Colt Z30 stockt leicht beim Beschleunigen zwischen 1700-2000 Umdrehungen

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  • Hallo zusammen,


    ich habe vor einigen Tagen einen gebrauchten Colt mit knapp 80.000 km gekauft. Erstzulassung war 4/2009, 1,3 Liter. Zunächst ist mir es gar nicht aufgefallen, aber gestern habe ich reproduzierbar folgenden Fehler beim Fahren bemerkt:


    In jedem Gang ist zwischen 1700 und 2000 Umdrehungen (eher in einem etwas engeren Drehzahlbereich, die Grenzen konnte ich nicht wirklich genau lokalisieren) ein rückeliges Verhalten beim Vortrieb zu erkennen. Es fült sich so an, als ob im Sekundentakt die Leistungsübertragung aufhört und wieder stattfindet. Das Ganze resultiert in einem ständigen Vortrieb/Bremsen/Vortrieb/Bremsen. Je nach Gang merkt man es unterschiedlich stark. Im ersten Gang ist es ganz extrem, im zweiten noch gut merkbar, im dritten noch leicht sprühbar, im vierten kaum noch zu merken und im fünften ist es gefühlt verschwunden.


    Besonders bemerkt man es, wenn man im ersten Gang beim Anfahren stark beschleunigt. Bis 1700 Umdrehungen Vortrieb, dann quasi eine Ruck, der durchs Auto geht und kurz danach (beim Überschreiten der 2000) wieder ein gewaltiger Vortrieb. In höheren Drehzahlen merkt man überhaupt nichts, in niedrigeren und im Leerlauf ebenfalls nicht. Man kann, wenn man den Wagen bei ca. 1800 Umdrehungen hält, das Rückeln wunderbar über eine längere Strecke reproduzieren. Alles hört sich irgendwie dramatischer an, als es wirklich ist. Nur im ersten Gang nervt es beim Kavalierstart schon etwas. Ansonsten bin ich eh beim dauerhaften Fahren nicht in diesem Drehzahlbereich (eher darunter in der Stadt bzw. dadrüber auf der Bahn).


    Der Vorbesitzer hat quasi nie Inspektionen gemacht, letzte war offenbar 2011. Ich habe durch ein bisschen googlen den Eindruck gewonnen, da wären mal neue Zündkerzen fällig. Was mich allerdings wundert ist, dass dies nur in diesem kleinen Drehzahlbereich stattfindet. Habt ihr noch andere Ideen, bevor ich mich ans sinnlose rumprobieren wage? Drosselklappe(?) wurde auch mal in den Raum geworfen.


    Ich würde mich über ein paar Ideen sehr freuen.


    Edit: Vorhin beim Fahren glaube ich festgestellt zu haben, dass das Rückeln von der Stellung des Gaspedals abhängt. Wenn ich es nur leicht drücke, um z.B. mit Verkehr mitzuschwimmen oder einfach sanft anzufahren, rückelt es und man merkt die Zugunterbrechung. Wenn ich das Pedal sehr weit eindrücke, scheint es nicht aufzutreten. Ist allerdings schwierig festzustellen, da mit weit druchgedrücktem Gas der Drehzahlbereich recht schnell verlassen wird.

  • Vorher war es ein ranziger Suzuki Alto, der sicherlich kein E-Gas hatte. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wieviel Gas man geben muss, aber mit der Fußstellung halte ich gut das Tempo in einem recht hohen Gang. So bin ich bis jetzt die alten Autos immer gefahren.


    Das Problem tritt wie gesagt offenbar in allen Gängen auf.

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