Zwischengas geben

Oktober - Das GEISHA - Gewinnspiel 2021 - alles weitere im Gewinnspiel - Thread.
Saisonabschluss des MFF 2021.
Weiteres hier im Forum im MFF - Saisonabschluss 2021. Wir freuen uns auf eure Vorschläge und Feedback.
  • Gangwechsel mit Zwischengas – immer wieder ist die Rede davon. Aber warum macht man das und vor allem: Wie gibt man richtig Zwischengas?


    Warum gibt man überhaupt Zwischengas?
    “Um die Drehzahl des Motors und die Drehzahl des Getriebes aneinander anzupassen. Man macht das, damit das Auto ruhig bleibt und es nicht zu Lastwechselreaktionen kommt.”


    Wann gibt man Zwischengas?
    “Genau dann, wenn man von einem Gang in den nächsten schaltet. Und ausschließlich beim Runterschalten, denn nur da kann das Auto unruhig werden. Also dann, wenn man von 6 auf 5 auf 4 auf 3 schaltet.”


    Wie kann man das Zwischengas geben üben?
    “Am besten auf der Straße mit niedriger Drehzahl und immer wieder vom 6.Gang in den 5.Gang schalten. Man sollte möglichst genau die Drehzahl treffen, die zu erwarten ist, wenn der nächstkleinere Gang eingelegt ist. Wenn man diese nicht ganz präzise trifft, ist das dennoch besser, als gar kein Zwischengas zu geben. Wenn man alles richtig gemacht hat, bewegt sich das Auto kein bisschen.”


    Kann man dem Motor mit dem Zwischengasüben beschädigen?
    “Nein, kann man nicht. Das passiert nur, wenn man regelmäßig viel zu viel Zwischengas gibt.”


    Kann man bei jedem Auto Zwischengas geben?
    “Die Pedalerie muss stimmen, dann kann man das mit jedem Auto machen."




    Es gibt mehrere Möglichkeiten, richtig Zwischengas zu geben. Im Motorsport allgemein etabliert ist die Spitze-Hacke-Technik. Der Fahrer hat dabei den Fußballen des rechten Fußes nach rechts abgewinkelt auf dem Bremspedal aufgelegt und kann so gleichzeitig bremsen und mit der Ferse Gas geben.



    Doch während bei einem Rennfahrzeug die Pedale immer auf einer Ebene liegen, finden sich auf dem Markt auch zahlreiche PKW-Modelle, (auch bei unseren) die mit diesem Vorzug nicht dienen können. Ist das Gaspedal beispielsweise zu tief im Fußraum angebracht oder schlicht zu klein, lässt es sich mit der Ferse nicht angemessen kontrollieren.
    In diesem Fall empfiehlt sich die sogenannte “Wippe”. Der Fahrer hat dabei den Fuß sehr weit rechts aus dem Bremspedal aufgelegt, so dass er mit dem linken Teil seines Fußballens bremst, während er mit dem Außenballen durch eine Kippbewegung das Gaspedal kontrolliert.



    Aber ganz egal, welche Gegebenheiten man im Fahrzeug vorfindet, der Ablauf ist naturgemäß stets der gleiche:


    Die Kurve wird angebremst, dabei kuppelt der Fahrer aus und führt den Schalthebel in die Leerlaufposition. Die Drehzahl wird durch gefühlvolles Gasgeben möglichst genau da angelegt, wo sie nach dem Einlegen des nächstniedrigeren Ganges auch liegen würde. Der Gang wird eingelegt und der Fahrer lässt die Kupplung kommen, während er weiter das Gas hält.


    Die einzelnen Schritte erfolgen in einer schnellen Abfolge. Sofern diese gestimmt hat und der Druck auf die Pedale richtig gewählt war, bleibt das Fahrzeug beim Gangwechsel vollkommen ruhig.





    Ich habe es mir angewöhnt und ich kann es nur empfehlen. Es schont das Getriebe bzw die Synchronringe und grade jetzt im Winter bergab hilft es das Auto ruhig zu halten beim runterschalten.
    Die Technik stammt zwar aus alten Zeiten und dem Motorsport, aber es doch durchaus sehr nützlich und sinnvoll.



    Anbei noch Bilder von den Techniken.

  • Ich mache es auch seit 1 Jahr in etwa, nur eines kann ich mich garned angewöhnen, Zwischengas beim Bremsen... Geht einfach ned, das Bremspedal steht mir zu weit aussen und ich kann unmöglich mit den rechten Fuß auf beiden Pedallen stehen, habe es schon etliche male versucht, vergebens, egal wie ichs versuche, ich komme nicht wirklich an das Gaspedal ran. :oh_man

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