Ab 2025 sollen herkömmliche Verbrenner verschwinden

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    Elektro-Lobby hat sich durchgesetzt

    EU-Plan: 2025 werden Diesel und Benziner abgeschossen - mit diesem Trick


    Das hätte Folgen für die Mobilität von Millionen Menschen und tausende Arbeitsplätze: Die EU will ab 2025 praktisch die Zulassung von Benzin - und Dieselfahrzeugen verhindern - mit einer extremen Abgasnorm. FOCUS Online erklärt den Trick bei "Euro 7".

    Wer einen Benziner oder Diesel kaufen will, sollte das spätestens in den kommenden fünf Jahren tun. Denn danach könnte es unmöglich werden. FOCUS Online liegen EU-Pläne für die Ausgestaltung der neuen Abgasnorm Euro 7 vor. Die würde mit einer radikalen Verschärfung sowohl bei Schadstoffen als auch beim CO2-Ausstoß alles andere als Elektroautos quasi nicht mehr zulassungsfähig machen. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. Die EU-Kommission will Ende 2021 die neuen Grenzwerte für Autos und Vans vorschlagen. Sie sollen 2025 in Kraft treten, wie es am Montag aus der Brüsseler Behörde hieß. Noch sei aber keine Entscheidung über Rahmen, Umfang, Grenzwerte oder Fristen gefallen.

    So funktioniert der Grenzwert-Trick der EU

    Der Knackpunkt an den geplanten Euro 7-Regeln sind vor allem die sogenannten Randbedingungen der Realbetriebs-Messungen (RDE) von Abgasen im Straßenverkehr, die seit der aktuell gültigen Abgasnorm Euro 6 d Bestandteil der Zulassung sind. Denn alle Systeme zur Abgasnachbehandlung, etwa moderne SCR-Katalysatoren bei Dieselfahrzeugen, benötigen eine bestimmte Betriebstemperatur, um eine optimale Reinigungswirkung zu erreichen. Die ersten Kilometer nach dem Motorstart werden daher mehr Abgase produziert, die aber schon nach kurzer Zeit nahezu komplett reduziert werden. Deswegen erzielen Euro 6d-Fahrzeuge auch bei Abgasmessungen, egal ob auf dem Prüfstand oder bei Kontroll-Messungen im Verkehr, extrem geringe Schadstoffemissionen wie Stickoxide (NOx).

    Die Abgasnorm Euro 7 soll aber nun entgegen der realen Alltagsnutzung der meisten PKW sämtliche Extremsituationen nicht nur abbilden, sondern auch dort eine nahezu komplette Schadstoffreduktion schon ab den ersten Metern vorschreiben, etwa bei folgenden Situationen:

    • Extrem niedrigeTemperaturen
    • Vollgas-Fahrten
    • Fahrten in großer Höhe
    • Anhängerbetrieb

    "Das ist technisch unmöglich und das wissen auch alle", sagte die Chefin des Autobranchenverbandes VDA, Hildegard Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Damit kämen die geplanten Verschärfungen einem Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren gleich.

    "Mit Anhänger im Schlepptau und Lewis Hamilton am Steuer"

    Der Motorenentwickler und Experte für Abgasreinigung Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie begrüßt zwar einige der Vorstöße im Entwurf: „Es gibt sicher eine erstrebenswerte Motivation, die Euro 7 Gesetzgebung im Vergleich zur bereits sehr anspruchsvollen Euro 6d Variante nochmals zu verfeinern“, so Koch. Gerade nach dem Abgas-Skandal seien die Autohersteller in der Pflicht, bei der Abgasreinigung eine äußert wirkungsvolle Abgasnachbehandlung einzusetzen.

    Doch die EU habe letztlich die von Experten für machbar erachteten Grenzwerte und vor allem die Randbedingungen der Messungen so verschärft,dass Benziner, Diesel und auch gewöhnliche Hybridantriebe diese nicht erfüllen könnten: „Vereinfacht gesagt verlangen die Gesetzgeberin Brüssel, dass jedes Auto vom VW Up bis zum großen SUV vom ersten Meter an auch bei minus 10 Grad im Winter mit einem Anhänger im Schlepptau und Lewis Hamilton am Steuer bei einer Bergfahrt nicht einmal auf den ersten zwei Kilometern irgendwelche Schadstoffe in geringer Konzentration emittieren darf. Das ist physikalisch nicht umsetzbar. Für die Stadtluftqualität hat diese Schärfe zudem keine Wirkung, da der moderne EURO 6d Verbrenner bereits als quasi immissionsneutral eingestuft werden kann", so Koch.

