Ende der Subventionen für E-Mobilität ?

Januar 2022 - Pajero Sakura Gewinnspiel - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.
  • Weg mit den Geldgeschenken für Elektro-Panzer !


    Der designierte Verkehrsminister will Autofahrer entlasten. Darauf sollte man nicht hoffen. Aber wenn Benzin schon nicht wesentlich billiger wird, müssen wenigstens die bislang reich beschenkten Elektromobilisten ihr grünes Schwarzfahren beenden.

    So einen Satz haben Autofahrer in Deutschland lange nicht mehr gehört: "Mobilität muss bezahlbar bleiben und darf nicht zum Luxus werden", sagt der designierte Verkehrsminister der Ampel, Volker Wissing (FDP). Zuletzt kannten Deutschlands Autofahrer ja nur Blut, Schweiß und Tränen - vor allem an der Zapfsäule: Der Liter Super kostete zeitweise zwei Euro, und die Hauptverantwortung für den extrem kletternden Benzinpreis trägt der Staat mit seinem ultratiefen Steuer-Griff in unser Portemonnaie .

    Autofahren wird wohl nicht viel billiger werden

    Nun ist - ziemlich überraschend - kein Grüner als Verkehrsminister vorgesehen, sondern ein FDP-Mann. Für die Fahrt

    in den Abgrund eines grünen Anti-Auto-Landes voller Pop-Up-Radwege und Tempolimits gibt es also eine Art liberale Leitplanke, die das Schlimmste verhindern könnte.Dass Autofahren wirklich deutlich billiger wird, ist aber eher unwahrscheinlich, denn die Grünen, die das Wirtschaftsministerium in eine Art Klima-Ministerium mit wirtschaftlichem Antlitz verwandeln wollen, werden die festgelegte regelmäßige Erhöhung der CO2-Steuer wohl kaum zurückdrehen. Die Zeiten am Steuer bleiben also hart und beim Tanken kein Auge trocken.

    Wir wuppen mal eben 15 Millionen E-Autos

    Nach echter Planwirtschaft müffelt die Ansage im Koalitionsvertrag, spätestens 2030 mindestens 15 Millionen Elektroautos auf der Straße haben zu wollen. Das macht rund 1,8 neue Stromer pro Jahr. Geht man von durchschnittlich drei Millionen Neuzulassungen in Deutschland pro Jahr aus, davon 600.000 Elektrofahrzeugen (aktuelle Prognose für 2021), müssen also künftig noch 1,2 Millionen Stromer dazukommen. Jedes Jahr, versteht sich. Betankt werden sollen die alle mit Ökostrom.


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    Verkehrsminister in spe Volker Wissing und Wirtschaftsklimaminister (oder heißt es Klimawirtschaftsminister?) Robert Habeck müssen jetzt nur noch eine Art Super-Maschine erfinden, die täglich Windräder in jeden Vorgarten setzt - hierzu empfehle ich den Dokumentarfilm "End of Landschaft" als kleinen Ausblick auf Ihr künftiges Panorama vor dem Fenster- und gleichzeitig Ladesäulen am Fließband produziert. Immer in der Hoffnung, dass der nötige Strombedarf durch den Parallelausstieg aus der Kernkraft (ab 2022) und der Kohle (spätestens 2030) schon irgendwie gewuppt wird. Eigentlich müsste da Annalena Baerbock mit einem ihrer genialen Physik-Überwindungs-Tipps aushelfen ("Das Netz ist der Speicher"), aber die hat sich ja ins Außenministerium verabschiedet und kann sich das Drama dann von weiter weg anschauen.

    Die Hintertür: Neue Klima-Kraftstoffe

    Wenn Sie jetzt sagen "Das kann doch gar nicht funktionieren", haben Sie erstens natürlich recht, müssen zweitens aber auch einen entscheidenden Satz im Koalitionsvertrag bedenken, den viele übersehen: "Außerhalb des bestehenden Systems der Flottengrenzwerte setzen wir uns dafür ein, dass nachweisbar nur mit E-Fuels betankbare Fahrzeuge neu zugelassen werden können."

    Dieser Satz ist ein Quell der Hoffnung für alle Autofahrer, die nicht von der E-Mobilität überzeugt sind - und das ist immer noch die große Mehrheit - denn er bedeutet nichts anderes als: Auch nach dem angepeilten Verbrenner-Aus im Jahr 2035 dürften die Hersteller weiter Benzin- oder Dieselautos anbieten, vorausgesetzt, dass diese mit synthetischen Kraftstoffen fahren. Denn die sind in der Öko-Bilanz idealerweise CO2-neutral. Diese Hintertür dürfte sperrangelweit offenstehen, falls die angepeilten Elektro-Ziele dann eben doch nicht erreicht werden. Fast ein bisschen beruhigend, dass die Ampel-Koalitionäre die Realität nicht ganz ausblenden.

    Stellt endlich die Subventionen für Elektro-Panzer ein !

    Das alles ist aber auch nicht viel wert, wenn die Ampel nicht endlich den längst überfälligen Schritt unternimmt, die einseitige Förderung des Elektroautos einzustellen. Denn die kostet uns Steuerzahler pro Fahrzeug bis zu 20.000 Euro, wie jüngst eine Studie der Deutschen Bank berechnete . Tatsächlich fährt die "grüne" Technik E-Mobilität immer noch "schwarz". Das wird nicht nur ein zunehmendes Gerechtigkeitsproblem für die Nicht-Elektrofahrer, sondern auch eins für den Staatshaushalt. Denn wie lange will der als Finanzminister gehandelte Christian Lindner zusehen, wie eine schnell wachsende Zahl von dicken Elektro-SUV zwar Straßen und öffentliche Ladestationen nutzt, ihre Fahrer aber keinen Beitrag dazu leisten?

    Da ist es ein fatales Signal, dass die Ampel die Elektro-Subventionen noch bis mindestens 2022 fortführen will und sich eine weitere Verlängerung bis 2025 offenhält. Denn die E-Mobilität - so hören wir es tagaus, tagein - ist doch angeblich die überlegene Technologie. Das muss sie dann aber auch unter Beweis stellen, ohne dass es einer dauernden Marktverzerrung über Subventionen bedarf.


    Arcor.de

    Wenn du etwas zu sagen hast, sollte das was du sagen willst, besser sein, als wenn du schweigen würdest ! :pen

  • Super Recherche ....


    Liter Super 2,00 € ....wo den ??? eher Super Plus ....


    Supventionierung ist bis 2025 festgelegt und das schon lange mit 3000 ,- €, lediglich die erhöhte Förderung mit zusätzlichen 3000 ,- € ist bis Ende 2022 genehmigt und offen ob Sie verlängert wird .....


    obwohl da unten Arcor als Autor steht, sieht es eher nach Focus aus ...... :pp

    lizensierter Mitsubishi Old Boy


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    Das erste EV SUV mit 8 Jahre Garantie (ohne km Begrenzung)

  • Mit der Subventionierung ist am Ende nicht nur der für jeden von uns sichtbare Kaufanreiz im Autohaus gemeint.
    Und 2,00 EUR für den Liter Sprit gabs in den letzten Wochen hier und da schon mal. Das ist keine Erfindung.

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