Jemand Erfahrung mit Zen-Buddismus ?

  • Ich habe mich ein wenig umgesehen, da ich denke, dass ich dem Zeitgeist etwas entgegen setzen muss ?!
    Ich bin jetzt mitte 40 und denke 20/25 Jahre zurück...... damals war es noch alles cool und ich hab mich prima zurecht gefunden.
    Auch heute noch bin ich neuen Entwicklungen immer aufgeschlossen. Dennoch denke ich dass die Zeiten heutzutage wesentlich

    hektischer sind und ich erlebe ein ums andere mal, dass ich mich bestimmten Situationen nicht mehr gewachsen fühle.

    Vieles ist mir zu stressig, und in Hinblick auf die technische Entwicklung komme ich schon lange nicht mehr mit.

    Von daher schaue ich mit etwas Sorge auf die kommenden 20 Jahre voraus und frage mich um wieviel stressiger und hektischer

    die kommenden Jahre werden und wie ich mich diesen Herausforderungen stelle ?
    Oft gerate ich körperlich und auch mental an meine Grenzen. Ich denke ich brauche einen Ausgleich, der mich eventuell davor bewahrt,

    in der Klapse zu landen.

    Ich bin Atheist und glaube nicht an Ort. Auch sonst bin ich wenig spirituell und werde nun nicht zum Kirchgänger um hier nun einen
    Ort der Ruhe zu finden.

    Ich bin aber neugierig auf den japanischen Zen-Buddismus...... hat jemand damit Erfahrung und kann einem neugierigen Anfänger

    hier vielleicht ein paar hilfreiche Hinweise für den Einstieg geben ??

  • Erfahrungen nein. Aber der Buddhismus ist letztlich auch eine Religion und verehrt Götter, Geister und andere übernatürliche Erscheinungen.


    Zu der Einstellung eines Atheisten passt das genauso wenig wie Christentum, Islam und was es sonst noch so gibt. Lebe dein Leben, wäre vielleicht die einfachste Umschreibung, aber dafür braucht es keine durch Meister (welcher Art auch immer) verbreitete Philosophie.


    Aus naturwissenschaftlicher Sicht passt das eh alles nicht. Aber viele Menschen fühlen sich halt wohl, wenn sie irgendetwas übernatürliches verehren und finanzieren dürfen.

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    Man lebt nur kurz und einmal.

  • Buddhismus ist eine der friedlichsten Religionen und setzt recht stark auf Persönlichkeitsentwicklung. Das finde ich ganz gut. Ein guter Freund ist mit einer Thai verheiratet, daher kenn ich die Buddhismus Geschichte etwas. Die haben auch buddhistisch geheiratet. Fand ich angenehmer und weniger gezwungen als dir gängigen Religionen.

    Aber einen Glauben als Hobby anzunehmen halte ich nicht für sonderlich ehrlich oder zielführend.


    Ich würde dir eher empfehlen dich nach Yoga und Meditation umzusehen.


    Vielleicht ist bei dir auch ein Floating Tank in der Nähe. Das musst du unbedingt mal probieren. Noch nie sowas geiles erlebt. Da bist du echt mit dir alleine.


    Ansonsten würde ich dir empfehlen mal eine Nachrichten und TV Diät zu machen und mich stattdessen mit mir selbst beschäftigen. Ich meine jetzt nicht das gute, alte Mütze Glatze Spiel, sondern mal konsequent am eigenen Charakter und Wohlbefinden arbeiten. :nick

    Der Mensch ist nicht für so viele äußere Einflüsse gemacht.

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