    Brüssel: Nur "ein Element bei der Entscheidungsfindung"

    Nachdem die "Bild"-Zeitung die Pläne am Sonntag geleakt hatte, betonte man in Brüssel am Montag, dass noch nichts entschieden sei. Die genannte Studie sei nur ein Element bei der Entscheidungsfindung, sagte eine EU-Beamtin der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst würden die Ergebnisse einer Anfang November abgeschlossenen öffentlichen Befragung ausgewertet. Im ersten Halbjahr 2021 werde eine Folgenabschätzung veröffentlicht. Die Beamtin bestätigte nur, dass die geltenden Schadstoff-Grenzwerte verschärft werden sollen.

    Berater der Bundesregierung wollen "PKW-Nutzung unattraktiver machen"

    Dass die EU bei den Plänen wesentlich zurückrudert, ist allerdings unwahrscheinlich, zumal gerade die deutsche Bundesregierung und der einflussreiche Volkswagen-Konzern in Brüssel massive Lobbyarbeit für die Emobilität betreiben. Euro 7 ist nach Informationen von FOCUS Online vielmehr der vorerst letzte Baustein einer Strategie, die die Elektromobiltät - vor allem Batteriefahrzeuge, bei LKW aber auch elektrische Wasserstoff-Autos - pushen und alle Alternativen erschweren bis verhindern soll:

    • Obwohl Studien zeigen, dass durch Produktion und Betrieb von Elektrofahrzeugen erhebliche Emissionen entstehen,wird die CO2-Bilanz eines E-Autos immer mit null Gramm angerechnet . eine Verzerrung der realen Emissionen, die von vielen Experten kritisiert wird. Die deutsche Bundesregierung setzt sich auch nicht für Alternativen ein, etwa synthetische Kraftstoffe.
    • Die EU hat in allen Neufahrzeugen Überwachungs-Software vorgeschrieben, die schon jetzt den Kraftstoffverbrauch speichern. Die Daten sollen in einer noch zu bestimmenden Form nach Brüssel übermittelt werden.Die Vorgänge dazu hat FOCUS Online hier beschrieben.Die Verbrauchsüberwachung könnte als Basis für eine künftige Besteuerung aller Diesel- und Benziner-PKW nach CO2-Ausstoß und zurückgelegter Strecke dienen. Dass es derartige Begehrlichkeiten bereits gibt, zeigt eine Nachricht aus dem Mai 2020. Damalsverkündete der "Sachverständigenrat für Umweltfragen", der die Bundesregierung berät, es seien "Maßnahmen unerlässlich, die eine individuelle Pkw-Nutzung unattraktiver machen". Die vorgeschlagene Lösung: Eine Art Super-Maut für alle Straßen, die sich an "Fahrtstrecke, Schadstoff-, Lärm- und CO2-Emissionen" richtet. Mit dem EU-Datensammler an Bord aller Neuwagen wäre ein wesentlicher Teil der Technik dafür schon vorhanden.

    Stromer-Subventionen mindestens bis 2025

    Vor diesem Hintergrund steht zumindest eines fest: Autofahren wird in der EU im Rahmen des "New Green Deals" künftig deutlich teurer werden und die Entwicklung von Verbrennungsmotoren für die Hersteller unattraktiv bis unmöglich. Schon im Januar startet die mittlerweile dritte CO2-Besteuerung für Autofahrer nach der Ökosteuer und der Kfz-Steuer.Die Emobilität wiederum wird wohl noch über Jahre hinaus staatliche Subventionen benötigen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) setzt sich für eine Verlängerung der sogenannten Innovationsprämie für E-Autos bis 2025 ein, sagte er der "Bild am Sonntag". Bisher gilt der erhöhte Umweltbonus nur bis Ende 2021. "Ich möchte, dass die Hunderttausenden Beschäftigten in der Autoindustrie auch in 10 oder 15 Jahren noch gute Arbeitsplätze haben", sagte Altmaier.

