Luxusklasse für Hunde - der L200

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  • Erstzulasung
    25. September 2019

    Luxus-Class für Hunde
    Mitsubishi L200 im RNZ-Autotest

    Ein Catwalk für Hunde, um ihnen den Sprung von der Pritsche zu ersparen.

    Eigentlich war der Plan klar: Als bekannt wurde, dass Mitsubishi im L200 eine Business Class für Hunde auf den Markt bringt, wurde sofort ein Testtermin vereinbart. Schließlich hatte die Familie Hund zu diesem Zeitpunkt dafür das perfekte "Versuchskaninchen" zu Hause. Paul, eine deutsche Dogge. Groß, breit und schwer.

    Mitte Februar kam der L200 in der Hunde-Version dann angerollt. Das Problem: Paul war da schon nicht mehr da. Anfang Januar kippte er beim Gassi gehen einfach um. Herzinfarkt. Im Wald. Mit knapp sieben Jahren.


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    Gefallen hätte der mächtige Pick-up Paul aber sicher. Denn der hat so ziemlich alles an Bord, was man als Dogge so braucht. Der Blickfang auf der Pritsche: Eine Aluminium-Box, die wahlweise – je nach Größe des Hundes – als Doppel- oder Mega-Einzelkabine verbaut werden kann. Und da man als Wauzi auch gerne sieht, wo es hingeht, hat Mitsubishi ein Hardtop im Programm, das mit Austell- und Bugschiebe-Fenstern verfeinert wurde. Wird’s auf dem Heimweg mal dunkel, kommt die LED-Innenraum-Beleuchtung ins Spiel. Ist’s noch dazu empfindlich kalt, schmeißt das Herrchen für seinen Liebling die Heizdecke an.

    Und auch dem Besitzer wird geholfen: Hat sich der bellende Mitbewohner auf einer ausgedehnten Gassi-Runde mal wieder so richtig eingesaut – beispielsweise in einem saftigen Kuhfladen gewälzt – wird kurzerhand die Außendusche angeschmissen.

    Für einen großen Auftritt auf jedem Parkplatz sorgt die Rampe. Ein Catwalk für Hunde, um ihnen den Sprung von der Pritsche zu ersparen.

    Das Rundum-Sorglos-Paket für Vierbeiner bietet natürlich noch einige weitere Extras. Unter anderem auch eine Höherlegung von 50 Millimetern (1462 Euro) oder eine 20-Zoll-Offroad-Bereifung (2725 Euro). Wer wirklich alles braucht, muss ein paar Scheine auf den Tisch legen: Nämlich knapp 14.000 Euro.

    Weg vom Hunde-Ausbau, hin zum L200 an sich. Seit 1978 ist dieser Naturbursche nun schon am Start. Aktuell wird die fünfte Generation ausgeliefert. Erhältlich ist er in der Club-Cab-Variante, ein 2+2-Sitzer mit gegenläufigen Türen, der ab 31.790 Euro beim Händler steht. Und als Doppelkabine mit vier Türen und fünf Sitzen. Hier ist man in der Basis-Ausstattung mit 33.590 Euro dabei.

    Unter der Haube arbeitet ein 2.2 Liter Turbo-Diesel mit 150 PS. Optional ist ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe erhältlich. Von 0 auf 100 marschiert die Automatik-Version in 13,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 174 km/h erreicht.

    Hört sich alles ein wenig zäh an, doch das täuscht. Trotz seiner knapp 2,2 Tonnen lässt sich der L200 zügig bewegen. Auch auf der Autobahn wird er nicht zum Hindernis. Stadtverkehr kann er auch, wenn es dann aber um die Parkplatzsuche geht, ist seine Länge von 5,30 Metern ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber das ist eben auch nicht seine Spezialdisziplin. Schleppen dagegen schon. Bis zu 3,1 Tonnen kann der L200 an den Haken nehmen.

    Rings um Heidelberg genehmigte sich der Luxus-Liner für Hunde 8,7 Liter Diesel-Kraftstoff.

    > Fazit: Wer seinen Vierbeiner liebt und ihm etwas Besonderes gönnen möchte, der könnte dem nächsten Mitsubishi-Händler mal einen Besuch abstatten.


    https://www.rnz.de/ratgeber/au…utotest-_arid,638482.html