Bund startet demnächst die "Autobahn-App"

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    SMARTPHONE-APP
    Autobahn-App des Bundes geht am 20. Juli an den Start

    Alles auf einer App: Routen, Staus und Baustellen sowie Elektro-Ladestationen an den Autobahnen - und zwar vom Bund. Die Autobahn-App soll ab dem 20. Juli verfügbar sein.


    Die Autobahngesellschaft des Bundes bringt am 20. Juli eine Service-App für Fahrten auf deutschen Autobahnen heraus. Dies wurde der Deutschen Presse-Agentur am Samstag aus dem Umfeld des Projekts bestätigt. Zuvor hatten die Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Samstag) darüber berichtet.

    Nach diesem Bericht soll die Anwendung auf dem Smartphone Routen, Staus und Baustellen sowie Elektro-Ladestationen an den Autobahnen anzeigen. Dies gehe aus internen Unterlagen der bundeseigenen Autobahn GmbH hervor. Zudem sollen Nutzer Zugriff auf Webcams entlang der Route haben, hieß es. Lastwagenfahrer könnten sich darüber informieren, ob es freie Stellplätze gibt und ob Raststätten mit Toiletten, Duschen und einem Restaurant ausgestattet sind. Routenplaner für Autofahrer gibt es bereits seit einigen Jahren etwa von Google, TomTom und Apple.


    Quelle : ADAC

    Bevor manche Menschen Niveau haben, hat vorher noch Spongebob einen Führerschein !

  • KRITIK AN ANWENDUNG
    Autobahn-App kostet Millionen

    Für die Entwicklung der Autobahn-App, die seit drei Wochen verfügbar ist, hat der Bund rund 1,2 Millionen Euro ausgegeben.

    Die Kosten seien „für die Beauftragung externer Dienstleistungen“ angefallen, teilte das Bundesverkehrsministerium in seiner Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage mit, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Stefan Gelbhaar, sprach von einer millionenschweren Pleite: „Mehr als eine Million Euro für eine App ohne jeglichen Mehrwert - das ist eine Posse und damit ein Fall für den Rechnungshof.“

    Die neue Service-App der bundeseigenen Autobahngesellschaft soll den Autofahrern via Smartphone Informationen über Baustellen, Umleitungen oder Unfallstellen liefern. In der Woche nach der Veröffentlichung wurde sie nach Angaben des Verkehrsministeriums rund 180.000 Mal heruntergeladen.

    Wegen mangelhafter Inhalte und fehlender Navigationsfunktionen bekommt sie im Google Play Store mit durchschnittlich 2,2 von 5 Punkten allerdings eine äußerst schwache Nutzerbewertung.

    Im kommenden Jahr bekommt die Autobahn-App ein Update. Weitere Funktionen sollen die Nutzerfreundlichkeit verbessern.


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    Die Autobahngesellschaft des Bundes plant im ersten Quartal 2022 eine Weiterentwicklung der Autobahn App. Ziel sei es, die App "noch nutzerfreundlicher und serviceorientierter" zu gestalten, teilte ein Sprecher der Autobahn GmbH auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei der App 2.0 sollten neue Features viele bisherige Reaktionen der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigen.

    Geplant seien Funktionen, die den Service für die Nutzerinnen und Nutzer maßgeblich verbesserten. Ein Beispiel seien "dynamische Informationen" für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer. Dabei sollen bundesweit freie Stellplätze auf Lkw-Parkplätzen angezeigt werden.

    Keine eigenständige Zielführung möglich

    Die Autobahn App sei bislang mehr als 420.000 mal installiert worden, hieß es. Dies sei eine "deutlich positive Resonanz". Für die Fortentwicklung der App gelte der Grundsatz "Evolution statt Revolution". Die App solle Schritt für Schritt zielgenau und kosteneffizient um weitere Funktionen erweitert werden.

    Die App war vor drei Monaten gestartet. Ziel der Autobahngesellschaft ist es, dass Autofahrer mehr und bessere Informationen über die Verkehrslage bekommen sollen, etwa über Umleitungen und darüber, wann Baustellen oder Unfallstellen wieder aufgelöst werden. Die App zeigt außerdem an, wo und welche Art von Ladesäulen es für Elektroautos gibt. Eine eigenständige Zielführung ist nicht möglich, sondern eine Routenplanung mit anschließender Navigation durch einen vorinstallierten Anbieter - Google Maps oder Apple Karten.

    Schwache Bewertung durch Nutzer

    Genau das bemängeln Nutzer etwa in Bewertungen im App Store von Apple, daher sei die App überflüssig. Im Google Play Store sowie im App Store von Apple bekommt die Autobahn-App eine vergleichsweise schwache Nutzerbewertung.

    Der Bund hatte für die Entwicklung der Autobahn-App rund 1,2 Millionen Euro ausgegeben, wie das Bundesverkehrsministerium in seiner Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage mitgeteilt hatte. Der Grünen-Verkehrspolitiker Stefan Gelbhaar hatte kritisiert: "Mehr als eine Million Euro für eine App ohne jeglichen Mehrwert - das ist eine Posse und damit ein Fall für den Rechnungshof."

    Handelsblatt, (dpa/swi)

    Nasenhaare ausreißen ist der tägliche SM des kleinen Mannes

  • Die App macht deutlich, wie weit der Bund bei der Digitalisierung hinterher hinkt.
    Was soll die App am Ende können, was andere Dienste nicht schon seit Jahren bieten.
    Wahrscheinlich ist es am Ende sowieso nur ein weiterer Dienst der Bewegungsprofile erstellt und Nutzerdaten sammelt.

    Wenn du etwas zu sagen hast, sollte das was du sagen willst, besser sein, als wenn du schweigen würdest ! :pen

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