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Ned

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 05:47

Mehr Mitleid mit Affen als mit Menschen?
Autoexperte sieht in "Affentheater" ein Ablenkungsmanöver

Der Aufschrei ist groß, seit die Abgastests an Affen bekannt wurden. Ein Autoexperte wirft Kanzlerin Merkel und anderen Politikern vor, die Affen als Ablenkungsmanöver zu missbrauchen, um von der schlechten Luft in deutschen Städten abzulenken, an der Menschen sterben.
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer hat der deutschen Politik in der Debatte über umstrittene Diesel-Abgastests "ein Affentheater" vorgeworfen. Bundeskanzlerin Angela Merkels Kritik an dem Tierversuch erscheine als "ein reines Ablenkungsmanöver, um die Kritik an der deutschen Luftreinhaltung in Brüssel nicht zu stark hochkochen zu lassen", sagte der Professor an der Universität Duisburg-Essen. "Deshalb hat sie einen Nebenkriegsschauplatz aufgemacht."
Seit Jahren würden die Stickoxid-Grenzwerte auf wichtigen Straßen in gut 30 deutschen Großstädten ganz erheblich überschritten. "Die Bundeskanzlerin hat trotz jahrelanger Abmahnung aus Brüssel null gemacht." Statt über Affen "müsste man darüber sprechen, dass mehrere tausende Menschen über Jahre hinweg zu viel Stickoxid in der Luft atmen mussten und damit klaren Gefährdungen ihrer Gesundheit ausgesetzt wurden", sagte Dudenhöffer der Deutschen Presse-Agentur.

"Alle sind auf die Affen reingefallen"

Jetzt echauffierten sich Regierungssprecher Steffen Seibert, Verkehrs- und Landwirtschaftsminister Christian Schmid (CSU) "mit seiner Massentierhaltung mit Millionen von Tieren" und der niedersächsische Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) über einen vierstündigen Tierversuch 2015 in den USA. Leider mit Erfolg: "Alle sind auf die Affen reingefallen."
Natürlich sei der Affenversuch keine Ruhmestat und der Test mit Menschen höchst fragwürdig und zu verurteilen. "Aber man sollte als Spitzenpolitiker im Glashaus die Relationen wahren", sagte Dudenhöffer.

Automobilwoche.de (dpa-AFX/gem)

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Bekanor

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Donnerstag, 1. Februar 2018, 06:59

Das wird doch alles immer gezielter und geplanter... jedesmal ist es VW, jedesmal ist irgend ein Bezug zu den USA.
Das die USA prinzipiell an allem Schuld ist ist schon richtig. Aber wenn ein Schaf sich vor einen Wolf stellt, ist nicht der Wolf der Täter.

Es ist hinlänglich bekannt das Schadensersatzforderungen in Amiland sehr hoch sind. Wenn sich da ein Konzern, optimal ausländisch, so zum abkassieren anbietet.. Da greifen sie zu.

Warum nur VW? Wenn es so leicht nachzuweisen ist, ist der Kosten-Nutzenfaktor gut. Und man will ja nicht alle vergraulen um später ein weiteres Schaf zu finden.

Sicher ist der Tierversuch künstlich dramatisiert. Aber die Reaktion der betroffenen Konzerne zeigt das sie etwas falsch gemacht haben. Sie können es offenbar nicht verkaufen "warum der Tierversuch richtig war".

Aber das AM das durchgestellt hat ist Blödsinn. Sie mag davon profitieren, aber sie ist selbst nur eine Marionette. Oder warum schaut sie zu wie deutsche Konzerne ausgeschlachtet werden während sie Steuervermeidung ausländischer Unternehmen massiv fördert? (Wie viel Steuern zahlen Amazon und Apple an den dt. Fiskus?)

