fast ausschließlich zuhause an der Wallbox und soweit möglich mit Solarstrom-Unterstützung. Bei mir trotz Mittelgebirge mit einigen Steigungen ebenfalls überwiegend Nahbereichsfahrten, die im Sommer weitgehend elektrisch bewältigt werden. Für diese Nutzung erschien mir damals der Plug-In-Hybrid am sinnvollsten.

  • Dieses Thema enthält 18 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.