News-Sammlung zum Thema "Weltraumforschung"

MFF - Gewinnspiel "Gewinne ein Deutschland-Paket zum Republikgeburtstag!" - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.
  • Demnächst erreicht die Nasa-Sonde Voyager 1 die Entfernung von einem "Licht-Tag".
    Kürzlich hat sie die Heliopause überwunden, eine Zone in unserem Sonnensystem, in dem der Anteil der von unserer eigenen Sonne erzeugten messbaren atomaren Teilchen im Verhältnis kleiner wird, zu jenen Teilchen, die nicht direkt nur aus unserem Sonnensystem stammen._
    Damit ist der interstellare Raum erreicht, das Sonnensystem aber noch nicht verlassen. Dieses reicht noch bis zum Außenrand der "Orthschen Wolke", einem Bereich in dem unsere Sonnenwinde nicht mehr meßbar sind, die Gravitation unseres Zentralgestirns keinen Einfluss mehr hat und in dem exosolare Teilchen und Objekte ( also Objekte, die in keinem direkten Zusammenhang mit unserem eigenen Sonnensystem stehen ) höher sind als innerhalb der Orthschen Wolke. Hier würde dann der übergang zum freien Universum oder gar zum nächstgelegenen Sonnensystem und dessen physikalisch messbarer Einfluss beginnen.

    Zur Veranschaulichung, über welche Raumgrenzen wir reden ein Bild.

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    Hinter der Heliopause befinden sich weitere Kleinstplaneten und Transneptunische Objekte wie zum Beispiel die Planeten Eris, Sedna oder Make-Make.
    Eris ist deutlich größer als Pluto, die anderen sind etwa gleichgroß oder geringfügig kleiner.
    Bahnstörungen von Pluto und den anderen Kleinstplaneten, sowie auch von Neptun selbst lassen Wissenschaftler seit Jahren darüber spekulieren, ob sich
    in diesem Bereich weiter draussen nochmal ein größerer Planet befindet, möglicher Weise auch ein Gas-Riese ähnlich Neptun, der diese Bahnstörungen verursacht. Alle anderen Planeten, welche noch hinter Pluto ihre Bahnen ziehen, und welche bisher entdeckt wurden, gelten als Gesteinsplaneten.
    Die Orthsche Wolke, also die Außengrenze unseres Sonnensystems ist die Geburtsstätte von Kometen und Asteroiden die keiner festen Bahn folgen.
    Durch den "Beschuss" von Außen werden diese angestoßen und möglicher Weise ins innere des Sonnensystem gelenkt. Die meisten dieser Asteroiden fängt Jupiter mit seiner riesigen Gravitation ein. Aber auch die anderen Gasriesen Saturn, Uranus und Neptun fungieren hier als "Bodyguards" der inneren Gesteinsplaneten und damit dem Leben auf unserem Heimatplaneten. Dadurch sind Kometeneinschläge oder Zusammenstöße mit Asteroiden bei den inneren Planeten extrem selten geworden. Man spricht von einer "Beruhigung" des interstellaren Feuers, welche einer der Hauptgründe sein dürfte, warum sich auf der Erde und möglicher weise auch früher mal auf dem Mars, leben bilden konnte.