Mfg
Erste Gehversuche im B-Corsa (ca 2 Jahre)
Laufen gelernt im Carisma 1.6 (4Jahre)
Jugend genossen im Grandis DI-D (10Jahre)
Blüte des Lebens aktuell im ASX 2.2

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Metatr0n

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Freitag, 2. Februar 2018, 13:58

Ich finde in erster Linie sollte man differenzieren, was die Versuche an Menschen angehen.
Jeder ist seines Glückes Schmied und kein Mensch der Welt, hat das Recht einem anderen Menschen vorzuschreiben, was dieser mit seinem Leben zu tun und zu lassen hat.
Hat sich ein Mensch dazu entschieden, gegen Geld, an einer Versuchsreihe teilzunehmen, dann ist das so. Es gibt Verträge die genau regeln, was in diesen Versuchen passiert, welche Folgen das haben kann und dass der Versuchdurchführende keine Haftung übernimmt. Ist ein Mensch danach immernoch gewillt an den Experimenten teilzunehmen und liefert dafür seine Unterschrift, dann ist das so. Es gibt unzählige Menschen die durch Medikamententests ihren Lebensunterhalt verdienen. Ohne Colonel John Paul Stapp M.D. Ph.D. könnte es durchaus sein, dass die Sicherheitseinrichtungen in unseren Autos (Sicherheitsgurte, Knautschzonen, etc.) nicht so weit entwickelt wären wie sie zur Zeit sind, denn viele Grundwerte in den daraufhin entwickelten Crash Test Dummies gingen auf die Resultate der Tests zurück die Mr. Stapp an sich selbst durchführte.



Versuche an Affen sehen da schon anders aus, weil diese Tiere dazu gezwungen werden, ohne ihr Einverständnis kommunizieren zu können.
Ich versuche hier nicht die von Grünen und Tierfreunden etablierte Ideologie "Tiere sind mehr wert als Menschen" zu fördern, es ist für mich einfach nur ein klarer Punkt, dass Menschen ihr Einverständnis kommunizieren können, Tiere jedoch nicht.

Wo ich jedoch ganz klar eine Problematik seitens VW sehe ist, dass solche Versuchsreihen an Menschen immer veröffentlicht werden sollten. Natürlich nicht die Ergebnisse, denn schließlich bezahlt jemand dafür, die Ergebnisse zu erhalten, jedoch sollte nach Außen immer gezeigt werden, welche Experimente durchgeführt werden, wer der Leiter der Versuchsreihe ist und welche, oder wie viele Personen daran beteiligt sind. Dem nicht nachzukommen sollte mit so hohen Geldstrafen belegt werden, dass sich Unternehmen wie VW reflexartig in die Hose scheißen, sobald nur jemand das Wort "Versuchsreihe" ausspricht.

Zitat

Wie viel Steuern zahlen Amazon und Apple an den dt. Fiskus?

Apple hat doch 2011 sogar eine Steuerrückerstattung i.h.v. 201.493 € bekommen...

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doc

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Montag, 5. Februar 2018, 08:06

Das Aachener Universitätskrankenhaus ist in den Strudel des Abgas-Skandals der Autobauer geraten. Dagegen wehren sich jetzt Vertreter der renommierten Einrichtung: Die Wissenschaftler hätten Gutes geleistet. Das Universitätsklinikum Aachen hat seine kritisierten Stickstoffdioxid-Tests an Menschen als unabhängige Studie für die Arbeitsmedizin verteidigt.
Die Lobby-Organisation der Autobauer, EUGT, habe die experimentellen Untersuchungen zwar gefördert, aber keine Bedingungen daran geknüpft, teilte das Universitätsklinikum am Freitag mit. Die Forscher hätten wissenschaftlich sauber, "höchstwertig" und korrekt gehandelt, sagte der Leiter des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Thomas Kraus.

"Wir hatten damals überhaupt nicht den Eindruck, dass die EUGT damit Schindluder treiben wird", sagte Kraus bei der Vorstellung eines Berichts, den das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium zu dem Vorgang angefordert hatte.
Es sei nicht absehbar gewesen, dass der mittlerweile aufgelöste Lobby-Verein einen Zusammenhang zwischen ihrer Studie und gesundheitlichen Folgen durch Diesel-Schadstoffe herstellen würde. In der Studie sei es lediglich um den Schadstoff NO2 gegangen.
Stickstoffdioxid (NO2) ist der Schadstoff, dessen Messwerte von VW in den USA jahrelang manipuliert worden waren, um die gesetzlichen Grenzwerte für Dieselfahrzeuge offiziell einzuhalten.

