Genfer Autosalon wird abgesagt

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  • Wegen Corona
    Genfer Autosalon wird abgesagt

    Aufgrund des Coronavirus haben die Schweizer Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen verboten. Das betrifft auch den Genfer Auto-Salon.

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    Der Genfer Auto-Salon findet in diesem Jahrnicht statt. Die Schweizer Behörden haben entschieden, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu untersagen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Zum Auto-Salon sind im vergangenen Jahr rund 600.000 Besucher gekommen.

    "Wir bedauern diese Situation, aber die Gesundheit aller Beteiligten ist für uns und unsere Aussteller absolute Priorität", sagte Auto-Salon-Chef Maurice Turrettini in Genf. "Dies ist ein Fall von höherer Gewalt. Für die Aussteller, die massiv in ihre Präsenz in Genf investiert haben, ist dies ein herber Verlust." Nun müsse der Abbau organisiert werden. Die bereits verkauften Eintrittskarten würden zurückerstattet.

    Hersteller haben Verständnis

    Audi gab gegenüber der Automobilwoche folgendes Statement ab: "Wir haben vollstes Verständnis für die Absage der Geneva International Motor Show. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Kunden, Mitarbeiter und der Journalisten haben für uns die höchste Priorität. Für Kunden, Interessierte und Fachpresse sendet Audi am 3. März eine Online-Weltpremiere im Audi Media Center sowie auf den Social Media Kanälen von Audi. Die genaue Uhrzeit wird noch kommuniziert. Themen sind wie auch in Genf vorgesehen: Weltpremiere Audi A3 Sportback, Vorstellung Audi e-tron S und Audi e-tron S Sportback sowie 40 Jahre quattro." Auch VW sprach von einer "richtigen Entscheidung".

    Die Messe zählt zu den wichtigsten Automessen weltweit. Sie hätte am 3. März mit dem ersten Presstag beginnen und ihre Tore vom 5. bis zum 15. März für alle Besucher öffnen sollen. In den vergangenen Tagen hatten mehrere Hersteller angekündigt, nur mit verkleinerter Besetzung nach Genf reisen zu wollen. Der chinesische Hersteller Byton hatte seine Teilnahme ganz abgesagt.

    Das Coronavirus hat sich in den vergangenen Tagen auch in der Schweiz, Italien und Deutschland verbreitet. Die Behörden versuchen, eine Ausbreitung so gut wie möglich zu vermeiden. Aufgrund der Krankheit ist bereits die Messe Auto China verschoben worden, die im April in Peking hätte stattfinden sollen. Auch der Mobile World Congress in Barcelona ist in diesem Jahr ausgefallen.

    Autobauer verlegen die Show ins Internet

    Die deutschen Autohersteller zeigen Verständnis für die Absage des Genfer Autosalons aus Angst vor Ansteckungen mit dem Coronavirus. Ihre geplanten Modellpräsentationen verlegen sie ins Internet. Nach der Absage des Genfer Autosalons wegen des Coronavirus präsentieren die deutschen Autohersteller ihre neuen Modelle jetzt im Internet.

    Einhellig zeigten sie am Freitag Verständnis für die Entscheidung der Schweizer Regierung, wegen der Virus-Epidemie alle Großveranstaltungen und damit auch die Automesse zu verbieten.

    BMW wollte in Genf am Dienstag die Weltpremiere des Concept i4 feiern: ein vollelektrisches Gran Coupé, das nächstes Jahr in München vom Band rollen und Tesla Konkurrenz machen soll. Jetzt will BMW-Chef Oliver Zipse das Fahrzeug in einer digitalen Pressekonferenz aus dem Münchener BMW-Forschungszentrum zeigen. Sie soll via Live-Stream übertragen werden.

    Audi plante in Genf die Weltpremiere des A3 Sportback und wollte zwei neue Varianten des großen vollelektrischen e-tron vorstellen, den e-tron S und dene-tron S Sportback. Jetzt findet das Ganze in Ingolstadt statt. "Für Kunden, Interessierte und Fachpresse sendet Audi am 3. März eine Online-Weltpremiere im Audi Media Center sowie auf den Social Media Kanälen von Audi", erklärte die VW-Tochter.

    Mercedes teilte mit: "Unsere für Dienstag in Genf geplante Pressekonferenz findet in digitaler Form statt. Wir freuen uns auf viele virtuelle Teilnehmer." Mercedes will die überarbeitete E-Klasse undneue Plug-in-Hybrid-Modelle der Kompaktklasse zeigen. Wann, sei noch offen.

    Autosalon-Chef Maurice Turrettini sagte in Genf: "Dies ist ein Fall von höherer Gewalt. Für die Aussteller, die massiv in ihre Präsenz in Genf investiert haben, ist dies ein herber Verlust." Aber die Gesundheit aller Beteiligten habe Vorrang.


    Automobilwoche. de - (dpa/mer)


  • Nur weil die IAA nicht mehr in Frankfurt ist, geht sie nicht ein -> Pressemeldung IAA.de


    grüße schreckus

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