    Elektro-Kritiker: "Dann hat die Wirtschaft ein riesiges Problem"

    Der bekannte Elektroauto-Kritiker und Motoren-Papst Fritz Indra geht dagegen davon aus, dass die Emobilität trotz aller Förderung die Verbrenner nicht komplett ersetzen kann: "Wenn die Politik die E-Mobilität erzwingen will, führt das geradewegs in eine Wirtschaftskrise. Die Kunden sind mit ihren aktuellen Autos nämlich hochzufrieden und können die Haltedauer mit entsprechender Ersatzteilversorgung leicht verlängern. Doch wenn der übliche Sechs-Jahres-Zyklus bei Neuanschaffungen um ein, zwei oder drei Jahre unterbrochen wird, hat die Wirtschaft ein riesiges Problem. Diese Lage hatten wir zuletzt in der Energiekrise. Ich bin schon gespannt, wer dann der Schuldige ist", so Indra.

    Elektro bald so günstig wie Verbrenner?

    Während grundlegende Probleme der Eektromobilität nicht gelöst sind - so warnte Volkwagen-Chef Herbert Diess erst kürzlich davor, dass schon bald Engpässe bei der Ladeinfrastruktur drohen könnten - sieht es bei der Kostenentwicklung immerhin besser aus. Das zeigen unter anderem aktuelle Daten des Fuhrparkmanagement- und Leasinganbieter Leaseplan. Zwar fallen die gewichteten durchschnittlichen Kosten für das Fahren eines Autos über alle Antriebsarten hinweg in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aus.Einfach erklärt - Das ist der Unterschied zwischen Benzin und DieselKostet das Autofahrenin Ungarndurchschnittlich 491 Euro im Monat, sind es in der Schweiz ganze 926 Euro. Deutschland liegt mit durchschnittlich 703 Euro im Mittelfeld. Aber die monatlichen Gesamtbetriebskosten nach Antriebsarten liegen inzwischen mit 704 Euro für einen Benziner, 720 Euro für einen Diesel und 730 Euro für ein Elektroauto schon nah beieinander.


    Focus-Online, 22.11.2020

    Du sollst nicht stehlen....,
    Du sollst nicht lügen.....,
    Du sollst nicht betrügen...,
    Du sollst nicht töten....,
    Du sollst nicht mit Drogen handeln...,
    ..... die Regierung deines Landes hasst Konkurrenz !


  • Wenn von ca. 11 Mio. Deutschen der Campingurlaub favorisiert wird, unterstelle ich da mal den Bedarf von mindestens 2,5 Mio. Zugfahrzeugen. Wie neulich schon mal in einem anderen Thread beschrieben, sinkt die Elektroreichweite im Anhängerbetrieb auf unter 200 km, für Campingurlauber völlig indiskutabel.

    Wenn allein diese Gruppe sich dem E-Auto entzieht, dürfte das schon gravierende Auswirkungen auf die Autoproduktion haben.


    Wir werden hier keine kubanischen Verhältnisse bekommen, aber ich bin mir sicher, dass das Durchschnittsalter der zugelassenen PKW und LKW kräftig ansteigen wird.

    Man lebt nur kurz und einmal!


    Der aktuelle Fuhrpark:
    Mitsubishi Galant E30 2.0 GLSi deluxe
    MB E350 CDI Coupé AMG-Line_________________MB SLK200
    Honda VT 750 C2 (RC44)

  • Typisch die Brüssel-Sesselpfu….,keine Ahnung von irjendwat,aber uns die E-Karren aufzwingen wollen,die nischt taugen.

    Benziner und Diesel sind nicht zu ersetzen,wenn es um Reichweite,Urlaubstauglichkeit (warte mal mit 2 kleinen Kindern unterwegs,das der Akku geladen wird,da drehste durch) und auch Anhängerbetrieb (mir z.B. wichtig).


    Ick will nen Motor und kein Kinderspielzeug.


    Meine Meinung.

    :silver ""KANN DENN HUBRAUM SÜNDE SEIN?....................NATÜRLICH NEIN"" :silver


    ..............................MITSUBISHI MAGNA VR-X 3.5 24V.................................


    :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu :mitsu

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