Schufa & Telekommunikationskonzerne verkaufen eure Daten

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    Bericht: Schufa & Co. sammeln Daten über Handyverträge

    Schufa und andere Wirtschaftsauskunfteien sammeln seit vielen Jahren ohne Genehmigung die Handyvertragsdaten von Millionen Bürgern. Datenschützer sind entsetzt.

    Die Tagesschau berichtet , dass die Schufa und diverse andere Wirtschaftsauskunfteien seit Jahren ohne Genehmigung die Handyvertragsdaten von wahrscheinlich Millionen Menschen speichern. Das habe eine gemeinsame Recherche der Süddeutschen Zeitung (SZ) und des Norddeutschen Rundfunk (NDR) ergeben. Damit seien die Mobilfunkdaten der Bürger nicht nur bei den Mobilfunkanbietern gespeichert, sondern unter Umständen auch bei Schufa & Co. Über die gesammelten Daten erfahren die Wirtschaftsauskunfteien unter anderem, wie lange bereits ein Handyvertrag bei einem Provider besteht oder wie oft ein Provider gewechselt wurde.

    Die Handyvertragsdaten, so heißt es in dem Bericht, werden aufgrund einer "strittigen Rechtsgrundlage" gesammelt. Letztendlich gelte aber seit dem Jahr 2018 die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), weshalb Datenschützer der Ansicht sind, dass ohne Zustimmung der Betroffenen die Auskunfteien die Handyvertragsdaten nicht speichern und verarbeiten dürfen. "Nur säumige Zahler und Betrüger dürfen demnach gespeichert werden, nicht aber Millionen unbescholtene Kundinnen und Kunden", so die Tagesschau in ihrem Bericht. Hinzu käme, dass die gesammelten Daten auch noch für die Berechnung der Kreditwürdigkeit der Personen verwendet werden.

    Verbraucherschützer kritisieren Praxis

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) kritisiert das Sammeln der Handyvertragsdaten. Auch weil es "höchst intransparent" sei, wie die Daten verarbeitet werden. VZBV-Chef Klaus Müller fordert die Löschung der Daten und erklärt: "Wir haben die große Sorge, dass Menschen hier gläsern gemacht werden und womöglich in der Zukunft keine Verträge bekommen, weil sie gerne mal den Anbieter wechseln und so vielleicht anstrengend sind aus Sicht der Unternehmen. Das ist ein falscher Weg." Wenn nötig, so Müller, seien strengere Regeln durch den Gesetzgeber notwendig.

    Branchenverband verteidigt das Sammeln von Handyvertragsdaten

    Die Wirtschaftsauskunfteien sind dagegen der Ansicht, dass diese Daten auch Vorteile bei der Beurteilung der Bonitität von Verbrauchern mitbringen, gerade bei finanzschwächeren Verbrauchern, über die sonst nicht viele Daten vorliegen. Es gäbe ein "berechtigtes Interesse" diese Daten auch ohne Zustimmung der Betroffenen zu sammeln, was auch schon seit Jahrzehnten geschehe und bisher, wenn überhaupt, nur vereinzelt kritisiert wurde.

    So erklärt der Branchenverband "Die Wirtschaftsauskunfteien": "Gerade Verbraucher und Verbraucherinnen, die bisher keine positive Kredithistorie haben, wie zum Beispiel junge Konsumenten, Migranten und häufig auch Seniorinnen, sind auf die Verarbeitung solcher Informationen angewiesen."

    Datenschützer lassen diese Argumentation aber nicht gelten und verweisen auf die seit dem Jahr 2018 geltende DSGVO, die die Rechte der Verbraucher gestärkt habe. "Unwahrscheinlich ist es jedenfalls nicht, dass am Ende Gerichte werden klären müssen, ob die Vertragsdaten von Millionen Handykunden weiterhin von Schufa & Co. gespeichert werden dürfen oder nicht", so die Tagesschau in ihrem Bericht.


    https://www.pcwelt.de/news/Ber…3JPdEzTWyB6sPkTDuEP_pljE4

  • Das ist schon seit 20 Jahren so...ein Handyvertrag geht auch in Deine Schufaauskunft mit ein und beeinflußt den Faktor, den Sie an die Banken senden ....


    Schon immer gesagt, das seit es Handyverträge gibt, ist man gläseren und unter Beobachtung( auch durch Google, FB, Insta usw.)....nicht er seit dem angebliche Chips impfen ..... :lool

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  • Die Schufa macht mir da wenig Sorge.

    Ich habe zuletzte keine KFZ-Versicherung bekommen, weil die gewünschte Versicherung die Auskunft nicht bei der Schufa einholt.
    Denn die Schufaauskunft kostet ja auch gut Geld. :pock
    Am Ende bin ich bei einer "dubiosen" Inkasso-Firma gelandet, bei der jeder "Klick" zu einer andern Web-Seite (mit div. Endungen) geführt hat.
    Dort musste ich meine Daten dann mit einem Anwalt einklagen, da man mir keine Auskunft geben wollte. :shot

    Gläserne Menschen sind wir schon lange, dafür braucht man keinen Handyvertrag oder Facebook-Account, unterm Strich reicht da ein Bankkonto und schon ist man min bei einem Inkasso-Unternehmen und der Schufa registriert. :K

    Nur wer alles was über einen merkt man oft erst wenn etwas nicht stimmt. Dann schaut man erst mal doof aus der Wäsche. :staun

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    Demokratie ist eine Regierungsform, welche die Anordnung einiger Korrupter durch die Beschlüsse vieler Inkompetenter ersetzt.
    George Bernard Shaw

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