E-Autos in nur 4 Jahren erfolgreicher als Verbrenner ?

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    In 200 Wochen überholt das E-Auto den Verbrenner

    Juice entwickelt smarte Ladekabel und -stationen. Aus Überzeugung. Das Schweizer Unternehmen glaubt an den Sieg des E-Autos. Schon 2024 soll sich Autos mitStecker besser verkaufen als Verbrenner.


    In 200 Wochen verkaufen sich mehr Elektroautos und Plugin-Hybride als Autos mit Verbrennungsmotor – weltweit. Da ist sich Zukunftsforscher Lars Thomsen, der gleichzeitig Vorstandsmitglied beim Schweizer Ladeinfrastruktur-Entwickler Juiceist, ganz sicher. Das heißt: Bereits in der zweiten Jahreshälfte von 2024 übersteigt die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos und leichten E-Nutzfahrzeuge die der neu zugelassenen Verbrenner. Ein halbes Jahr später sind dann Elektroautos aus dem gleichen Segment und mit vergleichbaren Leistungsdaten beim Anschaffungspreis genauso teuer wie Verbrenner – bei der Gesamtkostenbetrachtung ist dieser Punkt, je nach den Bedingungen des jeweiligen Landes, schon eher erreicht.


    Batterien werden monatlich deutlich besser


    Thomsen rechnet vor, dass sich seit 2015 die Zahl der Elektrofahrzeuge auf den wichtigsten Märkten in Europa, Amerika und Asien jährlich verdoppelt. Die Fähigkeiten der Akkus verbessern sich dabei nach der 3-x-1-Prozent-Regel: Zwar erfolgt die Entwicklung der Batterietechnik in Sprüngen, aber im Schnitt steigen Energiedichte, Zyklenfestigkeit und Schnellladefähigkeit monatlich um ein Prozent. Gleichzeitig sinken die Akkukosten – ebenfalls im Monatsrhythmus. Im zweiten Quartal 2020 hatten 7,2 Prozent der in der EU neu zugelassenen Pkw einen Stecker. Wenn sich ein Vierpersonen-Haushalt ein Elektroauto zulegt, muss er davon ausgehen, dass sich sein Stromverbrauch in diesem Moment verdoppelt (bei 15.000 bis 20.000 Kilometer Jahreslaufleistung beträgt der Verbrauch zirka 3.000 bis 4.500 Kilowatt).


    Juice sorgt für schlaues Laden


    Damit der Strom sicher und bestmöglich koordiniert ins den Akku kommt, entwickelt das Schweizer Unternehmen Juice Ladestationen und schlaue Ladegeräte. Jetzt hat der Ladeinfrastruktur-Betreiber mit dem Juice Booster 3 Air sein neuestes Gerät für Ladeleistungen bis elf Kilowatt vorgestellt. Es ist kleiner als der Juice Booster 2 (die Länge sinkt von 48,4 auf 28 Zentimeter), leistungsfähiger und mit einer neuen Steuerungssoftware ausgestattet, die auch die anderen Juice-Lader bekommen. Der Schweizer Hersteller betont, dass das neue Air-Modell denBooster 2 nicht ersetzt, sondern dass beide Gerät gleichzeitig im Angebot sind. Während der Booster 2 als mobiles und stationäres Ladekabel sowie als Typ-2-Ladekabel einsetzbar ist, kommen beim Air noch ein Zugangsmanagement mit Authentifizierung, ein Lastmanagement und die dafür notwendige Anbindung an das Juice-Backend J+ hinzu.


    J+: Gemeinsame Software für alle Geräte


    Auf seine J+ genannt Software-Lösung ist Juice-CEO Christoph Erni besonders stolz. Er sieht in seinem Unternehmen viel eher einen Soft- als einen Hardware-Anbieter. Eine möglichst geringe Fertigungstiefe in Kombination mit ausgeklügelten Softwarelösungen ist seit Jahren ein allgemeiner Industrie-Trend. Eine ausgereifte Software ist für Erni der Schlüssel zu einem intelligenten Ladesystem. Und Kompatibilität ist dem Firmenchef ebenso wichtig: Alle Juice-Produkte, die das J+-Logo tragen, sollen problemlos zusammenarbeiten können. Die ersten Auslieferungen des Booster 3 Air sind für Anfang 2021 geplant.


    Bausteine für Skalierung


    Die Kompatibilität ist ein unerlässlicher Baustein in der Juice-Welt. Schließlich kann der Booster Teil der Wallbox Juice-Charger sein. Der Charger ist eine Ladestation mit Display, in dessen Inneren der Booster arbeitet. Die Charger arbeiten wiederum als HUB zusammen. Somit kann Juice die jeweiligen Bedarfe perfekt anpassen, was eine der Grundlagen für schlaues Laden ist.

    Mit dem Charger 3 stellt Juice seine neueste Generation einer Wallbox vor. Sie beherrscht die bereits von Juice bekannten Funktionen wie Freischaltung über eine Nummernschilderkennung und Bezahlung per Kreditkarte – außerdem ist sie jetzt mit einem hochauflösenden Touchdisplay ausgerüstet, über das sich der Charger wie ein Smartphone bedienen lässt. Der Charger bietet unter anderem einen Zugriff auf Google Maps – dies ist insbesondere in Gegenden mit schlechtem Mobilfunkempfang von Vorteil. So kann der Fahrer beispielsweise direkt am Charger nach einem nahegelegenen Restaurant suchen.

    In allen Produkten erledigt dabei ein selbst entwickelter Prozessor namens JuiceJet Engine die Rechenarbeit.


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