Die EUGT habe alle Voraussetzungen der Wissenschaftler für eine Industrieförderung akzeptiert, stellten Vertreter des Uniklinikums und der Institutsleiter fest – unter anderem Unabhängigkeit bei Studienzuschnitt und -durchführung und Nennung des Förderers.
Bei der Studie waren 25 gesunde Probanden für drei Stunden einer definierten Stickstoff-Konzentration unterhalb des Grenzwerts ausgesetzt worden. Anschließend wurde laut Klinikum mit hochempfindlichen Geräten geprüft, ob es zu biologischen Effekten kam. Die EUGT förderte das Projekt demnach mit 220.000 Euro.
Kurz nach Bekanntwerden der Diesel-Abgas-Tests an Affen durch die EUGT war der Verdacht aufgekommen, dass im Auftrag des Lobby-Vereins auch Tests mit Diesel-Abgasen an Menschen stattgefunden hätten. Tatsächlich ging es bei der Studie am Klinikum den Verantwortlichen zufolge aber um den Stickstoffdioxidgrenzwert am Arbeitsplatz.
Die Ethikkommission am Klinikum stimmte dieser Studie zu, weil das Risiko für die Probanden vertretbar war, wie der Kommissionsvorsitzende Günther Schmalzing am Donnerstag sagte. Die Konzentrationen und die Dauer der Belastung seien relativ niedrig gewesen.

KfZ-Betrieb.de - (dpa/mer)

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 08:42

Wenn man weiss, von wem das Geld kommt, das war in diesem Fall ein Lobbyverband der Autoindustrie, und dann auch noch so viel Geld kommt - immerhin ein 6stelliger Betrag - dann machen die das bestimmt nicht nur, weil sie Platz für die nächsten Millionen brauchen, sondern das Geld wird zur Unterstützung eigener Interessen eingesetzt. Die Autoindustrie hat, solange sie auf fossile Brennstoffe setzt, ein Imageproblem, das unseren Planeten und seine Natur zerstört. In welche Richtung wird die Verwendung der von der Uni ermittelten Ergebnisse also gehen ?
Die Uni-Leute sind da schon etwas blauäugig in ihren Erklärungsversuchen und halten den Leser ihrer Erklärung wahrscheinlich für sehr naiv, wenn er diesen Mist da glauben soll. Man braucht doch nun echt nur 1:1 zusammen zählen. Durch die Erklärungen wird alles immer nur noch mehr verkompliziert, dabei ist die einfachste aller Möglichkeiten meist am weitesten an der Wahrheit dran.

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mcb

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 08:48

EU-Kommissarin zu Abgastests an Affen:
"Fehlverhalten weniger Einzelner? Ich bezweifle das."

EU-Binnenmarkt-Kommissarin Elzbieta Bienkowska sieht in der Autoindustrie ethische Systemfehler. Sie fordert von den Autobauern mehr Transparenz - wie schon nach dem Abgas-Skandal.
Die EU-Kommission wirft der Autoindustrie nach Bekanntwerden von Abgasversuchen an Affen und Menschen ethische Systemfehler vor. EU-Binnenmarkt-Kommissarin Elzbieta Bienkowska sagte vor Abgeordneten des Europaparlaments, man müsse sich fragen: "Ist das wirklich - schon wieder - nur das Fehlverhalten von wenigen Einzelnen in einem Unternehmen? Ich muss ehrlich sagen: Ich bezweifle das."
Bereits im Zuge des Skandals um manipulierte Abgaswerte habe die Autobranche einen Kulturwandel versprochen, hin zu mehr Transparenz. "Doch schon wieder erfahren wir von dieser Situation durch die Presse", sagte Bienkowska. Sie forderte die Regierungen in der EU dazu auf, zu überprüfen, ob die Autoindustrie auch in ihren Ländern Tier- und Menschenversuche durchführe. "Wir dürfen nicht akzeptieren, dass ethische Standards verletzt werden."

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Bevor manche Menschen Niveau haben, hat vorher noch Spongebob einen Führerschein !

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Schrauber

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Mittwoch, 7. Februar 2018, 13:19

Die dunkle Seite der Macht

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