Mehrheit der Deutschen will Helmpflicht für Radfahrer

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Saisonabschluss des MFF 2021.
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    Große Mehrheit der Deutschen will Helmpflicht für Radfahrer


    Die Zahl der Unfalltoten in Deutschland geht stetig zurück. Doch eine Gruppe sticht negativ hervor: Die Radfahrer. 71 Prozent der Deutschen würden laut einer Umfrage mehr Sicherheit durch eine Helmpflicht begrüßen. Experten sind uneins über deren Sinn.

    Nicht nur das Tempolimit auf Autobahnen wird in Deutschland heiß diskutiert. Umweltverbände und einige Parteien - vor allem Grüne und SPD - fordern maximal Tempo 130 auf Autobahnen, die Linke 120. Der Effekt eines Tempolimits für Umwelt und Sicherheit ist umstritten. Bei Umfragen gibt es mittlerweile meistens eine Mehrheit für das Limit- allerdings eine eher knappe.

    Deutlicher sieht es bei der Helmpflicht für Radfahrerinnen und Radfahrer aus. 71 Prozent der Deutschen befürworten eine Helmpflicht, während nur 28 Prozent dagegen sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter 1004 Personen ab 16 Jahren, die der TÜV-Verband durchgeführt hat.

    71 Prozent wollen Helmpflicht für Radler

    „Fahrradhelme schützen bei einem Sturz zuverlässig vor schweren Kopfverletzungen“, sagt Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband. Eine Mehrheit für die Helmpflicht findet sich in allen Bevölkerungsgruppen, wobei die Zustimmung bei den älteren Befragten besonders groß ist. Tatsächlich sind auch diese Altersgruppen - vor allem auf den immer schnelleren E-Bikes - häufig in schwere Unfälle verwickelt. "Legt man den Anteil der Schwerverletzten aus dem Jahr 2019 zugrunde, für das detaillierte Zahlen vorliegen, haben sich 2020 nach Berechnungen des TÜV-Verbands rund 16.000 Personen bei einem Fahrradunfall so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden mussten", sagt der TÜV-Verband. 2020 habe es 426 Tote bei Rad-Unfällen gegeben. Für Schlagzeilen sorgen immer wieder Abbiege-Unfälle, bei denen Radler im toten Winkel eines LKW erfasst und getötet wurden.

    Fahrrad-Lobby will keine Helmpflicht

    Das Radler-Pendant zum ADAC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), spricht sich gegen eine allgemeine Helmpflicht aus. „Eine Helmpflicht lehnen wir ab. Sie stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte dar und führt zu einem Rückgang der Radnutzung“, schreibt die Radler-Lobby in ihrem verkehrspolitischen Programm.

    Die Gründe, die der ADFC anführt: „Vor allem neu entwickelte Sicherheitstechnik in Autos kann schwere Verletzungen von Radfahrern und Fußgängern besser vermeiden oder typische Unfälle ganz verhindern. Wir plädieren dafür, dass geeignete Assistenz- und Sicherheitssysteme für Pkw und insbesondere Lkw entwickelt und gesetzlich vorgeschrieben werden.“


    https://www.focus.de/auto/moto…adfahrer_id_13494340.html

  • Ich hänge euch mal zwei Bilder an, junger Radfahrer trifft Auto beim überqueren der Straße ohne großes Tempo... Guckt einfach mal wo es das Auto in welchem Ausmaß getroffen hat und wie das wohl ohne Helm für die Person ausgegangen wäre und überlegt ob es nicht vllt wenigstens bei Kindern angebracht ist (und achtet vorallem Mal drauf wie erschreckend viele Kinder ohne Helm unterwegs sind)

  • Neben der Helmpflicht sollte man auch eine Kennzeichenpflicht einführen. Radfahrer können sich alles rausnehmen, selbst einem den Spiegel beim vorbeifahren vor Wut abreissen. Solange die leute unidentifiziert rumradeln und als Verkehrsteilnehmer gelten muss man diese auch irgendwie identifizieren können.

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